Next-Gen-Update für Fallout 4:
Kaum Neuerungen, dafür viele Probleme
Vergangene Woche hat Bethesda das bereits vor einer Weile angekündigte Next-Gen-Update für Fallout 4 freigegeben und im Vorfeld waren die Fans auch ziemlich gespannt, was dieses mit sich bringen wird. Mittlerweile ist klar: Viele Probleme statt echter Neuerungen.
Doch mittlerweile ist klar, dass Bethesda besser beraten gewesen wäre, das Update vor der Veröffentlichung noch weiter zu verbessern. Denn in Realität bringt das Update auf dem PC viele Probleme, aber kaum Mehrwert mit - und hatte nebenbei die höchst unangenehme Folge, dass die lange erwartete Fan-Total Conversion Fallout London verschoben werden musste.
Wie PC Gamer berichtet, kommt außerdem noch hinzu, dass das Update satte 14,4 Gigabyte groß ist und sich so mancher fragt: "Wozu eigentlich?" Das größte Problem ist, dass Nutzer Spielstände aus modifizierten Spielversionen nicht laden können, dazu zählt auch der essenzielle Fallout 4 Script Extender.
Grafische Neuerungen sind nach dem Patch nicht zu sehen. Neu ist zwar der Ultrawide-Support, doch diese Auflösung hat eine unschön in die Breite gezogene Benutzeroberfläche. Letzteres erfordert einen Fan-Patch und dabei handelt es sich um eine Lösung, die Gamer im Wesentlichen bereits vor dem offiziellen Update verwendet haben. Die Fallout-4-Version der Creation-Engine unterstützt immer noch keine Auflösungen, die 60 Frames pro Sekunde übersteigen.
Dazu kommen auch noch weitere spezifische Fehler: Die "Weapon Debris"-Einstellung führt auf RTX-Karten dazu, dass das Spiel abstürzt, das ist ein bereits länger bestehendes Problem, das weiterhin nicht behoben wurde. Einige Bugs wurden zwar angesprochen, allerdings fragen sich PC-Spieler, ob das die vielen neuen Fehler und Probleme mit Modifikationen rechtfertigt.
Siehe auch:
Fallout ist so populär wie noch nie
Die Fallout-TV-Serie auf Amazon Prime Video hat viele Menschen dazu gebracht, erstmals auch das Spiel dazu auszuprobieren. Auch so mancher Fallout-Veteran dürfte das Spiel neu installiert haben, um wieder einmal in die postapokalyptische Welt einzutauchen. Und die Rückkehrer sollten mit einem Update belohnt werden, das Bethesda bereits vor rund zwei Jahren angekündigt hat und das auch vielversprechend mit "Next-Gen" betitelt war.Doch mittlerweile ist klar, dass Bethesda besser beraten gewesen wäre, das Update vor der Veröffentlichung noch weiter zu verbessern. Denn in Realität bringt das Update auf dem PC viele Probleme, aber kaum Mehrwert mit - und hatte nebenbei die höchst unangenehme Folge, dass die lange erwartete Fan-Total Conversion Fallout London verschoben werden musste.
Wie PC Gamer berichtet, kommt außerdem noch hinzu, dass das Update satte 14,4 Gigabyte groß ist und sich so mancher fragt: "Wozu eigentlich?" Das größte Problem ist, dass Nutzer Spielstände aus modifizierten Spielversionen nicht laden können, dazu zählt auch der essenzielle Fallout 4 Script Extender.
Grafische Neuerungen sind nach dem Patch nicht zu sehen. Neu ist zwar der Ultrawide-Support, doch diese Auflösung hat eine unschön in die Breite gezogene Benutzeroberfläche. Letzteres erfordert einen Fan-Patch und dabei handelt es sich um eine Lösung, die Gamer im Wesentlichen bereits vor dem offiziellen Update verwendet haben. Die Fallout-4-Version der Creation-Engine unterstützt immer noch keine Auflösungen, die 60 Frames pro Sekunde übersteigen.
Dazu kommen auch noch weitere spezifische Fehler: Die "Weapon Debris"-Einstellung führt auf RTX-Karten dazu, dass das Spiel abstürzt, das ist ein bereits länger bestehendes Problem, das weiterhin nicht behoben wurde. Einige Bugs wurden zwar angesprochen, allerdings fragen sich PC-Spieler, ob das die vielen neuen Fehler und Probleme mit Modifikationen rechtfertigt.
Zusammenfassung
- Bethesda hat das Next-Gen-Update für Fallout 4 veröffentlicht
- Fans hatten hohe Erwartungen an das Update
- Das Update brachte viele Probleme statt Neuerungen
- Fallout-TV-Serie motivierte neue und alte Spieler zum Spielen
- Update ist 14,4 Gigabyte groß und bietet wenig Mehrwert
- Ultrawide-Support führt zu verzerrter Benutzeroberfläche
- Spezifische Fehler wie Spielabstürze auf RTX-Karten nicht behoben
Siehe auch:
- Mehr Leistung, bessere Grafik: Das Fallout 4 Next-Gen-Update ist da
- Fallout: Fan-Diskussionen zu New Vegas lassen den Chef des Spiels kalt
- Fallout Staffel 2: Amazon Prime Video kündigt neue Folgen an
- Fallout London: Mega-Mod wurde auf unbestimmte Zeit verschoben
- Fallout auf Steam: Amazon-Serie sorgt für enormen Spieler-Ansturm
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