Neuer Ärger für DJI in den USA:
Drohnenflugverbot könnte kommen
Nach dem Verbot von TikTok in den USA nimmt die Regierung als nächstes das in China ansässige Unternehmen DJI ins Visier. Bereits im Jahr 2021 wurde der Hersteller mit einem Embargo belegt, nun könnte ein "Flugverbot" für DJI-Drohnen folgen.
Der "Countering CCP Drones Act" würde im Falle seiner Verabschiedung DJI-Drohnen in die FCC-Liste der Geräte aufnehmen, die unter den sogenannten "Secure and Trusted Communications Networks Act" von 2019 fallen. Dieser verbietet den Betrieb von Kommunikationsgeräten oder -diensten in den USA, die ein "nationales Sicherheitsrisiko" darstellen oder darstellen könnten.
Ein entsprechender Vorstoß für ein Flugverbot wurde schon 2022 eingebracht. Damals wurden Gerüchte verbreitet, dass DJI Informationen über "kritische Infrastruktur" in den USA an China liefert. DJI stelle demnach ein inakzeptables nationales Sicherheitsrisiko dar. "Es ist höchste Zeit, dass Drohnen aus dem kommunistischen China aus Amerika entfernt werd", heißt es in dem Gesetzesentwurf.
Die US-Regierung hat bereits zuvor Maßnahmen gegen DJI ergriffen. Der neue Eingriff könnte bedeuten, dass DJI-Drohnen nicht mehr in den USA abheben dürften, da die Möglichkeit besteht, dass Aufnahmen der Nutzer automatisch in China ausgewertet würden. In einem im März veröffentlichten Blog-Beitrag hat sich DJI bereits gegen diese Behauptungen gewehrt.
Dabei hieß es, dass die Gesetzgeber, "sich weiterhin auf ungenaue und unbegründete Behauptungen bezüglich der Geschäftstätigkeit von DJI beziehen und fremdenfeindliche Narrative verstärkt haben". Das Unternehmen sagt auch, dass DJI "nicht an Aktivitäten beteiligt ist, die Menschenrechte verletzen oder missbrauchen", stellt aber fest, dass es "keine Kontrolle darüber hat, wie unsere Produkte verwendet werden."
Der NYT zufolge könnte das Repräsentantenhaus in den nächsten Monaten über den Countering CCP Drones Act abstimmen.
Siehe auch:
DJI-Drohnen könnten in den USA verboten werden
Einem Bericht der New York Times zufolge hat der Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses bereits einen Gesetzesentwurf eingebracht, der DJIs-Drohnenflotte landesweit zum Stillstand bringen könnte.Der "Countering CCP Drones Act" würde im Falle seiner Verabschiedung DJI-Drohnen in die FCC-Liste der Geräte aufnehmen, die unter den sogenannten "Secure and Trusted Communications Networks Act" von 2019 fallen. Dieser verbietet den Betrieb von Kommunikationsgeräten oder -diensten in den USA, die ein "nationales Sicherheitsrisiko" darstellen oder darstellen könnten.
Ein entsprechender Vorstoß für ein Flugverbot wurde schon 2022 eingebracht. Damals wurden Gerüchte verbreitet, dass DJI Informationen über "kritische Infrastruktur" in den USA an China liefert. DJI stelle demnach ein inakzeptables nationales Sicherheitsrisiko dar. "Es ist höchste Zeit, dass Drohnen aus dem kommunistischen China aus Amerika entfernt werd", heißt es in dem Gesetzesentwurf.
Die US-Regierung hat bereits zuvor Maßnahmen gegen DJI ergriffen. Der neue Eingriff könnte bedeuten, dass DJI-Drohnen nicht mehr in den USA abheben dürften, da die Möglichkeit besteht, dass Aufnahmen der Nutzer automatisch in China ausgewertet würden. In einem im März veröffentlichten Blog-Beitrag hat sich DJI bereits gegen diese Behauptungen gewehrt.
Dabei hieß es, dass die Gesetzgeber, "sich weiterhin auf ungenaue und unbegründete Behauptungen bezüglich der Geschäftstätigkeit von DJI beziehen und fremdenfeindliche Narrative verstärkt haben". Das Unternehmen sagt auch, dass DJI "nicht an Aktivitäten beteiligt ist, die Menschenrechte verletzen oder missbrauchen", stellt aber fest, dass es "keine Kontrolle darüber hat, wie unsere Produkte verwendet werden."
Der NYT zufolge könnte das Repräsentantenhaus in den nächsten Monaten über den Countering CCP Drones Act abstimmen.
Zusammenfassung
- USA erwägt Flugverbot für DJI-Drohnen aus China
- DJI schon 2021 mit US-Embargo belegt
- Gesetzesentwurf könnte DJI-Drohnenflotte stilllegen
- Vorwurf: DJI liefere Daten über US-Infrastruktur nach China
- DJI wehrt sich gegen Vorwürfe in einem Blog-Beitrag
- Gesetzesentwurf bezeichnet DJI als Sicherheitsrisiko
- Abstimmung über Gesetzesentwurf könnte bald erfolgen
Siehe auch:
Thema:
DJI Mini 4 Pro im Preisvergleich
Videos zum Thema DJI
- HoverAir X1: So schlägt sich das billigere Drohnenmodell im Test
- iPhone 17: Mit diesem Zubehör steigert ihr den Nutzen enorm
- DJI Power 1000: Powerstation für Camping & Drohnenbetrieb im Test
- DJI Osmo Pocket 3 getestet: Gimbal-Kamera für stabile Aufnahmen
- DJI Osmo Mobile 6 im Test: Neue Features aus der Profi-Klasse
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