Boeing Starliner: Erster bemannter Flug hat einen Termin, und zwar bald
Das Boeing-Raumschiff mit dem Namen Starliner hat eine schwierige Entwicklung hinter sich. Auch das Luft- und Raumfahrtunternehmen selbst kann positive Schlagzeilen mehr als gebrauchen, denn man steckt in einer Krise. Doch schon bald könnte es gute Nachrichten geben.
Die Kapsel soll zwei Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Konkret sind es ein Mann und eine Frau, Butch Wilmore und Sunita Williams. Die beiden werden am Abend des 6. Mai (Ortszeit) auf einer Atlas V und an Bord von Starliner zur International Space Station aufbrechen und dort etwa 24 Stunden später ankommen. Sollte der erste Start verschoben werden müssen, gibt es noch drei weitere Launch-Fenster, nämlich am 7., 10. und 11. Mai (via Space).
Die beiden werden rund eine Woche an Bord der ISS bleiben, danach wieder die Starliner-Kapsel besteigen und die Rückreise zur Erde antreten. Es wird die zweite Reise von Starliner zur Raumstation sein, die erste unbemannte Mission fand bereits vor zwei Jahren statt.
Für die NASA ist der Erfolg dieser Mission von großer Bedeutung, weil damit auch die Entscheidung auf dem Prüfstand steht, wichtige Bestandteile der bemannten Raumfahrt (vollständig) an die private Industrie zu vergeben.
Doch während die Zusammenarbeit mit SpaceX zur Zufriedenheit verlief, gab und gibt es mit Boeing große Probleme, vor allem deshalb, weil sich Starliner durch zahlreiche technische Probleme immer wieder signifikant verzögert hat. Das hatte auch massive Folgen für die Kosten, da die Starliner-Entwicklung mehr als 1,5 Milliarden Dollar über dem Budget liegt.
Siehe auch:
- Boeing-Raumschiff Starliner soll am 6. Mai bemannt starten
- Erste bemannte Mission nach mehreren technischen Verzögerungen
- Zwei Astronauten, Butch Wilmore und Sunita Williams, sind die Crew
- Flug zur ISS, Ankunft circa 24 Stunden nach dem Start
- Mögliche alternative Starttermine am 7., 10. und 11. Mai
- Rückkehr zur Erde nach einer Woche Aufenthalt auf der ISS
- Boeing über Budget, Entwicklungskosten über 1,5 Milliarden Dollar hinaus
Starliner hat sich immer wieder verzögert
Starliner, das wiederverwendbare Raumschiff von Boeing, sollte eigentlich bereits 2017 seinen ersten bemannten Flug ins All durchführen, doch erst sieben Jahre später wird das zur Realität, und zwar schon bald. Denn NASA und Boeing haben bekannt gegeben, dass der erste Flug mit Menschen an Bord am 6. Mai stattfinden soll.Die Kapsel soll zwei Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Konkret sind es ein Mann und eine Frau, Butch Wilmore und Sunita Williams. Die beiden werden am Abend des 6. Mai (Ortszeit) auf einer Atlas V und an Bord von Starliner zur International Space Station aufbrechen und dort etwa 24 Stunden später ankommen. Sollte der erste Start verschoben werden müssen, gibt es noch drei weitere Launch-Fenster, nämlich am 7., 10. und 11. Mai (via Space).
Die beiden werden rund eine Woche an Bord der ISS bleiben, danach wieder die Starliner-Kapsel besteigen und die Rückreise zur Erde antreten. Es wird die zweite Reise von Starliner zur Raumstation sein, die erste unbemannte Mission fand bereits vor zwei Jahren statt.
Für die NASA ist der Erfolg dieser Mission von großer Bedeutung, weil damit auch die Entscheidung auf dem Prüfstand steht, wichtige Bestandteile der bemannten Raumfahrt (vollständig) an die private Industrie zu vergeben.
Doch während die Zusammenarbeit mit SpaceX zur Zufriedenheit verlief, gab und gibt es mit Boeing große Probleme, vor allem deshalb, weil sich Starliner durch zahlreiche technische Probleme immer wieder signifikant verzögert hat. Das hatte auch massive Folgen für die Kosten, da die Starliner-Entwicklung mehr als 1,5 Milliarden Dollar über dem Budget liegt.
Siehe auch:
- NASA & Boeing trauen sich, Astronauten an Bord des Starliner zu lassen
- Jetzt wird es ernst für Starliner: Boeings Raumschiff muss sich beweisen
- Auch dieses Jahr kein Start: Boeings Starliner bleibt peinliches Desaster
- Fatale Fehler stoppen Boeings Starliner-Raumkapsel-Flug zur ISS
- Start geglückt: Boeings Starliner-Raumkapsel auf dem Weg zur ISS
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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