Nach Cyberangriff: In Leicester geht Straßenbeleuchtung nicht mehr aus
Hackerangriffe auf die Infrastruktur sind alles andere als ungewöhnlich und immer wieder sind davon auch kritische Einrichtungen betroffen. Auch bei der englischen Stadt Leicester wurden Terabytes an Daten gestohlen. Mehr als das: Seither gehen die Lichter nicht mehr aus.
Die Stadtverwaltung will sich zwar nicht genau dazu äußern, welche Daten entwendet worden sind, es ist aber bekannt, dass die Kriminellen hier mehr als ein Terabyte an Daten entwendet haben. Allzu offen ist die Stadt nicht, was die Folgen des Angriffs betrifft, denn rund eineinhalb Monate später wurde nun ein neues Problem bekannt: Die Straßenbeleuchtung geht seit dem Angriff nicht mehr aus.
Aufgefallen ist das zuerst einem Einwohner namens Roger Ewens. Der 65-Jährige bemerkte, dass in seiner Straße die Beleuchtung gar nicht ausgeht und fragte bei der Stadtverwaltung nach. Er erhielt eine Antwort, diese überraschte ihn aber, da dem Cyberangriff die Schuld gegeben wurde. Ewens wurde mitgeteilt, dass das "zentrale Managementsystem" beeinträchtigt wurde und die Straßenlaternen seither "nicht richtig funktionieren".
Laut dem Sprecher sind die Lichter standardmäßig dauerhaft eingeschaltet, um die Sicherheit auf der Straße zu gewährleisten. Wann man diese wieder in den Normalzustand bringen kann, konnte er nicht sagen: "Um das Problem zu lösen, sind mehrere Schritte erforderlich, die wir so schnell wie möglich abarbeiten."
Siehe auch:
Ransomware-Angriff
Angriffe auf Stadtverwaltungen und andere Einrichtungen wie Krankenhäuser sind heutzutage keine Seltenheit, die Kriminellen haben hier kaum Hemmungen. Mit einer Ransomware bekam es zuletzt auch Leicester zu tun, die rund 350.000 Einwohner zählende englische Stadt wurde laut LeicestershireLive zum Opfer eines großangelegten Hacks bzw. Angriffs (via derStandard).Die Stadtverwaltung will sich zwar nicht genau dazu äußern, welche Daten entwendet worden sind, es ist aber bekannt, dass die Kriminellen hier mehr als ein Terabyte an Daten entwendet haben. Allzu offen ist die Stadt nicht, was die Folgen des Angriffs betrifft, denn rund eineinhalb Monate später wurde nun ein neues Problem bekannt: Die Straßenbeleuchtung geht seit dem Angriff nicht mehr aus.
Aufgefallen ist das zuerst einem Einwohner namens Roger Ewens. Der 65-Jährige bemerkte, dass in seiner Straße die Beleuchtung gar nicht ausgeht und fragte bei der Stadtverwaltung nach. Er erhielt eine Antwort, diese überraschte ihn aber, da dem Cyberangriff die Schuld gegeben wurde. Ewens wurde mitgeteilt, dass das "zentrale Managementsystem" beeinträchtigt wurde und die Straßenlaternen seither "nicht richtig funktionieren".
Sicherheitsmaßnahme
Die Stadtverwaltung teilte ihm und auch anderen Bewohnern mit, dass man das schon bald deaktivieren wird, doch bisher ist das nicht gelungen. Dazu ein Sprecher der Stadt: "Uns ist bekannt, dass einige Straßenlaternen tagsüber eingeschaltet bleiben. Das liegt an einem technischen Problem im Zusammenhang mit dem jüngsten Cyberangriff, bei dem wir gezwungen waren, unsere IT-Systeme abzuschalten. Das bedeutet, dass wir derzeit nicht in der Lage sind, Fehler im Straßenbeleuchtungssystem aus der Ferne zu erkennen."Laut dem Sprecher sind die Lichter standardmäßig dauerhaft eingeschaltet, um die Sicherheit auf der Straße zu gewährleisten. Wann man diese wieder in den Normalzustand bringen kann, konnte er nicht sagen: "Um das Problem zu lösen, sind mehrere Schritte erforderlich, die wir so schnell wie möglich abarbeiten."
Zusammenfassung
- Hackerangriffe auf kritische Infrastrukturen nehmen zu
- Leicester wurde Opfer einer großangelegten Ransomware-Attacke
- Über ein Terabyte Daten wurde von Kriminellen entwendet
- Seit dem Angriff funktioniert die Straßenbeleuchtung nicht korrekt
- Einwohner bemerkten, dass die Lichter nicht mehr ausgehen
- Technisches Problem verhindert Fernsteuerung der Beleuchtung
- Stadt kämpft mit Wiederherstellung der normalen Lichtverhältnisse
Siehe auch:
- Russische Hacker nutzen alten Windows Print Spooler-Bug aus
- Russischer Hackerangriff: Schadsoftware nutzt Hintertür in MS Word
- Ukrainische Hacker sabotieren wichtiges russisches Datenzentrum
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