PC-Markt hat wohl die Talsohle erreicht - es geht bald nach oben
Für die Computerhersteller bieten die neuesten Daten der Marktforschungsunternehmen Grund zum Optimismus. Denn nach zwei Jahren immer weiter zurückgehender Absatzzahlen scheint die Talsohle nun erreicht und ein positives Wachstum ist in Sichtweite.
Die PC-Hersteller lieferten im dritten Quartal 64,3 Millionen Geräte aus, was einem Rückgang um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist zumindest deutlich besser als der Rückgang von 16,6 Prozent, den die Branche im zweiten Quartal verzeichnete.
Die PC-Branche hat in den letzten acht Quartalen aufgrund der covidbedingten Verlangsamung, der Inflation und der steigenden Zinssätze einen schweren Stand gehabt. Während der Pandemie erlebten die PC-Anbieter zunächst einen Aufschwung, da die Verbraucher nach Möglichkeiten suchten, während der langen Arbeitsunterbrechungen zu Hause zu arbeiten und zu spielen. Doch als die Bestellungen für die Heimarbeit zunahmen, brachen die Umsätze ein.
Doch der Markt scheint sich zu erholen, da die Lagerbestände sinken und immer mehr Menschen sich für neuere PCs entscheiden. "Die gute Nachricht für PC-Anbieter ist, dass das Schlimmste bis Ende 2023 vorbei sein könnte", so Kitagawa. "Der Markt für Geschäfts-PCs ist bereit für den nächsten Austauschzyklus, der durch die Windows 11-Upgrades angetrieben wird. Auch die Nachfrage nach Privatnutzer-PCs sollte sich langsam erholen, da die während der Pandemie gekauften PCs in die Anfangsphase eines Auffrischungszyklus eintreten."
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Zaghafte Positiv-Entwicklungen
"Die saisonal bedingte Nachfrage aus dem Bildungsbereich hat die Auslieferungen im dritten Quartal angekurbelt - obwohl die Nachfrage nach Unternehmens-PCs schwach blieb und ein das kleine Wachstum zunichtemachte. Die Hersteller machten aber auch konsequente Fortschritte bei der Reduzierung der Lagerbestände, wobei erwartet wird, dass diese sich bis Ende 2023 wieder normalisieren werden, sofern das Weihnachtsgeschäft nicht einbricht", erklärte Mikako Kitagawa vom Marktforschungsinstitut Gartner.Die PC-Hersteller lieferten im dritten Quartal 64,3 Millionen Geräte aus, was einem Rückgang um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist zumindest deutlich besser als der Rückgang von 16,6 Prozent, den die Branche im zweiten Quartal verzeichnete.
Die PC-Branche hat in den letzten acht Quartalen aufgrund der covidbedingten Verlangsamung, der Inflation und der steigenden Zinssätze einen schweren Stand gehabt. Während der Pandemie erlebten die PC-Anbieter zunächst einen Aufschwung, da die Verbraucher nach Möglichkeiten suchten, während der langen Arbeitsunterbrechungen zu Hause zu arbeiten und zu spielen. Doch als die Bestellungen für die Heimarbeit zunahmen, brachen die Umsätze ein.
Auffrischung in mehreren Bereichen
Der Inflationsdruck und die hohen Zinssätze machten es einigen Verbrauchern schwer, das Geld für neue Computer aufzubringen, da sowohl die Preise als auch die Finanzierungskosten stiegen. In der Folge sanken die PC-Lieferungen auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Im Januar meldete Gartner, dass der Absatz im Jahresvergleich um 28,5 Prozent einbrach - der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte der 1990er-Jahre.Doch der Markt scheint sich zu erholen, da die Lagerbestände sinken und immer mehr Menschen sich für neuere PCs entscheiden. "Die gute Nachricht für PC-Anbieter ist, dass das Schlimmste bis Ende 2023 vorbei sein könnte", so Kitagawa. "Der Markt für Geschäfts-PCs ist bereit für den nächsten Austauschzyklus, der durch die Windows 11-Upgrades angetrieben wird. Auch die Nachfrage nach Privatnutzer-PCs sollte sich langsam erholen, da die während der Pandemie gekauften PCs in die Anfangsphase eines Auffrischungszyklus eintreten."
Zusammenfassung
- Positive Wachstumsprognose für Computerhersteller
- Nachfrage und Reduzierung der Lagerbestände fördern Optimismus
- Schwierige Zeiten für PC-Branche durch Covid, Inflation, Zinssätze
- Stärkster Absatzrückgang seit den 1990er-Jahren
- Prognose: Schlimmste Phase könnte bis Ende 2023 vorbei sein
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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