Das Ende des Leidens? - PC-Markt kämpft sich doch aus dem Jammertal
Für die Computerhersteller stellte der Jahresabschluss vielleicht so etwas wie das Ende des Tals der Tränen dar. Im Laufe des Jahres hat sich die Branche von den schlimmsten Absatzzahlen seit langer Zeit doch noch ins Plus gekämpft.
Das ist zwar nur ein Hauch eines Wachstums, trotzdem dürfte die Erleichterung in der Branche groß sein. Denn ansonsten gab es aus dem vergangenen Jahr nicht gerade viel Positives zu vermelden. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurden laut Gartner 241,8 Millionen PCs ausgeliefert, das waren noch einmal 14,8 Prozent weniger als im vorhergehenden Jahr.
Diese Jahresmenge war dabei nicht einfach nur der Tatsache geschuldet, dass die Absatzzahlen nach den ersten Corona-Zeiten mit ihren guten Verkäufen an die zahlreichen neuen Homeoffice-User wieder auf ein normaleres Niveau zurückgingen. Es kamen noch einige andere Faktoren hinzu, die dafür sorgten, dass die Branche übers Jahr gesehen die schlechtesten Ergebnisse seit dem Jahr 2006 erzielte - in keinem anderen Jahr fiel die Menge der ausgelieferten Rechner unter 250 Millionen.
Die Trendwende, so gering sie auch ausfallen mag, kommt für die PC-Branche zu einem wichtigen Zeitpunkt, da Microsoft, Chiphersteller und PC-Hersteller das Konzept des KI-PCs als nächste große Wachstumschance für Laptop- und Desktop-PCs vorantreiben. Garantien dafür, dass diese Entwicklung erfolgreich verläuft, gibt es allerdings nicht.
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Endlich wieder im Plus
Laut den nun vorliegenden Daten des Marktforschungsunternehmens Gartner erzielten die Anbieter von PCs und Notebooks im letzten Jahresviertel erstmals seit zwei Jahren wieder ein Wachstum. Von Oktober bis Dezember wurden demnach 63,3 Millionen Geräte ausgeliefert. Das sind 0,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.Das ist zwar nur ein Hauch eines Wachstums, trotzdem dürfte die Erleichterung in der Branche groß sein. Denn ansonsten gab es aus dem vergangenen Jahr nicht gerade viel Positives zu vermelden. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurden laut Gartner 241,8 Millionen PCs ausgeliefert, das waren noch einmal 14,8 Prozent weniger als im vorhergehenden Jahr.
Diese Jahresmenge war dabei nicht einfach nur der Tatsache geschuldet, dass die Absatzzahlen nach den ersten Corona-Zeiten mit ihren guten Verkäufen an die zahlreichen neuen Homeoffice-User wieder auf ein normaleres Niveau zurückgingen. Es kamen noch einige andere Faktoren hinzu, die dafür sorgten, dass die Branche übers Jahr gesehen die schlechtesten Ergebnisse seit dem Jahr 2006 erzielte - in keinem anderen Jahr fiel die Menge der ausgelieferten Rechner unter 250 Millionen.
Hoffen auf KI-PCs
"Der PC-Markt hat die Talsohle seines Rückgangs nach einer erheblichen Anpassung erreicht", erklärte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa nun. "Die Lagerbestände haben sich im vierten Quartal 2023 normalisiert, ein Problem, das die Branche zwei Jahre lang geplagt hatte. Dieses subtile Wachstum deutet darauf hin, dass Angebot und Nachfrage endlich im Gleichgewicht sind."Die Trendwende, so gering sie auch ausfallen mag, kommt für die PC-Branche zu einem wichtigen Zeitpunkt, da Microsoft, Chiphersteller und PC-Hersteller das Konzept des KI-PCs als nächste große Wachstumschance für Laptop- und Desktop-PCs vorantreiben. Garantien dafür, dass diese Entwicklung erfolgreich verläuft, gibt es allerdings nicht.
Zusammenfassung
- Jahresabschluss für PC-Hersteller besser als erwartet
- Brache erholte sich von schlechten Absatzzahlen
- Gartner: Leichtes Wachstum im letzten Quartal 2023
- 63,3 Millionen Geräte im vierten Quartal ausgeliefert
- Jahresgesamtabsatz sank um 14,8 Prozent auf 241,8 Millionen
- Schlechteste Jahresergebnisse seit 2006
- Lagerbestände haben sich normalisiert
- Angebot und Nachfrage im PC-Markt ausgeglichen
- Trendwende könnte durch KI-PCs weitergetragen werden
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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