Von Siri zu "ReALM":
Apple stellt neue Kontext-KI vor, die GPT-4 schlägt
Siri ist weit von einem intelligenten System entfernt, mit KIs war man bei Apple bisher vorsichtig. Nach Aufkommen von ChatGPT sieht sich der Konzern aber im Hintertreffen. Jetzt hat die Forschungsabteilung eine KI vorgestellt, die einen besonderen Trick beherrscht.
Der Ansatz: Apple hat eine KI entwickelt, die deutlich besser als die Konkurrenz natürliche Sprache, so wie sie im Alltag mit Computern und Smartphones genutzt wird, verstehen soll. Im Grunde skizziert das Unternehmen einen Siri-Nachfolger, der Objekte auf dem Bildschirm erkennen und auch komplexen Gesprächs- und Hintergrundkontext versteht. Das Papier spricht wiederholt von "Referenzauflösung".
Assistenzsysteme auf Smartphones und Co. müssen sprachliche und visuelle Hinweise in Bezug setzen und entsprechend handeln können. ReALM verfolgt den Ansatz, Inhalte und Layout eines Bildschirms zunächst in Textform umzuwandeln. Das Modell wird dann wiederum speziell auf diese Textdarstellung trainiert. "Wir konnten große Verbesserungen gegenüber bestehenden Systemen (GPT-4) mit ähnlicher Funktionalität erreichen" so die Forscher laut VentureBeat.
Siehe auch:
Apple will bei künstlicher Intelligenz jetzt aufholen
Kann Apple in Bezug auf die Entwicklung von KIs überhaupt noch aufholen, was Unternehmen wie OpenAI, Microsoft und Meta schon vorgelegt haben? Aus der Forschungsabteilung des Konzerns gibt es jetzt erste Anzeichen, dass man schon bald ein Wort mitreden kann. In einem Forschungspapier beschreibt das Unternehmen sein neues System "ReALM" (Reference Resolution As Language Modeling).Der Ansatz: Apple hat eine KI entwickelt, die deutlich besser als die Konkurrenz natürliche Sprache, so wie sie im Alltag mit Computern und Smartphones genutzt wird, verstehen soll. Im Grunde skizziert das Unternehmen einen Siri-Nachfolger, der Objekte auf dem Bildschirm erkennen und auch komplexen Gesprächs- und Hintergrundkontext versteht. Das Papier spricht wiederholt von "Referenzauflösung".
Assistenzsysteme auf Smartphones und Co. müssen sprachliche und visuelle Hinweise in Bezug setzen und entsprechend handeln können. ReALM verfolgt den Ansatz, Inhalte und Layout eines Bildschirms zunächst in Textform umzuwandeln. Das Modell wird dann wiederum speziell auf diese Textdarstellung trainiert. "Wir konnten große Verbesserungen gegenüber bestehenden Systemen (GPT-4) mit ähnlicher Funktionalität erreichen" so die Forscher laut VentureBeat.
WWDC wird spannend
Apple hat in kurzer Zeit einige Forschungsarbeiten im Bereich KI veröffentlicht, damit will man natürlich auch zeigen, wie aktiv man nach dem anfänglichen Zögern ist. Welche Früchte die Anstrengungen der Entwicklungsabteilungen am Ende tragen, wird wohl die WWDC-Konferenz im Juni erstmals zeigen.
Zusammenfassung
- Apple Forschungsabteilung stellt KI-System ReALM vor
- ReALM soll Sprache rund um Gerätebedienung besser verstehen
- ReALM wandelt Bildschirminhalte in Text um
- Neue KI erkennt Objekte und versteht Kontexte
- Forschung zeigt Fortschritte gegenüber GPT-4
- WWDC-Konferenz im Juni könnte Ergebnisse zeigen
Siehe auch:
- Größer für mehr Kerne: Apple baut nächsten iPhone-Chip für KI um
- Apple arbeitet an Next-Gen-KI und spricht mit Google über Gemini
- Offline-Modus: Siri ohne Internet auf der Apple Watch verwenden
- "iCar"-Aus: Apple wollte Tesla kaufen, Siri statt Lenkrad einsetzen
- Chatbot "Apple GPT" in Arbeit: Hey Siri, gehts hier zur KI-Party?
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