Apple arbeitet an Next-Gen-KI und spricht mit Google über Gemini
Offiziell ist von Apples Arbeit an KI-Systemen kaum etwas zu erfahren. Nun zeigt allerdings ein Forschungs-Paper, dass der Konzern keineswegs massiv zurückliegt. Das Unternehmen hält sich darüber hinaus aber auch weitere Optionen offen.
In der Publikation wird MM1 als eine Familie multimodaler Modelle beschrieben, die bis zu 30 Milliarden Parameter unterstützen und "nach überwachter Feinabstimmung bei einer Reihe etablierter multimodaler Benchmarks eine konkurrenzfähige Leistung erzielen". Wie die Apple-Forscher es ausdrücken, haben sich MLLMs nach den traditionellen LLMs als "die nächste Grenze bei den Basismodellen" herauskristallisiert, und sie "erreichen überlegene Fähigkeiten".
Die Apple-Forscher glauben, dass sie einen Durchbruch erzielt haben, wenn es darum geht, Modelle sowohl mit Bildern als auch mit Text zu trainieren, und dass diese Ergebnisse anderen dabei helfen werden, diese Modelle mit besserer Leistung und Zuverlässigkeit auf immer größere Datensätze zu übertragen. Da MLL-Modelle bisher nicht für unabhängige Tests verfügbar sind, lässt sich allerdings nur wenig zu den Details sagen.
Dabei scheint sich Apple auch nicht nur auf Eigenentwicklungen zu stützen. So soll es aktuell auch Gespräche mit Google darüber geben, ob dessen KI-Modell Gemini in Lizenz für bestimmte KI-Funktionen in iPhones eingesetzt werden kann, wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Und auch mit dem Microsoft-Partner OpenAI soll es Verhandlungen gegeben haben.
Siehe auch:
- Apples Arbeit an KI-Systemen kaum öffentlich bekannt
- Konkurrenzfähige Leistung bei multimodalen Modellen
- Apple-Forscher sehen Durchbruch bei Bild-Text-Training
- Details zu MM1-Modellen und Tests noch unklar
- KI-Technologien sollen in Apple-Produkte einfließen
- Gespräche mit Google über KI-Modell Gemini für iPhones
- Verhandlungen mit Microsoft-Partner OpenAI geführt
MM1 scheint weit entwickelt
Bei Apple läuft die Entwicklung multimodaler großer Sprachmodelle (MLLMs) unter der Bezeichnung MM1. In einem Forschungs-Paper, das vor wenigen Tagen ohne weitere Stellungnahmen veröffentlicht wurde, zeigen Apple-Entwickler den Stand ihrer Arbeit. Und dieser ist von den Entwicklungen bei anderen großen Sprachmodellen nicht entscheidend weit entfernt.In der Publikation wird MM1 als eine Familie multimodaler Modelle beschrieben, die bis zu 30 Milliarden Parameter unterstützen und "nach überwachter Feinabstimmung bei einer Reihe etablierter multimodaler Benchmarks eine konkurrenzfähige Leistung erzielen". Wie die Apple-Forscher es ausdrücken, haben sich MLLMs nach den traditionellen LLMs als "die nächste Grenze bei den Basismodellen" herauskristallisiert, und sie "erreichen überlegene Fähigkeiten".
Die Apple-Forscher glauben, dass sie einen Durchbruch erzielt haben, wenn es darum geht, Modelle sowohl mit Bildern als auch mit Text zu trainieren, und dass diese Ergebnisse anderen dabei helfen werden, diese Modelle mit besserer Leistung und Zuverlässigkeit auf immer größere Datensätze zu übertragen. Da MLL-Modelle bisher nicht für unabhängige Tests verfügbar sind, lässt sich allerdings nur wenig zu den Details sagen.
Auch Partnerschaften möglich
Insbesondere ist unklar, ob diese neuesten Entwicklungen bereits zeitnah Eingang in Apple-Produkte finden können. Bekannt ist hier bisher nur, dass Apple an einem LLM-Framework mit dem Codenamen "Ajax" arbeitet. Und laut Aussagen des Konzernchefs Tim Cook sollen noch in diesem Jahr viele KI-Technologien in "jedes unserer Produkte einfließen".Dabei scheint sich Apple auch nicht nur auf Eigenentwicklungen zu stützen. So soll es aktuell auch Gespräche mit Google darüber geben, ob dessen KI-Modell Gemini in Lizenz für bestimmte KI-Funktionen in iPhones eingesetzt werden kann, wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Und auch mit dem Microsoft-Partner OpenAI soll es Verhandlungen gegeben haben.
Siehe auch:
Themen:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- Airbag fürs iPhone 18 Pro: Torras Ostand Q3 Air Pro im Praxistest
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nintendo verliert wichtigen Zulieferer für physische Switch-Spiele
- Hacker greifen Microsoft-Clouds von mindestens 27 Organisationen an
- FritzOS 8.51: Das große Update steht nun für den ersten Repeater bereit
- Erste Bank ersetzt Bankkarten komplett durch Smartphone-Apps
- Abschied vom Xbox-Controller? Smartphone wird jetzt zum Gamepad
- Quantencomputer brechen Online-Banking-Verschlüsselung in 3 Tagen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen