Studie: Manche Menschen sehen deutlich mehr "Bilder pro Sekunde"
Im Gaming-Bereich wird viel über den Sinn immer höherer Bildwiederholraten diskutiert. Eine neue Studie zeigt, dass die Geschwindigkeit der visuellen Wahrnehmung bei Menschen stark variiert. Manche sehen einfach mehr Bilder pro Sekunde.
Wie die Forscher vom Fachbereich Zoologie der School of Natural Sciences und dem Trinity College Institute of Neuroscience beschreiben, hatten sie in einem Experiment die "kritische Schwelle der Flimmerverschmelzung" untersucht. Dabei wird die maximale Frequenz ermittelt, bei der Probanden eine flackernde Lichtquelle noch wahrnehmen können.
Bei manchen Studienteilnehmer war dieser Wahrnehmungsschwelle bereits bei 35 Mal pro Sekunde erreicht, andere konnten das Blinken auch noch bei Frequenzen über 60 Mal pro Sekunde registrieren. Auf andere Art formuliert: Die "visuelle zeitliche Auflösung" unterscheidet sich zwischen den Teilnehmern sehr deutlich.
Wie Kevin Mitchell, Professor für Neurobiologie ergänzt, verleitet die subjektive Erfahrung dazu, anzunehmen, dass jeder die Welt auf die gleiche Weise wahrnimmt. Neben bekannten Phänomenen wie Farbblindheit gibt es aber zahlreiche weniger bekannte Wahrnehmungsunterschiede.
"Diese Studie charakterisiert einen solchen Unterschied - die 'Bildrate' unserer visuellen Systeme. Manche Menschen scheinen die Welt tatsächlich schneller zu sehen als andere", so Mitchell.
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Gamer aufgepasst: FPS ist nicht für alle gleich
Ab 24 Bildern pro Sekunden sieht der Mensch ein flüssiges Bild. Doch wie weit darüber hinaus kann man höhere Wiederholraten überhaupt wahrnehmen? Was in der Gaming-Community schon immer heiß diskutiert wird, war jetzt Gegenstand einer Studie. Das Ergebnis: Es gibt zwischen Menschen große Unterschiede in der Fähigkeit, sich schnell verändernde visuelle Reize zu erkennen.Wie die Forscher vom Fachbereich Zoologie der School of Natural Sciences und dem Trinity College Institute of Neuroscience beschreiben, hatten sie in einem Experiment die "kritische Schwelle der Flimmerverschmelzung" untersucht. Dabei wird die maximale Frequenz ermittelt, bei der Probanden eine flackernde Lichtquelle noch wahrnehmen können.
Bei manchen Studienteilnehmer war dieser Wahrnehmungsschwelle bereits bei 35 Mal pro Sekunde erreicht, andere konnten das Blinken auch noch bei Frequenzen über 60 Mal pro Sekunde registrieren. Auf andere Art formuliert: Die "visuelle zeitliche Auflösung" unterscheidet sich zwischen den Teilnehmern sehr deutlich.
Bildrate des Gehirns
"Wir glauben, dass individuelle Unterschiede in der Wahrnehmungsgeschwindigkeit in Hochgeschwindigkeitssituationen deutlich werden könnten, in denen man sich schnell bewegende Objekte lokalisieren oder verfolgen muss, wie z. B. bei Ballsportarten, oder in Situationen, in denen sich visuelle Szenen schnell ändern, wie z. B. bei kompetitiven Computerspielen", so Studienleiter Clinton Haarlem laut Phys.Wie Kevin Mitchell, Professor für Neurobiologie ergänzt, verleitet die subjektive Erfahrung dazu, anzunehmen, dass jeder die Welt auf die gleiche Weise wahrnimmt. Neben bekannten Phänomenen wie Farbblindheit gibt es aber zahlreiche weniger bekannte Wahrnehmungsunterschiede.
"Diese Studie charakterisiert einen solchen Unterschied - die 'Bildrate' unserer visuellen Systeme. Manche Menschen scheinen die Welt tatsächlich schneller zu sehen als andere", so Mitchell.
Zusammenfassung
- Studie prüft Grenzen der Bilderkennung
- Menschliche Wahrnehmungsgeschwindigkeit variiert
- Einige erkennen nur bis 35 Hz, andere über 60 Hz
- Visuelle Zeitauflösung individuell verschieden
- Menschen erleben visuelle Welt unterschiedlich
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