Elgato: Neue Capture-Card zeichnet in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf
Der Hardware-Hersteller Elgato ist schon seit einiger Zeit für seine sogenannten Capture-Cards bekannt, die das Bildsignal einer externen Quelle aufzeichnen können. Nun hat das Unternehmen ein weiteres Modell präsentiert, welches in 4K-Auflösung aufnehmen kann. Hiermit dürfte das Produkt hauptsächlich für Hardcore-Gamer und Livestreamer interessant sein.
Die Elgato Gaming 4K60 Pro genannte Capture-Card kann, wie aus dem Namen hervorgeht, Videosignale in 4K sowie mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Das Gerät wird als PCIe-Erweiterungsmodul in Computer des Anwenders verbaut. Neben einem HDMI-Eingang zum Abgreifen der Bildinhalte gibt es auch einen HDMI-Ausgang, um das Bild ohne Verzögerung direkt an einen Monitor weiterleiten zu können. Sobald eine 1440p-Auflösung verwendet wird, kann die Elgato Gaming 4K60 Pro auch 120 sowie 144 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Bei einem Full-HD-Signal wird zusätzlich die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, ein Bildsignal mit 240 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen.
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Durch die hohe Auflösung sowie Bildwiederholungsrate werden allerdings auch erheblich mehr Daten aufgezeichnet, die anschließend gespeichert werden müssen. Sobald die maximale Bitrate eingestellt wird, verbraucht eine Minute des aufgezeichneten Eingangssignals etwa ein Gigabyte an Speicherplatz. Dies dürfte gerade SSD-Laufwerke schnell an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Sobald der Nutzer jedoch lediglich eine Live-Übertragung abhält, wird der Speicher selbstverständlich nicht dauerhaft belegt.
Auf YouTube ansehenVorbestellungen sind nun möglich
Bei einem die Capture-Card durchlaufenden Videosignal wird kein HDR-Signal unterstützt. Ab sofort lässt sich die Elgato Gaming 4K60 Pro auf der offiziellen Webseite des Herstellers vorbestellen. Die Auslieferung soll am 21. November 2017 beginnen, sodass die Capture-Card sich noch als Weihnachtsgeschenk für Hardcore-Gamer in der Familie oder im Freundeskreis eignet. Da das Gerät mit knapp 400 Dollar zu Buche schlägt, kann der Preis als vergleichsweise sehr hoch angesehen werden. Modelle, die in Full-HD aufzeichnen, sind bereits für etwa 150 Euro zu haben.Durch die hohe Auflösung sowie Bildwiederholungsrate werden allerdings auch erheblich mehr Daten aufgezeichnet, die anschließend gespeichert werden müssen. Sobald die maximale Bitrate eingestellt wird, verbraucht eine Minute des aufgezeichneten Eingangssignals etwa ein Gigabyte an Speicherplatz. Dies dürfte gerade SSD-Laufwerke schnell an ihre Kapazitätsgrenzen bringen. Sobald der Nutzer jedoch lediglich eine Live-Übertragung abhält, wird der Speicher selbstverständlich nicht dauerhaft belegt.
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