Nach Update-Fiasko: Weiteres Notfall-Update für Windows Server
Microsoft hat ein sogenanntes Notfall-Out-of-Band (OOB)-Update veröffentlicht. Das Update behebt einen mit den Windows Server-Sicherheitsupdates vom März 2024 ausgelieferten Bug. Betroffene meldeten Abstürze und unvermittelte Neustarts.
Nachdem zunächst nur die Notfall-Updates KB5037422 (Windows Server 2022) und KB5037423 (Windows Server 2016) bereitstanden, gibt es mit KB5037425 ab sofort auch ein Update für Windows Server 2019. Dazu gekommen ist nun allerdings auch noch ein Notfall-Update für Windows 10 Version 1809.
Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer.
Administratoren beobachteten, dass der lsass.exe-Prozess nach der Installation der Updates für Windows Server immer weiter Speicher beanspruchte, bis der gesamte physische und virtuelle Speicher genutzt war. Dann frieren die Systeme unerwartet ein und starten sich neu. Microsoft bestätigte dieses Problem und führte dabei aus, dass es alle Domänencontroller-Server mit den neuesten Windows Server 2012 R2, 2016, 2019 und 2022 Updates betrifft.
Microsoft schreibt dazu in der Knowledge Base:
Alle Infos zu Windows Server anzeigen Windows Server Special
Siehe auch:
Plötzliche Neustarts
Nutzer hatten berichtet, dass es nach der Installation der Updates vom Patch-Day zu erheblichen Problemen gekommen war. Microsoft identifizierte den Bug schnell als Fehler bei der Verarbeitung des LSASS (Local Security Authority Subsystem Service) und versprach eine rasche Behebung per nachgereichtem Update.Nachdem zunächst nur die Notfall-Updates KB5037422 (Windows Server 2022) und KB5037423 (Windows Server 2016) bereitstanden, gibt es mit KB5037425 ab sofort auch ein Update für Windows Server 2019. Dazu gekommen ist nun allerdings auch noch ein Notfall-Update für Windows 10 Version 1809.
Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer.
Administratoren beobachteten, dass der lsass.exe-Prozess nach der Installation der Updates für Windows Server immer weiter Speicher beanspruchte, bis der gesamte physische und virtuelle Speicher genutzt war. Dann frieren die Systeme unerwartet ein und starten sich neu. Microsoft bestätigte dieses Problem und führte dabei aus, dass es alle Domänencontroller-Server mit den neuesten Windows Server 2012 R2, 2016, 2019 und 2022 Updates betrifft.
Microsoft schreibt dazu in der Knowledge Base:
Out-of-Band Verbesserungen
- Dieses Update behebt ein bekanntes Problem, das den Local Security Authority Subsystem Service (LSASS) betrifft. Es kann zu einem Speicherleck auf Domänencontrollern (DCs) führen.
- Das Leck tritt auf, wenn lokale und Cloud-basierte Active Directory-DCs Kerberos-Authentifizierungsanforderungen verarbeiten. Dieses erhebliche Leck kann zu einer übermäßigen Speichernutzung führen. Aus diesem Grund reagiert LSASS möglicherweise nicht mehr, und die DCs starten neu, wenn Sie es nicht erwarten.
- Um dieses bekannte Problem zu beheben, müssen Administratoren die OOB-Updates aus dem Microsoft Update Katalog herunterladen und auf den betroffenen Domänencontrollern installieren.
- Wenn Sie frühere Windows Server-Updates installiert haben, werden nur die neuen Updates in diesen Paketen heruntergeladen und installiert. Microsoft hat keine bekannten Probleme mit diesen Notfallupdates gemeldet.
Alle Infos zu Windows Server anzeigen Windows Server Special
Zusammenfassung
- Microsoft veröffentlicht Notfall-Update für Windows Server
- Bug nach März-Sicherheitsupdates verursacht Domänencontroller-Abstürze
- Nutzer berichten von Problemen und Neustarts nach Patch-Day
- KB5037422 für Server 2022, KB5037423 für 2016 und KB5037425 für 2019
- Windows 10 Version 1809 erhält ebenfalls Notfall-Update
- LSASS-Prozess verbraucht zu viel Speicher und führt zu Systemneustarts
- Update behebt Speicherleck bei Kerberos-Authentifizierung von Active Directory
Siehe auch:
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