Neues Recyclingverfahren könnte Elektroauto-Akkus revolutionieren

Es gibt kaum jemanden, der noch bezweifelt, dass Elektroautos die Zukunft gehört. Das bedeutet nicht, dass die Technologie perfekt ist, im Gegenteil. Ein Problem ist Recycling und hier konnte ein mit Volkswagen zusammenarbeitendes Unternehmen einen Durchbruch feiern.
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Durchbruch in Herstellung und nun auch Recycling

Konkret handelt es sich dabei um 24M Technologies, das wiederum ein Spin-off des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist. Dieses ist im Bereich der Batterieforschung und -entwicklung tätig und konnte vor gut einem Jahr einen ersten Durchbruch feiern.

Damals konnte man einen Prozess namens SemiSolid entwickeln, der "die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien mit einem neuen Design vereinfacht, das weniger Materialien und weniger Schritte zur Herstellung jeder Zelle benötigt". Dadurch kann man außerdem die Kosten um bis zu 40 Prozent senken. 24M Liforever Recycling-TechnologieÜberblick über die Funktionsweise des 24M Liforever-Prozesses Danach ist das Unternehmen quasi das andere Ende der Gleichung oder Kette angegangen, nämlich die Verwertung alter Zellen. Denn nun hat 24M Technologies einen Recycling-Prozess namens Liforever vorgestellt. Wie Electrek berichtet, arbeiten hier Herstellungs- und Wiederverwertungsprozess Hand in Hand: Das bedeutet, dass bereits bei der Herstellung berücksichtigt wird, dass die Akkus einmal ein Ende haben werden.

Naoki Ota, CEO von 24M Technologies, erklärt: "Ein besseres Batterierecycling ist für eine nachhaltige Energiezukunft unerlässlich, aber die Verwendung von Bindemitteln in der konventionellen Zellproduktion hat das direkte Recycling unpraktisch gemacht. Liforever löst diese Herausforderungen, indem es die Wiederverwendung fast aller Teile der Batteriezelle ermöglicht, ohne die teuren, ineffizienten und umweltbelastenden Prozesse, die beim konventionellen Zellrecycling verwendet werden."

Die angesprochenen traditionellen Prozesse sind dabei nicht nur teuer, sondern haben auch toxische Rückstände, die so genannte "schwarze Masse" zur Folge. Diesen nicht verwertbaren Abfall vermeidet 24M, da man die aktiven Materialien eines Akkus in ihrer ursprünglichen Form beibehält. Die einzelnen Bestandteile werden zunächst getrennt, danach gesäubert und können schließlich bei Bedarf mit neuem Lithium versehen und wiederverwendet werden.

Zusammenfassung
  • Recycling von E-Auto-Batterien stellt Herausforderung dar
  • 24M Technologies erreicht Fortschritt im Batterierecycling
  • Unternehmen ist ein Spin-off des MIT
  • SemiSolid-Prozess senkt Batterieproduktionskosten um 40%
  • Neuer Recycling-Prozess Liforever von 24M entwickelt
  • Traditionelle Recycling-Methoden erzeugen toxische Rückstände

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