Anti-Tesla-Lobby-Gruppe bekommt Ärger für Super-Bowl-Spot
Tesla hat viele Anhänger, aber auch erbitterte Gegner. Der vielleicht größte Feind des Autobauers von Elon Musk heißt Dan O'Dowd. Dessen Organisation The Dawn Project hat sich dieses Jahr zwei Super-Bowl-Spots mehr als eine halbe Million Dollar kosten lassen - mit Folgen.
Denn die Anti-Tesla-Initiative hat zwei Super-Bowl-Spots gebucht und sich diese 552.000 Dollar kosten lassen. Das ist wohlgemerkt weniger als ein Super-Bowl-Spot normalerweise kostet, denn die Spots wurden nicht in allen Märkten bzw. US-Bundesstaaten gezeigt, sondern vor allem in lokalen Slots.
Darin ruft man die amerikanische Öffentlichkeit jedenfalls auf, den Elektroautobauer zu boykottieren, weil FSD unsicher sei und vor allem Kinder gefährde, weil diese nicht erkannt werden und Tesla-Systeme auch Stopp-Anweisungen bei Schulbussen ignorieren.
Ob das alles so stimmt, können wir an dieser Stelle nicht überprüfen, The Dawn Project selbst ist aber eben alles andere als unumstritten und wurde in Vergangenheit für Behauptungen aus seinen Videos kritisiert. Nun gibt es eine erneute Kontroverse: Denn man ist von der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) aufgefordert worden, das NTSB-Logo unverzüglich aus einem der Spots zu entfernen (via Electrek).
Denn damit hat The Dawn Project den Eindruck erweckt, dass der Spot den Segen der Behörde hat, was nicht der Fall ist. Zudem ist der Einsatz solcher Logos für Werbezwecke ohnehin kategorisch untersagt. Dem ist The Dawn Project auch gefolgt und hat das Logo unkenntlich gemacht. Ob die Nutzung weitere rechtliche Folgen haben wird, ist derzeit nicht bekannt.
Siehe auch:
Teslas FSD im Fokus von The Dawn Project
The Dawn Project hat sich vor allem auf Teslas Full Self-Driving System (FSD) eingeschossen. Denn die Gruppe wirft dem Elektroautobauer vor, dass dieses Selbstfahrsystem den Verkehr massiv gefährdet. Bei aller berechtigten Kritik an Tesla muss man allerdings auch anmerken, dass The Dawn Project es selbst mit der Wahrheit nicht immer ganz so genau nimmt.Denn die Anti-Tesla-Initiative hat zwei Super-Bowl-Spots gebucht und sich diese 552.000 Dollar kosten lassen. Das ist wohlgemerkt weniger als ein Super-Bowl-Spot normalerweise kostet, denn die Spots wurden nicht in allen Märkten bzw. US-Bundesstaaten gezeigt, sondern vor allem in lokalen Slots.
The Dawn Project - 2024 Super Bowl Commercial 1
Darin ruft man die amerikanische Öffentlichkeit jedenfalls auf, den Elektroautobauer zu boykottieren, weil FSD unsicher sei und vor allem Kinder gefährde, weil diese nicht erkannt werden und Tesla-Systeme auch Stopp-Anweisungen bei Schulbussen ignorieren.
Ob das alles so stimmt, können wir an dieser Stelle nicht überprüfen, The Dawn Project selbst ist aber eben alles andere als unumstritten und wurde in Vergangenheit für Behauptungen aus seinen Videos kritisiert. Nun gibt es eine erneute Kontroverse: Denn man ist von der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) aufgefordert worden, das NTSB-Logo unverzüglich aus einem der Spots zu entfernen (via Electrek).
The Dawn Project - 2024 Super Bowl Commercial 2
Denn damit hat The Dawn Project den Eindruck erweckt, dass der Spot den Segen der Behörde hat, was nicht der Fall ist. Zudem ist der Einsatz solcher Logos für Werbezwecke ohnehin kategorisch untersagt. Dem ist The Dawn Project auch gefolgt und hat das Logo unkenntlich gemacht. Ob die Nutzung weitere rechtliche Folgen haben wird, ist derzeit nicht bekannt.
Zusammenfassung
- Tesla hat viele Anhänger und Gegner
- Größter Feind ist Dan O'Dowd
- The Dawn Project kritisiert Teslas FSD
- Super-Bowl-Spots für 552.000 Dollar gebucht
- Aufruf zum Boykott wegen Kindergefährdung
- The Dawn Project umstritten und kritisiert
- NTSB fordert Entfernung ihres Logos
Siehe auch:
- Fahrerflucht nach Unfall mit Todesfolge: Mann gibt Teslas FSD Schuld
- Tesla Cybertruck: Karosserie aus "rostfreiem" Stahl hat Rostprobleme
- Massenentlassung: Tesla will sich im großen Stil von Arbeitern trennen
- Zu viele Probleme: SAP schmeißt Teslas aus seiner Dienstwagen-Flotte
- Tesla soll Sondermüll "absichtlich und fahrlässig" illegal entsorgt haben
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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