Japan bringt ein flexibles Visa-Programm für Digitalnomaden
In der digitalen Arbeitswelt der Startups ist es längst eine Seltenheit geworden, dass Menschen über Jahrzehnte bei einer bestimmten Stelle arbeiten. Dem trägt Japan jetzt mit einer neuen Visa-Regelung für sogenannte Digital-Nomaden Rechnung.
Dem trägt man in Japan nun mit einem neuen Visum Rechnung, das eine Arbeitserlaubnis beinhaltet und für sechs Monate gültig ist, berichtet die Wirtschaftszeitung Nikkei. Die Regierung des Landes will damit nicht nur jüngeren Menschen aus der Startup-Welt Vorteile gebe, sondern sieht in dem neuen Programm durchaus auch eine wichtige Maßnahme im eigenen Interesse.
So setzt man darauf, dass insbesondere auch die heimischen Unternehmen auf diese Weise kurzfristig an dringend benötigte IT-Fachkräfte kommen - auch wenn diese dann nicht dauerhaft bleiben. Das kann vornehmlich für innovative Geschäfts- oder Produktideen den nötigen Anschub geben.
Um das Visum nutzen zu können, muss man allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Für Praktika ist es beispielsweise nicht vorgesehen. Die Stelle, auf der man Arbeiten will, muss mit einem Jahreseinkommen von mindestens 68.000 Dollar ausgestattet sein. Weiterhin benötigt man eine eigene Krankenversicherung und muss aus einem Land kommen, mit dem Japan ohnehin über relativ einfache Visa-Abkommen verfügt. Die zuständige Einwanderungsbehörde will ab März mit dem neuen Programm starten.
Siehe auch:
Flexibler arbeiten
Um ein Visum für die Einreise in ein Land zu bekommen, gibt es meist nur wenige Möglichkeiten. Als Tourist oder Student kann man in der Regel eine zeitlich befriste Aufenthaltserlaubnis bekommen. Weiterhin gibt es noch die schwerer zu bekommenden und zeitlich unbefristeten Arbeitsvisa. All diese passen aber nicht so recht zu Personen, die kurzzeitig für ein bestimmtes Projekt vorbeikommen wollen.Dem trägt man in Japan nun mit einem neuen Visum Rechnung, das eine Arbeitserlaubnis beinhaltet und für sechs Monate gültig ist, berichtet die Wirtschaftszeitung Nikkei. Die Regierung des Landes will damit nicht nur jüngeren Menschen aus der Startup-Welt Vorteile gebe, sondern sieht in dem neuen Programm durchaus auch eine wichtige Maßnahme im eigenen Interesse.
So setzt man darauf, dass insbesondere auch die heimischen Unternehmen auf diese Weise kurzfristig an dringend benötigte IT-Fachkräfte kommen - auch wenn diese dann nicht dauerhaft bleiben. Das kann vornehmlich für innovative Geschäfts- oder Produktideen den nötigen Anschub geben.
Touristen mit Geldnachschub
Ebenso sieht man in der Sache auch eine Art Tourismusförderung. Denn es ist davon auszugehen, dass IT-Experten, die einige Monate im Land sind, sich an ihren freien Tagen auch möglichst viele Regionen Japans ansehen wollen - und dabei aufgrund ihrer Tätigkeit auch ständig mit neuem Geld ausgestattet sind.Um das Visum nutzen zu können, muss man allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Für Praktika ist es beispielsweise nicht vorgesehen. Die Stelle, auf der man Arbeiten will, muss mit einem Jahreseinkommen von mindestens 68.000 Dollar ausgestattet sein. Weiterhin benötigt man eine eigene Krankenversicherung und muss aus einem Land kommen, mit dem Japan ohnehin über relativ einfache Visa-Abkommen verfügt. Die zuständige Einwanderungsbehörde will ab März mit dem neuen Programm starten.
Zusammenfassung
- Japan führt neues Visum für Digitalnomaden ein
- Visum gilt sechs Monate, mit Arbeitserlaubnis
- Ziel: Unterstützung für Startups und IT-Fachkräfte
- Visum soll heimische Unternehmen stärken
- IT-Experten tragen zur Tourismusförderung bei
- Mindesteinkommen von 68.000 Dollar erforderlich
- Start des Programms ist ab März geplant
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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