Smartphone-Exodus: Anbieter von CAT Phones & Motorola Defy ist pleite
Auch innovative, kleine Hersteller können im aktuellen Smartphone-Markt nicht immer dauerhaft überleben. Mit der Bullitt Group macht jetzt die Firma hinter den Rugged-Smartphones der Marken Caterpillar (Cat Phones) und Motorola Defy dicht.
Wie umfangreich die Entlassungen sind, ist bisher nicht offiziell bestätigt, doch laut den betroffenen Mitarbeitern sollen viele Stellen gestrichen worden sein. Dass es bei Bullitt nicht mehr so weitergehen würde wie zuvor, zeichnete sich schon vor einigen Wochen ab. Damals meldete das Unternehmen Insolvenz an und beantragte einen externen Verwalter.
Eigentlich war vorgesehen, dass Bullitt seine Hardware-Sparte mit den Smartphones der Marken Caterpillar und Motorola, die man als Lizenznehmer nutzte, in eine neue Firma abgeben würde, die dann von den Gläubigern weitergeführt werden sollte. Gleichzeitig wollte sich die Bullitt Group selbst auf das Geschäft mit ihren Lösungen für Satellitenkonnektivität konzentrieren, mit denen man bis vor einigen Wochen noch durchaus Aufmerksamkeit erregen konnte.
So hatte Bullitt noch vor Apple mit dem CAT S75 das erste für Endkunden verfügbare Smartphone vorgestellt, mit dem Satelliten-Messaging ohne spezielle externe Hardware möglich wurde. Möglich wurde dies unter anderem, weil man mit MediaTek die entsprechenden Lösungen realisierte und über gute Kontakte zu Satellitenbetreibern verfügte.
Hierzulande dürfte Bullitt vor allem durch die Smartphones der Marke "CAT" auf sich aufmerksam gemacht haben. Man brachte seit Jahren immer wieder überraschend vielseitige und auch bei Unternehmenskunden durchaus gefragte Rugged-Smartphones auf den Markt, die in Tests überzeugen konnten. Der Smartphone-Markt verliert damit eine durchaus innovative Kraft, während die Marktmacht von Apple, Samsung und einigen wenigen großen chinesischen Herstellern weiter wächst.
Siehe auch:
- Bullitt Group hinter Cat Phones ist pleite
- Mitarbeiter über Entlassungen informiert
- Insolvenz und externer Verwalter bei Bullitt beantragt
- Geplante Abspaltung der Hardware-Sparte gescheitert
- Bullitt stellte erstes Satelliten-Messaging-Smartphone vor
- Verlust einer innovativen Kraft im Smartphone-Markt
Versuchte Rettung von Bullitt ist gescheitert
Wie jetzt bekannt wurde, ist die Bullitt Group pleite. Das britische Unternehmen wollte zuletzt noch eine breiter angelegte Umstrukturierung durchführen, doch dieses Vorhaben ist offenbar gescheitert. Wie diverse Mitarbeiter von Bullitt über LinkedIn verlauten ließen, sind sie Ende letzter Woche entlassen worden.Wie umfangreich die Entlassungen sind, ist bisher nicht offiziell bestätigt, doch laut den betroffenen Mitarbeitern sollen viele Stellen gestrichen worden sein. Dass es bei Bullitt nicht mehr so weitergehen würde wie zuvor, zeichnete sich schon vor einigen Wochen ab. Damals meldete das Unternehmen Insolvenz an und beantragte einen externen Verwalter.
Eigentlich war vorgesehen, dass Bullitt seine Hardware-Sparte mit den Smartphones der Marken Caterpillar und Motorola, die man als Lizenznehmer nutzte, in eine neue Firma abgeben würde, die dann von den Gläubigern weitergeführt werden sollte. Gleichzeitig wollte sich die Bullitt Group selbst auf das Geschäft mit ihren Lösungen für Satellitenkonnektivität konzentrieren, mit denen man bis vor einigen Wochen noch durchaus Aufmerksamkeit erregen konnte.
So hatte Bullitt noch vor Apple mit dem CAT S75 das erste für Endkunden verfügbare Smartphone vorgestellt, mit dem Satelliten-Messaging ohne spezielle externe Hardware möglich wurde. Möglich wurde dies unter anderem, weil man mit MediaTek die entsprechenden Lösungen realisierte und über gute Kontakte zu Satellitenbetreibern verfügte.
Hierzulande dürfte Bullitt vor allem durch die Smartphones der Marke "CAT" auf sich aufmerksam gemacht haben. Man brachte seit Jahren immer wieder überraschend vielseitige und auch bei Unternehmenskunden durchaus gefragte Rugged-Smartphones auf den Markt, die in Tests überzeugen konnten. Der Smartphone-Markt verliert damit eine durchaus innovative Kraft, während die Marktmacht von Apple, Samsung und einigen wenigen großen chinesischen Herstellern weiter wächst.
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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