Microsoft entgeht neuem EU-Gesetz, weil kaum einer Edge & Bing nutzt
Microsoft selbst gilt zwar nach dem neuen Digital Markets Act (DMA) der EU als sogenannter "Gatekeeper", also als marktbeherrschender Konzern, der seine Dienste entkoppeln muss, doch dürften zumindest der Browser Edge und die Suchmaschine Bing dieser Einstufung entgehen.
Die nicht näher bezeichneten Quellen des Berichts melden, dass die EU anscheinend Bing und Edge von den Vorgaben des neuen Digitalmärktegesetzes, das im März in Kraft treten wird, ausnehmen will. Hintergrund ist, dass weder die Suchmaschine noch der Browser eine ausreichend große Rolle im Markt spielen, um sie vom DMA regulieren zu lassen.
Microsoft als Ganzes entgeht natürlich nicht den Auswirkungen des Digitalmärktegesetzes, denn der Konzern ist zum Beispiel mit Windows durchaus eine dominierende Kraft im Markt. Die Redmonder bereiten deshalb mit dem "Moment 5"-Update die Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen vor, mit denen man sich vor Strafen aufgrund des DMA schützen will.
Wie bereits berichtet, wird es unter anderem möglich sein, beliebige Apps aus Windows zu deinstallieren, auch wenn es sich um Anwendungen handelt, die Microsoft seit Jahrzehnten als essenziellen Bestandteil von Windows ausliefert. Außerdem soll genauer über die Systemkomponenten informiert werden und die von vielen Nutzern als übergriffig betrachtete tiefere Integration von Copilot und diversen anderen Microsoft-Produkten (wie eben auch Bing und Edge) lässt sich künftig einfach abschalten.
Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
Siehe auch:
Microsoft selbst bleibt natürlich im Visier der EU
Zwar versucht Microsoft seit einiger Zeit, mit einer Vielzahl von Maßnahmen dafür zu sorgen, dass mehr Nutzer auf seine Suchmaschine Bing und den Internet-Explorer-Nachfolger Edge setzen, doch fruchten diese Bemühungen bisher kaum. Dies kommt Microsoft laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg nun zumindest in einer Hinsicht zu gute.Die nicht näher bezeichneten Quellen des Berichts melden, dass die EU anscheinend Bing und Edge von den Vorgaben des neuen Digitalmärktegesetzes, das im März in Kraft treten wird, ausnehmen will. Hintergrund ist, dass weder die Suchmaschine noch der Browser eine ausreichend große Rolle im Markt spielen, um sie vom DMA regulieren zu lassen.
Microsoft als Ganzes entgeht natürlich nicht den Auswirkungen des Digitalmärktegesetzes, denn der Konzern ist zum Beispiel mit Windows durchaus eine dominierende Kraft im Markt. Die Redmonder bereiten deshalb mit dem "Moment 5"-Update die Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen vor, mit denen man sich vor Strafen aufgrund des DMA schützen will.
Wie bereits berichtet, wird es unter anderem möglich sein, beliebige Apps aus Windows zu deinstallieren, auch wenn es sich um Anwendungen handelt, die Microsoft seit Jahrzehnten als essenziellen Bestandteil von Windows ausliefert. Außerdem soll genauer über die Systemkomponenten informiert werden und die von vielen Nutzern als übergriffig betrachtete tiefere Integration von Copilot und diversen anderen Microsoft-Produkten (wie eben auch Bing und Edge) lässt sich künftig einfach abschalten.
Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
Zusammenfassung
- Microsoft gilt als "Gatekeeper" laut EU-Gesetz
- Microsoft Edge und Bing könnten ausgenommen sein
- Bemühungen um mehr Nutzer für Bing und Edge wenig erfolgreich
- EU könnte Bing und Edge von DMA-Regeln befreien
- Microsoft bereitet "Moment 5"-Update vor
- Beliebige Apps sollen aus Windows deinstallierbar sein
- Integration von Copilot und anderen Produkten in EU abschaltbar
Siehe auch:
- BSI startet erneute Sicherheitswarnung für Edge- und Chrome-Nutzer
- BSI warnt vor Sicherheitsrisiko: Chrome- und Edge-Nutzer in Gefahr
- BSI warnt vor Angriffen aus der Ferne auf Chrome- und Edge-Nutzer
- Edge heißt auf Android und iOS jetzt "Microsoft Edge - KI-Browser"
- Aktive Ausnutzung von Edge-Schwachstelle: BSI warnt vor Gefahr
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