Bundesnetzagentur: So teuer wird der Umbau der deutschen Stromnetze
Die Betreiber von Stromnetzen werden in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Geld für die Aufrüstung ihrer Infrastrukturen in die Hand nehmen müssen. Das wird sich auf die Netzentgelte der Verbraucher auswirken - allerdings wohl nicht im vollen Umfang.
Die Bundesnetzagentur geht daher davon aus, dass allein auf die Betreiber der Verteilnetze in den Regionen bis zum Jahr 2030 Investitionsanforderungen im dreistelligen Milliarden-Euro-Bereich zukommen. Tendenziell noch etwas mehr könnte es bei den großen Übertragungsnetzbetreibern werden, von denen in Deutschland vier Stück das Rückgrat der Branche bilden: 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW.
Bereits binnen der letzten zehn Jahre haben sich die Investitionen in die Netze verdoppelt. Mit 11,5 Milliarden Euro im letzten Jahr waren die aber noch weit hinter dem zurück, was die Bundesnetzagentur jetzt als nötig erachtet. Ein Problem dabei ist, dass diese Kosten in Form der Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt werden und die vorgesehene Deckelung dessen aufgrund der Haushaltsprobleme im Bund vorerst ein gutes Stück wegfallen.
Weiterhin sieht man es bei der Bundesnetzagentur als dringend geboten an, von staatlicher Seite die Bürokratie zu reduzieren. Hier gelte es, die Ausbauprozesse bei hohem Regulierungsgrad zügiger hinzubekommen, denn auch hier gilt am Ende: Zeit ist Geld.
Siehe auch:
Gigantische Summen
Die beiden wichtigsten Verteil-Infrastrukturen im Energiebereich sind das Strom- und das Gasnetz. Beim Gas wird die Bedeutung in den kommenden Jahren immer weiter sinken und bis 2045 erfolgt eine weitgehende Stilllegung. Jedoch müssen die Stromnetze deutlich leistungsfähiger werden und sich gleichzeitig auf eine dezentrale Form der Energieeinspeisung einstellen.Die Bundesnetzagentur geht daher davon aus, dass allein auf die Betreiber der Verteilnetze in den Regionen bis zum Jahr 2030 Investitionsanforderungen im dreistelligen Milliarden-Euro-Bereich zukommen. Tendenziell noch etwas mehr könnte es bei den großen Übertragungsnetzbetreibern werden, von denen in Deutschland vier Stück das Rückgrat der Branche bilden: 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW.
Bereits binnen der letzten zehn Jahre haben sich die Investitionen in die Netze verdoppelt. Mit 11,5 Milliarden Euro im letzten Jahr waren die aber noch weit hinter dem zurück, was die Bundesnetzagentur jetzt als nötig erachtet. Ein Problem dabei ist, dass diese Kosten in Form der Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt werden und die vorgesehene Deckelung dessen aufgrund der Haushaltsprobleme im Bund vorerst ein gutes Stück wegfallen.
Kostensenkende Faktoren
Trotzdem könnte es für die Verbraucher weniger schlimm werden, als teilweise vermutet wurde. Denn in der ganzen Rechnung gibt es auch kostensenkende Faktoren. Mit zunehmendem Netzausbau können etwa lokale Überproduktionen besser in andere Regionen verteilt werden. Die Redispatch-Kosten sinken dadurch - und diese sind nicht gerade gering. Denn wenn aufgrund einer Überproduktion im Netz Windkraftanlagen als flexibelste Systeme als erste abgeschaltet werden, bekommen deren Betreiber einen Schadensausgleich.Weiterhin sieht man es bei der Bundesnetzagentur als dringend geboten an, von staatlicher Seite die Bürokratie zu reduzieren. Hier gelte es, die Ausbauprozesse bei hohem Regulierungsgrad zügiger hinzubekommen, denn auch hier gilt am Ende: Zeit ist Geld.
Zusammenfassung
- Stromnetzbetreiber müssen künftig mehr investieren
- Netzentgelte der Verbraucher werden beeinflusst
- Gasnetz sinkt in Bedeutung, Stromnetz muss wachsen
- Investitionen in Verteilnetze bis 2030 sehr hoch
- Übertragungsnetzbetreiber stehen vor großen Ausgaben
- Netzausbau kann Kosten durch bessere Verteilung senken
- Bundesnetzagentur fordert weniger Bürokratie beim Ausbau
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen