Keine Besserung in Sicht:
Gigaset startet ins Insolvenzverfahren
Der Telefonhersteller Gigaset ist seit dem Jahreswechsel Gegenstand eines Insolvenzverfahrens. Dieses wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Münster bereits für den Zeitpunkt des Jahreswechsels eröffnet.
Das Gigaset-Management gibt als Grund für die Zahlungsschwierigkeiten an, dass die Umsätze insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Gigaset hatte vor einiger Zeit versucht, sich mit neuen Smartphones etwas unabhängiger von den bisher dominierenden DECT-Festnetztelefonen zu machen.
Man brachte durchaus auch ordentliche Geräte auf den Markt - einen durchschlagenden Erfolg konnte man damit allerdings dann doch nicht verzeichnen. Woran genau das lag, lässt sich kaum einfach beantworten. Allerdings dürfte der enorme Konkurrenzkampf in dem Bereich ebenso eine Rolle spielen, wie die Marketingmacht großer Anbieter, gegen die ein Mittelständler aus Süddeutschland kaum ankommen kann.
Derzeit sieht es allerdings danach aus, dass es Gigaset weiterhin geben wird und eine Abwicklung des gesamten Unternehmens nicht nötig wird. Parallel zum Insolvenzverfahren läuft die Suche nach einem Investor. Mit dessen Hilfe soll das Geschäft nachhaltig saniert werden und es dürfte darauf hinauslaufen, dass man zumindest die DECT-Telefone weiterhin produziert.
Siehe auch:
Umsätze zu schwach
Das geht aus einer entsprechenden Pflichtmitteilung des Unternehmens hervor. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hatte die ehemalige Siemens-Tochter bereits im letzten September beantragt. Gigaset gibt an, zahlungsunfähig zu sein. Daher wurden sämtliche Prozesse jetzt an den Insolvenzverwalter Markus Wischemeyer übergeben.Das Gigaset-Management gibt als Grund für die Zahlungsschwierigkeiten an, dass die Umsätze insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Gigaset hatte vor einiger Zeit versucht, sich mit neuen Smartphones etwas unabhängiger von den bisher dominierenden DECT-Festnetztelefonen zu machen.
Man brachte durchaus auch ordentliche Geräte auf den Markt - einen durchschlagenden Erfolg konnte man damit allerdings dann doch nicht verzeichnen. Woran genau das lag, lässt sich kaum einfach beantworten. Allerdings dürfte der enorme Konkurrenzkampf in dem Bereich ebenso eine Rolle spielen, wie die Marketingmacht großer Anbieter, gegen die ein Mittelständler aus Süddeutschland kaum ankommen kann.
Gigaset will bleiben
Eine vorübergehende Schwächephase hätte man vielleicht auch noch ausgleichen können. Allerdings ist auch der Ausblick auf die mögliche Nachfrage in den kommenden Monaten recht verhalten. Es ist also kaum zu erwarten, dass Gigaset plötzlich deutlich größere Absatzzahlen erreichen kann.Derzeit sieht es allerdings danach aus, dass es Gigaset weiterhin geben wird und eine Abwicklung des gesamten Unternehmens nicht nötig wird. Parallel zum Insolvenzverfahren läuft die Suche nach einem Investor. Mit dessen Hilfe soll das Geschäft nachhaltig saniert werden und es dürfte darauf hinauslaufen, dass man zumindest die DECT-Telefone weiterhin produziert.
Zusammenfassung
- Gigaset seit Jahreswechsel im Insolvenzverfahren
- Amtsgericht Münster eröffnete Verfahren
- Unternehmen meldete Zahlungsunfähigkeit an
- Insolvenzverwalter Markus Wischemeyer übernahm
- Umsätze 2023 hinter Erwartungen zurückgeblieben
- Smartphone-Markt brachte keinen Erfolg
- Suche nach Investor zur Unternehmenssanierung
Siehe auch:
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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