Werbeumsätze brechen weg:
Twitter hat gewaltiges Loch in der Kasse
Elon Musk stolpert zuletzt von einem Skandal in den nächsten, der X-Chef denkt dabei aber nicht dran, seine Rhetorik herunterzufahren. Im Gegenteil beleidigt er lieber ehemalige Geschäftspartner als die Situation zu entschärfen. Nun bekommt er die Rechnung präsentiert.
Das alles bedeutet, dass die Werbepartner, die vor kurzem die Werbeaktivitäten auf Twitter/X pausiert bzw. bis auf Weiteres eingestellt haben, wohl kaum Lust haben werden, diese wiederaufzunehmen. Doch das wird für Twitter vermutlich zum gewaltigen und möglicherweise existenziellen Problem.
Denn bereits jetzt klafft in den Kassen von Twitter ein gewaltiges Loch: Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf Insider beruft, hat Twitter in den ersten drei Quartalen des Jahres jeweils etwas mehr als 600 Millionen Dollar mit Werbung umgesetzt und erwartet auch für das letzte Quartal in etwa so viel (das wird sich allerdings erst zeigen müssen).
Das bedeutet, dass X auf Kurs ist, in diesem Jahr etwa 2,5 Milliarden Dollar per Anzeigen zu generieren. Das klingt nach viel, liegt aber deutlich unter dem Vorjahreswerten. Denn 2022 generierte Twitter pro Quartal etwa eine Milliarde Dollar. X hat seine Erwartungen bereits selbst nach unten geschraubt, denn intern hat das Social-Media-Unternehmen für 2023 mit drei Milliarden Dollar Werbeumsatz gerechnet.
Der Twitter-Umsatz generiert sich allerdings nicht alleine über die Werbung, sondern macht etwa 70 bis 75 Prozent aus. Joe Benarroch, der bei X Head of Business Operations ist, widersprach dem Bloomberg-Bericht und teilte mit, dass die Quellen "keine genauen und umfassenden Angaben machen. Wir sind nicht mehr Twitter und messen uns nicht mehr an den alten Twitter-Metriken - sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Nutzermetriken."
Siehe auch:
X polarisiert immer mehr
In den vergangenen Wochen und Monaten ist Elon Musk durch zahlreiche kontroverse Aussagen und Posts aufgefallen, insgesamt wird Twitter bzw. X immer mehr zu einer Plattform, auf der sich rechte Trolle und Hetzer herumtreiben und sich dort ausleben dürfen. Zuletzt wurde mit Alex Jones auch noch ein berühmt-berüchtigter Verschwörungserzähler wieder freigeschaltet, das war für viele so etwas wie das braune Tüpfelchen auf dem I.Das alles bedeutet, dass die Werbepartner, die vor kurzem die Werbeaktivitäten auf Twitter/X pausiert bzw. bis auf Weiteres eingestellt haben, wohl kaum Lust haben werden, diese wiederaufzunehmen. Doch das wird für Twitter vermutlich zum gewaltigen und möglicherweise existenziellen Problem.
Denn bereits jetzt klafft in den Kassen von Twitter ein gewaltiges Loch: Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf Insider beruft, hat Twitter in den ersten drei Quartalen des Jahres jeweils etwas mehr als 600 Millionen Dollar mit Werbung umgesetzt und erwartet auch für das letzte Quartal in etwa so viel (das wird sich allerdings erst zeigen müssen).
Das bedeutet, dass X auf Kurs ist, in diesem Jahr etwa 2,5 Milliarden Dollar per Anzeigen zu generieren. Das klingt nach viel, liegt aber deutlich unter dem Vorjahreswerten. Denn 2022 generierte Twitter pro Quartal etwa eine Milliarde Dollar. X hat seine Erwartungen bereits selbst nach unten geschraubt, denn intern hat das Social-Media-Unternehmen für 2023 mit drei Milliarden Dollar Werbeumsatz gerechnet.
Der Twitter-Umsatz generiert sich allerdings nicht alleine über die Werbung, sondern macht etwa 70 bis 75 Prozent aus. Joe Benarroch, der bei X Head of Business Operations ist, widersprach dem Bloomberg-Bericht und teilte mit, dass die Quellen "keine genauen und umfassenden Angaben machen. Wir sind nicht mehr Twitter und messen uns nicht mehr an den alten Twitter-Metriken - sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Nutzermetriken."
Zusammenfassung
- Elon Musk provoziert weiter trotz Skandalen
- Twitter/X wird zur Plattform für rechte Trolle
- Werbeaktivitäten auf Twitter/X von Partnern gestoppt
- Twitter erwartet 2023 weniger Werbeeinnahmen
- 2022 lag Twitter-Umsatz pro Quartal bei ca. 1 Milliarde
- Werbung macht 70-75% des Twitter-Umsatzes aus
- X-Manager Benarroch kritisiert Bloomberg-Bericht
Siehe auch:
- Twitter/X: Musk bringt größten rechten Verschwörungsspinner zurück
- Threads Start-Termin bestätigt - Warten auf Twitter/X-Klon hat ein Ende
- "Go fuck yourself" - Elon Musk beschimpft Ex-Werbepartner von Twitter
- eXodus geht weiter: Große Hollywood-Marken tauchen auf Twitter ab
- Werbe-Exodus bei Twitter/X: So teuer wird die Hetze von Musk
Thema:
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