Dreister geht kaum: Kryptomining-Anlage klaut Strom vom Gericht
Das Kryptomining benötigt bekanntermaßen viel Energie. In Polen kam daher jemand auf die Idee, per Stromdiebstahl die eigenen Kosten gering zu halten - und versteckte die Rechensysteme ausgerechnet in einem Gerichtsgebäude.
Fakt ist allerdings, dass irgendjemand seine Kryptomining-Systeme im Gebäude des Obersten Verwaltungsgerichts Polens versteckte. Es handelte sich hier keineswegs um einige einzelne Rechner, die irgendwo herumstanden. Vielmehr hatte man diverse Systeme in Böden und Lüftungsschächten versteckt und an das Stromnetz des Hauses angeschlossen.
Es wurde eine ganze Reihe versteckter Computer entdeckt, die Schätzungen zufolge monatlich Strom im Wert von hunderten bis über tausend Euro aus dem Stromnetz des Gerichts abzweigten und für die Berechnungen in Kryptowährungs-Netzwerken einsetzten. Es ist derzeit nicht bekannt, wie lange die Anlage in Betrieb war. Die Systeme blieben auch deshalb länger unentdeckt, weil sie mit eigenen Funkmodems ausgestattet waren und somit nicht die Datenleitungen des Gerichts nutzten.
Polens oberste Strafverfolgungsbehörde, die Agentur für innere Sicherheit, wurde mit den Ermittlungen beauftragt. Die Warschauer Bezirksstaatsanwaltschaft hat IT-Experten beauftragt, herauszufinden, wie viel Strom aus dem Obersten Verwaltungsgericht in Warschau gestohlen wurde.
Siehe auch:
Getarnt in den Schächten
Wie der polnische Nachrichtensender TVN24 jetzt berichtet, wurde die Polizei bereits im September gerufen, um eine geheime Kryptomining-Anlage zu beschlagnahmen. Außerdem sollten Beweise gesichert werden, mit denen sich möglicherweise ein Täter ausfindig machen lässt. Letzteres scheint bisher aber nicht gelungen zu sein.Fakt ist allerdings, dass irgendjemand seine Kryptomining-Systeme im Gebäude des Obersten Verwaltungsgerichts Polens versteckte. Es handelte sich hier keineswegs um einige einzelne Rechner, die irgendwo herumstanden. Vielmehr hatte man diverse Systeme in Böden und Lüftungsschächten versteckt und an das Stromnetz des Hauses angeschlossen.
Es wurde eine ganze Reihe versteckter Computer entdeckt, die Schätzungen zufolge monatlich Strom im Wert von hunderten bis über tausend Euro aus dem Stromnetz des Gerichts abzweigten und für die Berechnungen in Kryptowährungs-Netzwerken einsetzten. Es ist derzeit nicht bekannt, wie lange die Anlage in Betrieb war. Die Systeme blieben auch deshalb länger unentdeckt, weil sie mit eigenen Funkmodems ausgestattet waren und somit nicht die Datenleitungen des Gerichts nutzten.
Wartungstechniker unter Verdacht
Zwar wurde noch niemand wegen einer Straftat angeklagt, doch scheint es inzwischen Verdächtige zu geben. Denn das Gericht kündigte die Verträge mit einer Firma, die für die IT-Wartung im Gebäude zuständig war. Bevor der Vertrag auslief, entließ dieses Unternehmen zwei Mitarbeiter, die mehrfach im Gericht tätig waren. Ob es aber mehr als einen vagen Verdacht gibt, ist noch unbekannt.Polens oberste Strafverfolgungsbehörde, die Agentur für innere Sicherheit, wurde mit den Ermittlungen beauftragt. Die Warschauer Bezirksstaatsanwaltschaft hat IT-Experten beauftragt, herauszufinden, wie viel Strom aus dem Obersten Verwaltungsgericht in Warschau gestohlen wurde.
Zusammenfassung
- Kryptomining im polnischen Gericht
- Geheime Anlage im September entdeckt
- Computer in Böden/Lüftung versteckt
- Stromdiebstahl: Hunderte Euro monatlich
- Anlage lange unentdeckt, eigene Funkmodems
- IT-Wartungsfirma unter Verdacht
- Ermittlungen durch innere Sicherheit
Siehe auch:
Thema:
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen