Ex-Amazon-Sicherheitsexperte stiehlt über 12 Millionen Krypto-Dollar
Ein ehemaliger Amazon-Entwickler, der in einer leitenden Position für die Sicherheit des Konzerns zuständig war, hat sich schuldig bekannt, rund 12 Millionen Dollar bei verschiedenen Krypto-Börsen ergaunert zu haben.
Er bekannte sich schuldig, Krypto-Börsen gehackt und erpresst zu haben. Der ehemalige Amazon-Sicherheitsingenieur hatte im Juli 2022 seinen Trick bei zwei Kryptowährungsbörsen eingesetzt und über 12,3 Millionen Dollar gestohlen. Bei dem ersten Fall kamen ihm die Strafermittlungsbehörden auf die Spur, der zweite Fall war bislang unaufgeklärt.
Beide Male soll er eine Schwachstelle im Smart-Contract-Schlupfloch des DeFi-Protokolls genutzt haben.
Seine Masche bestand darin, zunächst die Verträge zu manipulieren, um falsche Preisdaten einzuführen und so überhöhte Gebühren im Wert von etwa 9 Millionen Dollar zu generieren. Nach der Auszahlung kontaktierte er die Krypto-Börse, erklärte, was vorgefallen war und bot an, die Summe bis auf 1,5 Millionen Dollar zurückzugeben, falls die Börse von der Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden absieht.
Um welche Börse es sich im ersten Fall handelte, blieb ungenannt.
Im zweiten Fall gab es mehr Informationen - der Diebstahl dort führte zudem dazu, dass die Börse schließen musste. Er handelt sich dabei um Nirvana Finance. Dort hatte sich der Sicherheitsexperte mit manipulierten Daten ein Flash-Darlehen von Form von Kryptowährungstoken zu einem niedrigen Preis gesichert und ihn dann wieder verkauft, was ihm etwa 3,6 Millionen US-Dollar einbrachte.
Er forderte für die Rückgabe dieses Geldes 1,4 Millionen Dollar, Nirvana bot ihm ein Kopfgeld von 300.000 Dollar an. Die Rückgabe kam nicht zustande.
Das Strafmaß wird im kommenden März verkündet. Die Höchststrafe liegt laut dem Bericht bei maximal fünf Jahren Gefängnis.
Siehe auch:
Provisionen für Scheingeschäfte
Dabei täuschte er Transaktionen vor und ließ sich Provisionen in Millionen-Höhe auszahlen für Geschäfte, die es gar nicht gab. Das geht aus einem neuen Bericht des Online-Magazins Bleeping Computer hervor. Der Beschuldigte hat nun vor einem US-Gericht die ihm zu last gelegten Betrugsfälle eingestanden.Er bekannte sich schuldig, Krypto-Börsen gehackt und erpresst zu haben. Der ehemalige Amazon-Sicherheitsingenieur hatte im Juli 2022 seinen Trick bei zwei Kryptowährungsbörsen eingesetzt und über 12,3 Millionen Dollar gestohlen. Bei dem ersten Fall kamen ihm die Strafermittlungsbehörden auf die Spur, der zweite Fall war bislang unaufgeklärt.
Beide Male soll er eine Schwachstelle im Smart-Contract-Schlupfloch des DeFi-Protokolls genutzt haben.
Seine Masche bestand darin, zunächst die Verträge zu manipulieren, um falsche Preisdaten einzuführen und so überhöhte Gebühren im Wert von etwa 9 Millionen Dollar zu generieren. Nach der Auszahlung kontaktierte er die Krypto-Börse, erklärte, was vorgefallen war und bot an, die Summe bis auf 1,5 Millionen Dollar zurückzugeben, falls die Börse von der Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden absieht.
Um welche Börse es sich im ersten Fall handelte, blieb ungenannt.
Im zweiten Fall gab es mehr Informationen - der Diebstahl dort führte zudem dazu, dass die Börse schließen musste. Er handelt sich dabei um Nirvana Finance. Dort hatte sich der Sicherheitsexperte mit manipulierten Daten ein Flash-Darlehen von Form von Kryptowährungstoken zu einem niedrigen Preis gesichert und ihn dann wieder verkauft, was ihm etwa 3,6 Millionen US-Dollar einbrachte.
Er forderte für die Rückgabe dieses Geldes 1,4 Millionen Dollar, Nirvana bot ihm ein Kopfgeld von 300.000 Dollar an. Die Rückgabe kam nicht zustande.
Das Strafmaß wird im kommenden März verkündet. Die Höchststrafe liegt laut dem Bericht bei maximal fünf Jahren Gefängnis.
Zusammenfassung
- Ex-Amazon-Entwickler gesteht Krypto-Betrug
- Ergaunerte 12 Mio. Dollar bei Krypto-Börsen
- Täuschte Transaktionen für Provisionen vor
- Hatte Schwachstelle in DeFi-Protokoll genutzt
- Manipulierte Verträge für überhöhte Gebühren
- Bot Rückzahlung gegen Strafverfolgungsverzicht an
- Diebstahl zwang Nirvana Finance zur Schließung
Siehe auch:
Thema:
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