Bill Gates zuversichtlich: Es gibt noch Hoffnung bezüglich der Klimakrise
Mit immer häufigerem und heftigerem Extremwetter und der erstmalig geknackten 2-Grad-Marke scheint es kaum noch Hoffnung zu geben, im Hinblick auf Klimakrise mit einem blauen Auge davonzukommen. Microsoft-Gründer Bill Gates sieht aber auch viele Gründe für Hoffnung.
"Als jemand, der seit Jahren Lösungen für das Klima finanziert, lerne ich von genialen Wissenschaftlern, die an Ideen arbeiten, die der Welt helfen werden, den Klimawandel zu bewältigen", sagte Gates. Und auch wenn die Lösung nicht allein in Innovationen liegen, seien diese doch ein wichtiger Bestandteil.
Am 17. November wurde die 2-Grad-Marke erstmals kurz erreicht
Denn auch wenn viele Technologien bereits vorhanden sind, mit denen sich Treibhausgas-Emissionen vermeiden lassen, gibt es doch noch einige Bereiche, in denen Alternativen kaum vorhanden sind. "So verursacht beispielsweise allein die Produktion von Beton und Stahl rund 10 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen weltweit, doch gibt es derzeit keine praktischen Möglichkeiten, beide Produkte ohne Freisetzung von Kohlendioxid herzustellen", erklärte Gates.
Innovationen werden beim Klimaschutz immer wieder ins Feld geführt - vielfach aber als eine Ausrede, vorhandene Technologien nicht in großem Stil einzusetzen. Teils sogar, um Veränderungen gänzlich abzulehnen - beispielsweise indem man darauf vertröstet, CO₂ zukünftig wieder aus der Atmosphäre zu holen, statt seine Anreicherung bereits jetzt zu reduzieren. Auf diesen Weg will sich Gates allerdings nicht einlassen und finanziert im Zuge seiner diversen Projekte beide Ansätze.
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Es geht voran
Wie er im Vorfeld der Klimakonferenz COP ausführte, sei er zuversichtlich, dass zumindest die Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen wahrscheinlich im Jahr 2025 ihren Höhepunkt erreichen. "Was mich vor allem optimistisch stimmt, sind die vielen Innovationen, die ich sehe", so Gates."Als jemand, der seit Jahren Lösungen für das Klima finanziert, lerne ich von genialen Wissenschaftlern, die an Ideen arbeiten, die der Welt helfen werden, den Klimawandel zu bewältigen", sagte Gates. Und auch wenn die Lösung nicht allein in Innovationen liegen, seien diese doch ein wichtiger Bestandteil.
Am 17. November wurde die 2-Grad-Marke erstmals kurz erreicht
Denn auch wenn viele Technologien bereits vorhanden sind, mit denen sich Treibhausgas-Emissionen vermeiden lassen, gibt es doch noch einige Bereiche, in denen Alternativen kaum vorhanden sind. "So verursacht beispielsweise allein die Produktion von Beton und Stahl rund 10 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen weltweit, doch gibt es derzeit keine praktischen Möglichkeiten, beide Produkte ohne Freisetzung von Kohlendioxid herzustellen", erklärte Gates.
Beide Wege zusammen
Der zweite Faktor ist die grundsätzliche Begrenztheit der verfügbaren Ressourcen. Innovationen würden hier dafür sorgen, dass mit immer weiter steigender Effizienz gearbeitet werden kann, sodass letztlich weniger Rohstoffe und andere Dinge benötigt werden.Innovationen werden beim Klimaschutz immer wieder ins Feld geführt - vielfach aber als eine Ausrede, vorhandene Technologien nicht in großem Stil einzusetzen. Teils sogar, um Veränderungen gänzlich abzulehnen - beispielsweise indem man darauf vertröstet, CO₂ zukünftig wieder aus der Atmosphäre zu holen, statt seine Anreicherung bereits jetzt zu reduzieren. Auf diesen Weg will sich Gates allerdings nicht einlassen und finanziert im Zuge seiner diversen Projekte beide Ansätze.
Zusammenfassung
- Extremwetter häufiger, 2-Grad-Marke geknackt
- Bill Gates sieht Hoffnung für Klimakrise
- CO2-Emissionen könnten 2025 Höhepunkt erreichen
- Gates: Innovationen sind Schlüssel zur Lösung
- Beton/Stahlproduktion mit hohem CO2-Ausstoß
- Innovationen steigern Effizienz und Ressourcenschonung
- Gates finanziert Technologieeinsatz und CO₂-Reduktion
Siehe auch:
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Christian Kahle
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