Vertrauensbruch bei ChatGPT:
OpenAI feuert Mitbegründer Sam Altman
OpenAI-CEO, Mitbegründer des erfolgreichen KI-Unternehmens und bisheriges Gesicht des Unternehmens, Sam Altman, verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung. Mit dieser Nachricht überraschte das Unternehmen - abgezeichnet hatte sich eine solche Entwicklung nicht.
Seit einigen Tagen gab es ungewöhnlich viele Negativ-Schlagzeilen von ChatGPT-Miterfinder Sam Altman, unter anderem gab es einen DDOS-Angriff, der ChatGPT lahmlegte, und Tesla-Besitzer Elon Musk wetterte mit harschen Worten gegen GPT-4. Das sein Unternehmen aber nicht hinter ihm steht, kommt unerwartet.
OpenAIs Chief Technology Officer Mira Murati wurde zum Interims-CEO ernannt. Dazu gibt es eine öffentliche Erklärung in Form eines Blogeintrags, der nicht verschleiert, dass Altman gefeuert wurde.
Das Ausscheiden von Herrn Altman folge demnach auf einen beratenden Überprüfungsprozess durch den Vorstand, der zu dem Schluss kam, dass er in seiner Kommunikation mit dem Vorstand nicht durchgängig offen war, was die Fähigkeit des Vorstands, seine Verantwortung wahrzunehmen, behindert habe. Der Vorstand habe daher kein Vertrauen mehr in Altmans Fähigkeit, OpenAI weiterhin zu leiten.
Es ist ein ziemlich abruptes Ende für Sam Altman bei OpenAI, kurz nachdem er auf dem OpenAI Dev Day die Bühne mit Microsoft-Chef Satya Nadella betreten hatte, um die neuesten Innovationen von ChatGPT vorzustellen. Microsoft bestätigte bereits, dass das Unternehmen weiterhin an seiner Partnerschaft mit dem OpenAI-Team festhält.
Siehe auch:
Hintergründe zur Entlassung Altmans unbekannt
Altman wurde demnach entlassen, da er "in seiner Kommunikation mit dem Vorstand nicht konsequent offen war" - Einzelheiten über diesen Disput gibt es allerdings derzeit bisher nicht zu erfahren. Für die KI-Branche ist das laut Medienberichten "wie ein kleines Erdbeben" und hinterlässt nun Rätsel, was bei dem KI-Vorreiter schiefgegangen ist.Nachtrag 19.11.2023, 9.35 Uhr: Es gibt neue Entwicklungen - die darauf hindeuten, dass die Vorstandsmitglieder von OpenAI Sam Altman als CEO zurückholen wollen. Wir haben alle Informationen in einem neuen Beitrag zusammengefasst.
Seit einigen Tagen gab es ungewöhnlich viele Negativ-Schlagzeilen von ChatGPT-Miterfinder Sam Altman, unter anderem gab es einen DDOS-Angriff, der ChatGPT lahmlegte, und Tesla-Besitzer Elon Musk wetterte mit harschen Worten gegen GPT-4. Das sein Unternehmen aber nicht hinter ihm steht, kommt unerwartet.
OpenAIs Chief Technology Officer Mira Murati wurde zum Interims-CEO ernannt. Dazu gibt es eine öffentliche Erklärung in Form eines Blogeintrags, der nicht verschleiert, dass Altman gefeuert wurde.
Das Ausscheiden von Herrn Altman folge demnach auf einen beratenden Überprüfungsprozess durch den Vorstand, der zu dem Schluss kam, dass er in seiner Kommunikation mit dem Vorstand nicht durchgängig offen war, was die Fähigkeit des Vorstands, seine Verantwortung wahrzunehmen, behindert habe. Der Vorstand habe daher kein Vertrauen mehr in Altmans Fähigkeit, OpenAI weiterhin zu leiten.
Es ist ein ziemlich abruptes Ende für Sam Altman bei OpenAI, kurz nachdem er auf dem OpenAI Dev Day die Bühne mit Microsoft-Chef Satya Nadella betreten hatte, um die neuesten Innovationen von ChatGPT vorzustellen. Microsoft bestätigte bereits, dass das Unternehmen weiterhin an seiner Partnerschaft mit dem OpenAI-Team festhält.
Microsoft und OpenAI
Microsoft ist der größte Partner von OpenAI. Das GPT-4-Modell und die DALLE-3-Bilderzeugungstechnologie bilden die Grundlage für Copilot und Bing Image Creator. Microsoft hat enorme Summen in OpenAI investiert, um dessen Technologie zu nutzen, anstatt seine eigene zu entwickeln, sodass sich einige fragen, ob diese Nachricht irgendeine Auswirkung haben wird.
Zusammenfassung
- Sam Altman verlässt OpenAI sofort
- Entlassung wegen mangelnder Offenheit
- Medien: "kleines Erdbeben" in KI-Branche
- Mira Murati wird Interims-CEO
- Vorstand verliert Vertrauen in Altman
- Altman präsentierte kürzlich Innovationen
- Microsoft bleibt trotzdem Partner
Siehe auch:
Thema:
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