Tagesschau warnt vor Audio-Fakes mit angeblichen "Entschuldigungen"
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird gerne scharf kritisiert, Angriffe kommen in der Regel von rechts. Das trifft auch nun zu, allerdings sind die Mittel hier ungewöhnlich bis perfide. Denn es kursieren Audiodateien, in denen sich die Tagesschau angeblich für Lügen entschuldigt.
Denn es sind mehrere Audiodateien aufgetaucht, die so klingen, als würde sich die Tagesschau für ihre Berichterstattung entschuldigen. So heißt es in einem der angeblichen, aber natürlich gefälschten Mitschnitte: "Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie zur Tagesschau. Heute möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen. Seit über drei Jahren lügen wir Ihnen dreist ins Gesicht."
Die Audiodatei beinhaltet den bekannten Tagesschau-Jingle und offenbar per KI erstellte bzw. manipulierte Stimmen von Sprecherin Susanne Daubner sowie ihrem Kollegen Jens Riewa. Laut Tagesschau gibt es derzeit drei solche Audiodateien und die angesprochenen Themen lassen eindeutige Rückschlüsse auf die Verantwortlichen zu bzw. aus welcher politischen Ecke diese stammen.
Denn es geht um den Krieg in der Ukraine, die Coronapandemie und die angebliche "Denunzierung" von Demonstranten. Die Fake-Audios behaupten, dass die Nachrichtensendung gelogen habe und "anständige Bürger aus der Mitte der Gesellschaft als Rechtsextreme, Reichsbürger oder Corona-Leugner denunziert" habe.
Überdies werde die Öffentlichkeit angeblich über den russischen Angriff auf die Ukraine belogen, "um allein Putin die Schuld an der Eskalation in die Schuhe schieben zu können". Auch Covid-19-Impfungen sind ein Thema der Fakes. Die Fälschungen sind relativ leicht als solche zu erkennen, so klingen die manipulierten Stimmen mechanisch, Betonungen von Worten und die Sprachmelodien sind teils falsch.
Siehe auch:
Unliebsame Fakten sind für Rechte "Lügen"
Querdenker, Russland-Freunde und AfD-Anhänger: Das ist nur ein kurzer Auszug aus der Liste jener Strömungen, die ARD, ZDF und Co. vorwerfen, die Gesellschaft anzulügen - wobei diese Medien in der Regel nur Fakten weitergeben, die den entsprechenden Anhängern einfach nicht passen. Nun greifen einige dieser "Kritiker" oder "besorgten Bürger" zu Manipulationen, wie die Tagesschau selbst berichtet und warnt.Denn es sind mehrere Audiodateien aufgetaucht, die so klingen, als würde sich die Tagesschau für ihre Berichterstattung entschuldigen. So heißt es in einem der angeblichen, aber natürlich gefälschten Mitschnitte: "Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie zur Tagesschau. Heute möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen. Seit über drei Jahren lügen wir Ihnen dreist ins Gesicht."
Die Audiodatei beinhaltet den bekannten Tagesschau-Jingle und offenbar per KI erstellte bzw. manipulierte Stimmen von Sprecherin Susanne Daubner sowie ihrem Kollegen Jens Riewa. Laut Tagesschau gibt es derzeit drei solche Audiodateien und die angesprochenen Themen lassen eindeutige Rückschlüsse auf die Verantwortlichen zu bzw. aus welcher politischen Ecke diese stammen.
Denn es geht um den Krieg in der Ukraine, die Coronapandemie und die angebliche "Denunzierung" von Demonstranten. Die Fake-Audios behaupten, dass die Nachrichtensendung gelogen habe und "anständige Bürger aus der Mitte der Gesellschaft als Rechtsextreme, Reichsbürger oder Corona-Leugner denunziert" habe.
Überdies werde die Öffentlichkeit angeblich über den russischen Angriff auf die Ukraine belogen, "um allein Putin die Schuld an der Eskalation in die Schuhe schieben zu können". Auch Covid-19-Impfungen sind ein Thema der Fakes. Die Fälschungen sind relativ leicht als solche zu erkennen, so klingen die manipulierten Stimmen mechanisch, Betonungen von Worten und die Sprachmelodien sind teils falsch.
Zusammenfassung
- ÖRR wird oft von rechts attackiert
- Gefälschte Entschuldigung-Audios kursieren
- Tagesschau-Jingle und KI-Stimmen genutzt
- Themen: Ukraine, Corona, Demonstranten
- Manipulierte Stimmen wirken unnatürlich
Siehe auch:
- ARD und ZDF starten offiziell ihr gemeinsames "Streaming-Netzwerk"
- ARD und ZDF sichern sich Rechtepaket zu DFB-Länderspielen bis 2028
- Kritik an kostenpflichtigen Streaming-Angeboten von ARD und ZDF
- ZDF-Intendant will keine gemeinsame Mediathek mit der ARD
- ARD und ZDF finden Lösung für die Berichterstattung aus Russland
Thema:
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