Chrome lässt Toolbar-Symbole bald nicht mehr einfach verschwinden
Google macht seinen Desktop-Browser Chrome fit für besseres Multitasking: bald sollen Elemente der Benutzeroberfläche nicht mehr einfach verschwinden, wenn man die Größe des Browser-Fensters unter ein bestimmtes Maß reduziert.
Problematisch ist dies zum Beispiel, wenn ein Anwender mehrere Erweiterungen nutzt, deren Symbol im rechten Bereich der Toolbar angezeigt werden. Man hat bisher einfach keine Möglichkeit mehr, an diese Bedienelemente heranzukommen, es sei denn, man macht das Fenster wieder breiter.
Google Chrome: Neues Overflow-Menü in der Toolbar
Laut AndroidPolice gibt es in der aktuellen Canary-Version von Chrome Version 120 ein neues Flag, mit dem eine sogenannte responsive Toolbar aktiviert werden kann. Wie bei vielen Websites sollen sich künftig auch bei Chrome Design und Layout der Fenstergröße anpassen können. Aktiviert man den neuen Schalter in den erweiterten Einstellungen der Canary-Builds von Chrome 120 taucht in der Bedienleiste zwischen dem Hamburger-Menü und dem Bild des Nutzerprofils eine neue Schaltfläche auf.
Diese deutet anhand zweier Pfeile an, dass hinter ihr weitere Bedienelemente versteckt sein können. Der neue Button taucht aber nur dann auf, wenn die Größe des Browser-Fensters so weit reduziert wird, dass kein Platz mehr für die normale Darstellung aller Bedienelemente bleibt. Wie auch bei der Lesezeichen- oder der Tab-Leiste wird nun also eine Art "Overflow"-Menü integiert, um Inhalte weiter zugänglich zu machen, die nicht mehr regulär angezeigt werden können.
Nützlich ist das Ganze zum Beispiel beim Multitasking auf Notebooks mit relativ kleiner Bildschirmgröße oder geringer Auflösung. Auch wer Chrome parallel neben anderen Anwendungen anzeigen lässt, profitiert von mehr Nutzungskomfort, wenn es auf dem Desktop einmal eng werden sollte. Noch steckt die Umsetzung der hier beschriebenen Neuerung in den Kinderschuhen, so dass offen ist, ob und wann Google das Feature der breiten Masse der Chrome-User zugänglich machen will.
Siehe auch:
Neues Overflow-Menü - nach vielen Jahren
Die Entwickler der Desktop-Ausgabe des Chrome-Browsers arbeiten daran, ein Problem zu lösen, das vor allem Anwender kennen, die häufig mit vielen Fenstern hantieren. Wird das Chrome-Fenster zu klein, verschwinden die Elemente der Benutzeroberfläche auf der rechten Seite einfach. Auch bei Displays mit geringer Auflösung kann dies auftreten.Problematisch ist dies zum Beispiel, wenn ein Anwender mehrere Erweiterungen nutzt, deren Symbol im rechten Bereich der Toolbar angezeigt werden. Man hat bisher einfach keine Möglichkeit mehr, an diese Bedienelemente heranzukommen, es sei denn, man macht das Fenster wieder breiter.
Google Chrome: Neues Overflow-Menü in der Toolbar
Laut AndroidPolice gibt es in der aktuellen Canary-Version von Chrome Version 120 ein neues Flag, mit dem eine sogenannte responsive Toolbar aktiviert werden kann. Wie bei vielen Websites sollen sich künftig auch bei Chrome Design und Layout der Fenstergröße anpassen können. Aktiviert man den neuen Schalter in den erweiterten Einstellungen der Canary-Builds von Chrome 120 taucht in der Bedienleiste zwischen dem Hamburger-Menü und dem Bild des Nutzerprofils eine neue Schaltfläche auf.
chrome://flags/#responsive-toolbar
Diese deutet anhand zweier Pfeile an, dass hinter ihr weitere Bedienelemente versteckt sein können. Der neue Button taucht aber nur dann auf, wenn die Größe des Browser-Fensters so weit reduziert wird, dass kein Platz mehr für die normale Darstellung aller Bedienelemente bleibt. Wie auch bei der Lesezeichen- oder der Tab-Leiste wird nun also eine Art "Overflow"-Menü integiert, um Inhalte weiter zugänglich zu machen, die nicht mehr regulär angezeigt werden können.
Nützlich ist das Ganze zum Beispiel beim Multitasking auf Notebooks mit relativ kleiner Bildschirmgröße oder geringer Auflösung. Auch wer Chrome parallel neben anderen Anwendungen anzeigen lässt, profitiert von mehr Nutzungskomfort, wenn es auf dem Desktop einmal eng werden sollte. Noch steckt die Umsetzung der hier beschriebenen Neuerung in den Kinderschuhen, so dass offen ist, ob und wann Google das Feature der breiten Masse der Chrome-User zugänglich machen will.
Zusammenfassung
- Google Chrome verbessert Multitasking-Fähigkeiten im Desktop-Browser.
- Bei kleinem Fenster verschwanden bisher Bedienelemente der Benutzeroberfläche.
- Problem besonders für Nutzer mit vielen Erweiterungen und geringer Auflösung.
- Neues Flag in Chrome Version 120 ermöglicht responsive Toolbar.
- Bei Aktivierung erscheint neue Schaltfläche für verborgene Bedienelemente.
- Verbesserung beim Multitasking auf Notebooks mit kleiner Bildschirmgröße.
- Noch unklar, wann Google das Feature allgemein zugänglich macht.
Siehe auch:
- Microsoft Edge: Nutzer sollen Wechselwillen zu Chrome erklären
- "Tabs organisieren": Chrome sortiert automatisch das Tab-Chaos
- Chromebook Plus: Google will "bessere" Chrome-Laptops zertifizieren
- Google ändert Richtline: 10 Jahre Update für alle Chromebooks
- Oblivious HTTP: Das steckt in Google Chromes verbesserter Sicherheit
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
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- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
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