Microsoft will Nutzer generativer KIs, die es übertreiben, ausbremsen

Microsoft setzt seit einer Weile voll auf die KI-Karte und integriert solche Software in alle seine Angebote. Diese generativen KIs werden auch angenommen, doch in einigen Fällen werden sie offenbar zu intensiv genutzt. Gegen "exzessiven" Einsatz könnte Microsoft vorgehen.
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Generative KI, wohin man auch blickt

Die Microsoft-Suchmaschine Bing genießt seit einer Weile eine erhöhte Popularität, das liegt natürlich daran, dass der Redmonder Konzern diese mit ChatGPT ausgestattet hat. Doch offenbar gibt es auch Anwender, die diese Möglichkeit, Texte und anderes zu generieren, übertreiben bzw. ausnutzen.

Denn wie The Register berichtet, hat Microsoft die Nutzungsbedingungen mit dem 1. November 2023 aktualisiert und dort kann man nun lesen, dass "exzessiven" Nutzern seiner generativen KI-Dienste der Zugang eingeschränkt werden soll: "Ein übermäßiger Gebrauch von generativen KI-Diensten von Microsoft kann zu einer vorübergehenden Drosselung des Zugriffs des Kunden auf den generativen KI-Dienst von Microsoft führen", heißt es in den Produktbestimmungen für Onlinedienste.

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Details sind unklar

Weitere Details nennt das Unternehmen allerdings nicht, es ist also unklar, wie "exzessiv" bzw. im Deutschen "übermäßig" definiert ist. Ebenfalls unklar ist, wie "temporär" zu sehen ist, eine genaue Dauer nennt Microsoft ebenfalls nicht. Schließlich wird auch nicht erläutert, wie sich eine Drosselung des Zugangs in der Praxis auswirkt.

Betroffen von dieser Warnung sind alle generativen Dienste des Redmonder Konzerns, also etwa Bing mit ChatGPT und der Windows Copilot. Der Microsoft 365 Copilot dürfte hier allerdings ausgenommen sein, denn diese Variante ist auf den Einsatz im Unternehmen ausgerichtet und dafür verlangt der Redmonder Konzern auch Geld, und zwar monatlich 30 Dollar pro Nutzer - zusätzlich zu einem erforderlichen Microsoft 365-Abo.

Zusammenfassung
  • Microsoft integriert KI-Software in alle seine Angebote.
  • Erhöhte Popularität von Bing durch Integration von ChatGPT.
  • Nutzungsbedingungen seit 01.11.23 aktualisiert.
  • Bei übermäßigem Gebrauch kann Zugang eingeschränkt werden.
  • Unklarheit über Definition von "exzessiv" und Art der Beschränkung.
  • Alle generativen Dienste, wie Bing und Copilot, sind betroffen.
  • Microsoft 365 Copilot für Unternehmenseinsatz ist ausgenommen.

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