Starlink für den Gazastreifen:
Elon Musk legt sich mit Israel an
Elon Musk möchte seinen Satelliten-Dienst Starlink zur Nutzung im Gazastreifen freigeben. Israel befürchtet jedoch, dass Terroristen der Hamas das System zu militärischen Zwecken missbrauchen werden. Die Region ist zu einem Großteil vom Internet abgeschnitten.
In einem Beitrag auf X hat Elon Musk angekündigt, dass Starlink Verbindungen zu international anerkannten Hilfsorganisationen in Gaza unterstützen wird. Im Rahmen der jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt hat Israel den Gazastreifen komplett abgeriegelt. Die Infrastruktur wurde durch Luftangriffe beschädigt, sodass zwischenzeitlich auch keine Notrufe mehr möglich waren.
Israels Kommunikationsminister Shlomo Karhi ist von der Ankündigung nicht gerade begeistert und betont, dass alle verfügbaren Mittel genutzt werden, um das Vorhaben zu bekämpfen. Er geht davon aus, dass die im Gazastreifen herrschende Hamas den Dienst für Terrorzwecke nutzen und weitere Anschläge koordinieren würde. Momentan hat noch kein Starlink-Terminal von Gaza aus versucht, eine Verbindung aufzubauen. Infografik Von Sputnik bis SpaceX Starlink: Der Erdorbit wird immer voller
Der SpaceX-Chef versichert, dass "außerordentliche Maßnahmen" ergriffen werden sollen, damit das System tatsächlich nur zu humanitären Zwecken eingesetzt werden kann. Es soll eine Sicherheitsprüfung in Zusammenarbeit mit der US-Regierung sowie der israelischen Regierung geben, bevor ein Terminal ans Netz geht. Shlomo Karhi schlägt vor, dass Musk die Freilassung der entführten Geiseln als Bedingung für den Einsatz von Starlink fordert. Ansonsten blieben sämtliche Verbindungen gekappt.
Aktuell haben auch Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen und die WHO Probleme, Kontakt mit ihren Teams im Gazastreifen aufzunehmen. Mit Satellitentelefonen und ausländischen SIM-Karten, die sich in israelische Netze einwählen können, lassen sich jedoch weiterhin Anrufe durchführen und Inhalte austauschen.
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Israels Kommunikationsminister Shlomo Karhi ist von der Ankündigung nicht gerade begeistert und betont, dass alle verfügbaren Mittel genutzt werden, um das Vorhaben zu bekämpfen. Er geht davon aus, dass die im Gazastreifen herrschende Hamas den Dienst für Terrorzwecke nutzen und weitere Anschläge koordinieren würde. Momentan hat noch kein Starlink-Terminal von Gaza aus versucht, eine Verbindung aufzubauen. Infografik Von Sputnik bis SpaceX Starlink: Der Erdorbit wird immer voller
Der SpaceX-Chef versichert, dass "außerordentliche Maßnahmen" ergriffen werden sollen, damit das System tatsächlich nur zu humanitären Zwecken eingesetzt werden kann. Es soll eine Sicherheitsprüfung in Zusammenarbeit mit der US-Regierung sowie der israelischen Regierung geben, bevor ein Terminal ans Netz geht. Shlomo Karhi schlägt vor, dass Musk die Freilassung der entführten Geiseln als Bedingung für den Einsatz von Starlink fordert. Ansonsten blieben sämtliche Verbindungen gekappt.
Aktuell haben auch Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen und die WHO Probleme, Kontakt mit ihren Teams im Gazastreifen aufzunehmen. Mit Satellitentelefonen und ausländischen SIM-Karten, die sich in israelische Netze einwählen können, lassen sich jedoch weiterhin Anrufe durchführen und Inhalte austauschen.
Starlink spielte Rolle in mehreren Konflikten
Starlink hatte schon in anderen Konflikten eine Rolle gespielt. So wurde der Satelliten-Dienst im Ukraine-Krieg verwendet, um das Land zu verteidigen und Informationen fast in Echtzeit zu übertragen. Die Demonstranten im Iran konnten ebenfalls auf den Service zugreifen.
Zusammenfassung
- Elon Musk will Starlink für den Gazastreifen freigeben.
- Israel befürchtet Missbrauch durch Hamas-Terroristen.
- Gazastreifen wegen Nahostkonflikt vom Internet abgeschnitten.
- Israels Kommunikationsminister Karhi bekämpft das Vorhaben.
- Musk verspricht Sicherheitsprüfung vor Verbindungsaufbau.
- Hilfsorganisationen haben Kommunikationsprobleme im Gazastreifen.
- Starlink wurde bereits in anderen Konflikten genutzt.
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