GPT-4 Turbo: KI-Nutzung wird vielfach besser und sogar billiger
Der KI-Entwickler OpenAI hat eine verbesserte Fassung seines neuen GPT-4-Sprachmodells vorgestellt. Das neue GPT-4 Turbo soll größere Textmengen verarbeiten können. Es verfügt über aktuellere Informationen, ermöglicht individuelle Chatbots und wird billiger.
Wer die Schnittstelle zu dem KI-System bisher gelegentlich ausreizte, dürfte sich über das deutlich größere Kontextfenster freuen. Die bisherigen Zugänge begrenzten die Interaktion mit dem System auf über 8000 beziehungsweise über 32.000 Token - wobei ein Token einem kurzen Wort oder eben einem Teil eines Wortes entspricht. GPT 4 Turbo bietet jetzt einen 128K-Kontext. Damit kann man dem Chatbot, der auf diesem Modell basiert, nicht nur längeren Input hereinreichen, sondern sich eben auch länger mit ihm unterhalten.
Auf YouTube ansehen
Es wird aber auch möglich, dass Entwickler eigene Rollen generieren, die dann anderen Usern angeboten werden. Ähnlich wie bei Apps soll hierfür ein separater Store bereitgestellt werden. Besonders erfolgreiche Chatbot-Varianten können dann sogar etwas für ihren Entwickler verdienen.
Siehe auch:
- OpenAI stellt verbessertes GPT-4 Turbo Sprachmodell vor
- GPT-4 Turbo verarbeitet größere Textmengen und ist kostengünstiger
- Preis: Ein Cent pro tausend Eingabetoken, drei Cent für Ausgaben
- GPT-4 Turbo bietet größeres Kontextfenster für längere Interaktionen
- Aktualisierung der Trainingsdaten ermöglicht aktuellere Themen
- Komplexere Funktionsaufrufe und Erstellung eigener Chatbots möglich
- Entwickler können eigene Rollen generieren und im Store anbieten
Deutlich billiger
Für die meisten Anwender dürften durchaus in erster Linie die Preissenkungen von Interesse sein. Für tausend Eingabetoken müssen nun nicht mehr drei bis sechs Cent bezahlt werden. Bei GPT 4 Turbo verlangt OpenAI nun nur noch einen Cent für diese Menge. Ähnlich sieht es bei den Ausgaben aus. Hier waren bisher sechs bis zwölf Cent angesetzt, nun werden nur noch drei Cent verlangt.Wer die Schnittstelle zu dem KI-System bisher gelegentlich ausreizte, dürfte sich über das deutlich größere Kontextfenster freuen. Die bisherigen Zugänge begrenzten die Interaktion mit dem System auf über 8000 beziehungsweise über 32.000 Token - wobei ein Token einem kurzen Wort oder eben einem Teil eines Wortes entspricht. GPT 4 Turbo bietet jetzt einen 128K-Kontext. Damit kann man dem Chatbot, der auf diesem Modell basiert, nicht nur längeren Input hereinreichen, sondern sich eben auch länger mit ihm unterhalten.
Auf YouTube ansehenAktuellere Daten
Wie OpenAI-Chef Sam Altman darüber hinaus mitteilte, arbeite GPT-4 Turbo nun auch mit neueren Daten. Bisher wurde das Sprachmodell nur mit Daten trainiert, die bis zum September 2021 erzeugt wurden. Jetzt kamen auch Informationen bis zum April 2023 hinzu, wodurch mit dem Anwender deutlich aktuellere Themen besprochen werden können.Komplexere Funktionen
Wer das KI-System in eigene Anwendungen einbindet, kann nun auch komplexere Funktionsaufrufe nutzen. Bisher musste man der KI eine Anweisung geben und wenn diese erledigt war, wurde eine weitere möglich. Jetzt lassen sich mit einem Prompt auch zwei Funktionen in Auftrag geben.Individuelle Chatbots
Auf der Anwenderseite liegt eine weitere wichtige Neuerung darin, dass man nun auch eigene Chatbots erstellen kann. Diese sogenannten GPTs lassen sich für besondere Einsatzgebiete definieren. In erster Linie werden hier Großkunden ihren eigenen Chatbot für den Einsatz in ihrem jeweiligen Unternehmen entwickeln können.Es wird aber auch möglich, dass Entwickler eigene Rollen generieren, die dann anderen Usern angeboten werden. Ähnlich wie bei Apps soll hierfür ein separater Store bereitgestellt werden. Besonders erfolgreiche Chatbot-Varianten können dann sogar etwas für ihren Entwickler verdienen.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema OpenAI
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
Beliebte OpenAI-Downloads
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Suche wird mit 'Quick Actions' zu mächtiger Schaltzentrale
- Xbox-Deal für GTA 6: Sensationsmeldung entpuppt sich als falsch
- Surface Laptop Ultra: KI-Notebook mit RTX Spark startet ab 2899 Euro
- E-Auto-Lademarkt: Gericht kippt hohe Roaming-Preise von EWE Go
- Neues von Windows: Die große Microsoft-Enthüllung hier im Livestream
- Vodafone FritzBox: Mietrouter dürfen experimentelle Updates testen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!