Balkonkraftwerke: Installationszahlen wachsen rasant weiter
Die Erleichterungen für den Betrieb sogenannter Balkonkraftwerke sind noch gar nicht komplett in Kraft getreten, doch allein ihre Ankündigung war Impuls genug, um die Installation solcher kleinen Photovoltaikanlagen zu entfesseln.
Allein in den drei Monaten des dritten Quartals gingen dabei rund 80.000 solcher Anlagen ans Netz. Weitere 18.600 befinden sich laut dem vermerkten Status noch in der Planungsphase und dürften in Kürze dazukommen. Das starke Wachstum dieser Anlagen-Klasse, das zum Jahresbeginn anfing, setzt sich somit fort.
Dabei geht man bei der Bundesnetzagentur aber auch davon aus, dass die Zahlen lediglich den unteren Bereich der tatsächlichen Installationen darstellen. Denn es ist davon auszugehen, dass eine ganze Reihe von Anlagen gar nicht angemeldet wurden. Verbraucher kaufen diese also einfach, installieren sie und stecken den Stecker in die Steckdose. Damit tragen die Systeme direkt zur Stromlieferung im Haushalt bei, ohne dass dies irgendwo vermerkt wäre.
Die meisten Balkonkraftwerke wurden dabei in Nordrhein-Westfalen angemeldet - insgesamt fast 16.000 Stück. Es folgen Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg mit jeweils um die 10.000 Einheiten.
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Siehe auch:
Massiver Ausbau
Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, in dem alle stromerzeugenden Anlagen, die an das öffentliche Netz angeschlossen sind, vermerkt werden sollen, waren am Wochenende über 300.000 "steckerfertige Erzeugungsanlagen" verzeichnet - so heißen die Balkonkraftwerke offiziell.Allein in den drei Monaten des dritten Quartals gingen dabei rund 80.000 solcher Anlagen ans Netz. Weitere 18.600 befinden sich laut dem vermerkten Status noch in der Planungsphase und dürften in Kürze dazukommen. Das starke Wachstum dieser Anlagen-Klasse, das zum Jahresbeginn anfing, setzt sich somit fort.
Dabei geht man bei der Bundesnetzagentur aber auch davon aus, dass die Zahlen lediglich den unteren Bereich der tatsächlichen Installationen darstellen. Denn es ist davon auszugehen, dass eine ganze Reihe von Anlagen gar nicht angemeldet wurden. Verbraucher kaufen diese also einfach, installieren sie und stecken den Stecker in die Steckdose. Damit tragen die Systeme direkt zur Stromlieferung im Haushalt bei, ohne dass dies irgendwo vermerkt wäre.
Eintragungsfrist läuft noch
Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass eine Anmeldung beim Marktstammdatenregister Pflicht ist - denn letztlich ist es für die Bundesnetzagentur durchaus von Bedeutung, zu wissen, wie viele Solaranlagen Strom produzieren. Denn auch wenn die Balkonkraftwerke eine recht geringe Leistung haben, kann allein ihre Masse einen Einfluss auf die lokalen Strom-Infrastrukturen haben. Für die Anmeldung sind allerdings vier Wochen Frist vorgesehen, sodass eine endgültige Zahl der Inbetriebnahmen für das dritte Quartal ohnehin erst Anfang November sinnvoll ist.Die meisten Balkonkraftwerke wurden dabei in Nordrhein-Westfalen angemeldet - insgesamt fast 16.000 Stück. Es folgen Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg mit jeweils um die 10.000 Einheiten.
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Zusammenfassung
- Ankündigung von Erleichterungen steigert Installation von Balkonkraftwerken
- Über 300.000 steckerfertige Erzeugungsanlagen im Marktstammdatenregister
- Im dritten Quartal wurden rund 80.000 Anlagen ans Netz angeschlossen
- Weitere 18.600 Anlagen befinden sich in der Planungsphase
- Tatsächliche Anzahl der Installationen vermutlich höher, da viele nicht angemeldet
- Anmeldung bei Marktstammdatenregister Pflicht, um Stromproduktion zu überwachen
- Nordrhein-Westfalen führt mit fast 16.000 angemeldeten Balkonkraftwerken
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