Apple gibt Millionen aus, um in jedem iPhone zwei Codes zu verstecken
Jeder iPhone-Bildschirm der letzten Jahre ist mit geheimen QR-Codes versehen. Apple hat viel investiert, um die Bauteile so zu kennzeichnen. Das Unternehmen will damit zuverlässig die Produktionskette überwachen und die Fehlerquote senken.
Um dem Problem bei der Display-Produktion Herr zu werden, hat Apple demnach 2020 damit begonnen, Millionen in eine verborgene Kennzeichnungstechnik zu investieren. Demnach finden sich auf allen iPhone-Bildschirmen, die in den letzten drei Jahren produziert wurden, zwei QR-Codes, die an verschiedenen Stellen der Fertigung platziert werden.
Zwei Quellen wollen gegenüber The Information bestätigen können, dass einer der Codes aus einer Matrix mit 625 Punkten besteht, die mit Laser in das Glas des Displays eingebettet werden. Bei der Entwicklung soll diese Vorgehensweise zunächst zu Problemen mit der Stabilität des Glases geführt haben, die aber mit dem Einsatz "spezieller mikroskopischer Linsen" überwunden werden konnten.
Wie genau Apple die Codes nutzt, um die Produktionskette nachzuvollziehen, ist nicht bekannt. Allerdings behauptet der Bericht, dass der Konzern nach der Einführung der in das Glas eingelassenen Informationen die Fehlerquote bei der Display-Produktion der beiden erwähnten Zulieferer auf 10 Prozent senken konnte.
Siehe auch:
Der Trick mit dem QR-Code
Wir schreiben das Jahr 2020, Apple kämpft mit großen Problemen bei den chinesischen Zulieferern Lens Technology und Biel Crystal. Eine Ausfallrate von 30 Prozent bei der Produktion von Displays für das iPhone kostet den Konzern hunderte von Millionen - so die Schilderung in einem neuen Artikel von The Informant (Paywall, via Appleinsider), der jetzt einen interessanten Blick hinter die Kulissen gewährt.Um dem Problem bei der Display-Produktion Herr zu werden, hat Apple demnach 2020 damit begonnen, Millionen in eine verborgene Kennzeichnungstechnik zu investieren. Demnach finden sich auf allen iPhone-Bildschirmen, die in den letzten drei Jahren produziert wurden, zwei QR-Codes, die an verschiedenen Stellen der Fertigung platziert werden.
Zwei Quellen wollen gegenüber The Information bestätigen können, dass einer der Codes aus einer Matrix mit 625 Punkten besteht, die mit Laser in das Glas des Displays eingebettet werden. Bei der Entwicklung soll diese Vorgehensweise zunächst zu Problemen mit der Stabilität des Glases geführt haben, die aber mit dem Einsatz "spezieller mikroskopischer Linsen" überwunden werden konnten.
Wie genau Apple die Codes nutzt, um die Produktionskette nachzuvollziehen, ist nicht bekannt. Allerdings behauptet der Bericht, dass der Konzern nach der Einführung der in das Glas eingelassenen Informationen die Fehlerquote bei der Display-Produktion der beiden erwähnten Zulieferer auf 10 Prozent senken konnte.
Zusammenfassung
- Probleme mit chinesischen Zulieferern Lens Technology und Biel Crystal
- Hohe Ausfallrate bei Display-Produktion kostete Apple Millionen
- Apple kennzeichnet iPhone-Bildschirme deshalb mit geheimen QR-Codes
- Code besteht aus Matrix mit 625 Punkten, eingebettet ins Displayglas
- Durch Kennzeichnung konnte Fehlerquote erheblich gesenkt werden
Siehe auch:
- Krieg um iPhone-Displays: OLED-Hersteller im Klagerausch
- iPhone 16 & 17: Roadmap zeigt, wie Apple seine Displays wachsen lässt
- iOS 17 soll iPhone im Standby-Betrieb zu Smart-Display machen
- Erst Watch, dann iPhone: Apple will MicroLED-Displays selbst fertigen
- Bis zu 6,9 Zoll: Apple plant noch größere Displays im iPhone 16 Pro
Videos zum iPhone
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