Lego scheitert bei Produktion von Steinen aus recycelten Plastikflaschen
Lego ist längst nicht mehr nur für seine Bausteine bekannt, sondern investiert auch in Games und andere Medien. Die Erzfeinde aller barfuß laufenden Eltern (alias Steine) sind und bleiben aber das zentrale Produkt des Unternehmens. Doch hier fällt Innovation nicht leicht.
Doch bei dem ursächlichen Produkt, dem klassischen Lego-Stein, sind Themen wie Innovation und Umweltfreundlichkeit alles andere als leicht. Denn im Grunde produziert Lego tonnenweise Plastik und das ist nicht gerade das nachhaltigste Material unserer Tage. Das weiß man auch in Billund und so versucht Lego, den gleichnamigen Stein in gewisser Weise neu zu erfinden.
Nun musste Lego einen Fehlschlag einräumen. Denn wie die Financial Times schreibt, hat das dänische Unternehmen ein Projekt gestoppt, bei dem man Steine aus recycelten Getränkeflaschen statt aus erdölbasiertem Kunststoff herstellen wollte. Der Grund: Auch wenn es nachhaltig klingt, erwies sich das Vorhaben diesbezüglich als schlecht: Denn eigenen Angaben nach fand Lego heraus, dass das unter dem Strich - also während der Lebensdauer des Produkts - letztlich zu höheren Kohlenstoffemissionen geführt hätte.
Das Projekt begann vor etwa zwei Jahren, Lego wollte herausfinden, ob das derzeit hauptsächlich eingesetzte Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS) durch recyceltes Polyethylenterephthalat (PET) ersetzt werden kann.
Siehe auch:
Lego will sich neu erfinden
Der dänische Hersteller Lego gehört zu den bekanntesten Marken der Welt und hat sich selbst in den vergangenen Jahren durchaus erfolgreich modernisiert. Das wissen sicherlich alle, denen Namen wie Ninjago etwas sagen, sowie jene, die die popkulturellen Lego-Kooperationen zu Star Wars, Marvel und Minecraft kennen.Doch bei dem ursächlichen Produkt, dem klassischen Lego-Stein, sind Themen wie Innovation und Umweltfreundlichkeit alles andere als leicht. Denn im Grunde produziert Lego tonnenweise Plastik und das ist nicht gerade das nachhaltigste Material unserer Tage. Das weiß man auch in Billund und so versucht Lego, den gleichnamigen Stein in gewisser Weise neu zu erfinden.
Nun musste Lego einen Fehlschlag einräumen. Denn wie die Financial Times schreibt, hat das dänische Unternehmen ein Projekt gestoppt, bei dem man Steine aus recycelten Getränkeflaschen statt aus erdölbasiertem Kunststoff herstellen wollte. Der Grund: Auch wenn es nachhaltig klingt, erwies sich das Vorhaben diesbezüglich als schlecht: Denn eigenen Angaben nach fand Lego heraus, dass das unter dem Strich - also während der Lebensdauer des Produkts - letztlich zu höheren Kohlenstoffemissionen geführt hätte.
Das Projekt begann vor etwa zwei Jahren, Lego wollte herausfinden, ob das derzeit hauptsächlich eingesetzte Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS) durch recyceltes Polyethylenterephthalat (PET) ersetzt werden kann.
"Fahrrad aus Holz"
Die letztlich negative Bilanz hatten die recycelten Lego-Steine der ursprünglichen Stabilität zu "verdanken", so der bei Lego für Nachhaltigkeit hauptverantwortliche Tim Brooks dazu: "Es war, als würde man versuchen, ein Fahrrad aus Holz statt aus Stahl zu bauen." Denn das nicht ölbasierte Material war weicher und erforderte Zusätze für die Haltbarkeit sowie mehr Energie für die Verarbeitung und Trocknung.
Zusammenfassung
- Lego ist nicht nur für Bausteine bekannt, sondern investiert auch in Games und Medien.
- Lego versucht, seinen klassischen Stein umweltfreundlicher und innovativer zu gestalten.
- Das dänische Unternehmen stoppte ein Projekt zur Herstellung von Steinen aus recycelten Getränkeflaschen.
- Die Verwendung von recyceltem Material hätte zu höheren Kohlenstoffemissionen geführt.
- Das Projekt begann vor zwei Jahren und zielte auf den Ersatz des derzeit verwendeten Kunststoffs ab.
- Die negativen Auswirkungen waren auf die geringere Stabilität und höheren Energiebedarf des recycelten Materials zurückzuführen.
- Die Umstellung auf das nicht-ölbasierte Material erwies sich als schwierig und energieintensiv.
Siehe auch:
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