Wer will Elon Musk im Kopf? - Neuralink sucht Probanden
Demnächst können sich Interessierte die Technik aus dem Firmenimperium Elon Musks auch direkt ins Gehirn montieren lassen. Die Firma Neuralink hat die Genehmigung zur Durchführung klinischer Studien erhalten und sucht nun freiwillige Testpersonen.
Letztes Jahr lehnte die zuständige US-Behörde FDA den Antrag des Unternehmens auf beschleunigte Versuche am Menschen ab, genehmigte Neuralink jedoch im Mai eine Ausnahmegenehmigung für ein Forschungsgerät, die es erlaubt, das vorgeführte Gerät für klinische Studien zu verwenden. Die Behörde hat nicht bekannt gegeben, wie ihre ursprünglichen Bedenken ausgeräumt wurden.
Jetzt soll seitens der Entwickler alles bereit sein. Neuralink sucht nach eigenen Angaben Patienten mit Tetraplegie aufgrund einer vertikalen Rückenmarksverletzung oder mit einer ALS-Erkrankung. Diesen soll dann mit Hilfe eines Roboters ein elektronisches Bauteil in den Bereich des Gehirns implantiert werden, der für Bewegungen zuständig ist.
Das Unternehmen hat bisher nicht auf Anfragen geantwortet, wann und wo die Studie durchgeführt wird und wie viele Teilnehmer sie haben wird. Sollte sich das Gerät als sicher für den menschlichen Gebrauch erweisen, könnte es trotzdem noch viele Jahre dauern, bis es für Patienten außerhalb der Studie zugelassen wird.
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Bewerbungen sind offen
Das Unternehmen sucht jetzt Menschen mit Lähmungen, die bereit wären, sich an der auf einen Zeitraum von sechs Jahren angelegten klinischen Studie zu beteiligen. Dafür müssten sie sich das experimentelle Elektronik-Bauteil, das als Schnittstelle zum Gehirn dient, implantieren lassen.Letztes Jahr lehnte die zuständige US-Behörde FDA den Antrag des Unternehmens auf beschleunigte Versuche am Menschen ab, genehmigte Neuralink jedoch im Mai eine Ausnahmegenehmigung für ein Forschungsgerät, die es erlaubt, das vorgeführte Gerät für klinische Studien zu verwenden. Die Behörde hat nicht bekannt gegeben, wie ihre ursprünglichen Bedenken ausgeräumt wurden.
Jetzt soll seitens der Entwickler alles bereit sein. Neuralink sucht nach eigenen Angaben Patienten mit Tetraplegie aufgrund einer vertikalen Rückenmarksverletzung oder mit einer ALS-Erkrankung. Diesen soll dann mit Hilfe eines Roboters ein elektronisches Bauteil in den Bereich des Gehirns implantiert werden, der für Bewegungen zuständig ist.
Steuerung von Computern
Allerdings wird mit den darüber ausgelesenen Gedanken-Impulsen dann noch nicht etwa eine Prothese gesteuert. Vielmehr sollen die Bauteile vorerst nur dafür sorgen, dass die stark in ihren Bewegungen eingeschränkten Menschen zumindest Computer wieder bedienen können - denn es werden ihre Bewegungssignale ausgelesen und in Cursor-Bewegungen oder Tastatur-Eingaben übersetzt.Das Unternehmen hat bisher nicht auf Anfragen geantwortet, wann und wo die Studie durchgeführt wird und wie viele Teilnehmer sie haben wird. Sollte sich das Gerät als sicher für den menschlichen Gebrauch erweisen, könnte es trotzdem noch viele Jahre dauern, bis es für Patienten außerhalb der Studie zugelassen wird.
Zusammenfassung
- Elon Musks Firma Neuralink erhält Genehmigung für klinische Studien
- Gesucht: Freiwillige mit Lähmungen für sechsjährige Studie
- Implantat dient als Gehirn-Schnittstelle für experimentelle Elektronik
- FDA gab im Mai Ausnahmegenehmigung für Forschungsgerät
- Patienten mit Tetraplegie oder ALS sollen Implantat erhalten
- Implantat soll Bewegungssignale in Computerbefehle umwandeln
- Zulassung für Patienten außerhalb der Studie könnte Jahre dauern
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