Lohnt sich nicht: Fast alle H2-Tankstellen in Dänemark schließen
Wasserstoff wird auf absehbare Zeit keine Alternative zur Nutzung von batterieelektrischen Autos. Der dänische Produzent Everfuel hat daher jetzt beschlossen, sein gesamtes Tankstellen-Netz zu schließen und den Vertrieb entsprechend umzustrukturieren.
Jetzt aber teilte das Unternehmen mit, dass "der Markt und die Technologie für Wasserstoffmobilität noch nicht ausgereift" seien und die Tankstellen bis zum Ende des Jahres geschlossen werden. Aus der Mitteilung des Unternehmens lässt sich auch herauslesen, dass man im Grunde keine Hoffnung hat, dass Wasserstoff im PKW-Bereich irgendwann eine nennenswerte Rolle spielen wird.
Daher soll der Vertriebszweig für den Verkehr umstrukturiert werden. "Zukünftig wird sich Everfuel auf schwere Nutzfahrzeuge konzentrieren, um ein Wasserstofftankstellennetz zu schaffen, das mit der Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) konform ist", hieß es.
Durch die Schließung der Everfuel-Tankstellen in Dänemark wird es für die wenigen Besitzer eines PKW mit Wasserstoff-Antrieb schwer, überhaupt noch eine Tankstelle zu finden, die privaten Kunden offensteht. Everfuel schließt aber auch die drei Standorte in Norwegen und stoppt den Aufbau von Filialen in Schweden.
Siehe auch:
Zukünftig nur Nutzfahrzeuge
Das Unternehmen stellt Wasserstoff aus den Überschüssen der zahlreichen dänischen Windkraftanlagen her und vertreibt das Gas an diverse Abnehmer. Auch für Autos mit Brennstoffzellen sollte hier gesorgt sein. Den Planungen zufolge wollte man das H2-Tankstellennetz in Dänemark bis zum Jahresende auf 19 Standorte ausbauen. Und auch im europäischen Ausland ist man mit einigen Tankstellen präsent.Jetzt aber teilte das Unternehmen mit, dass "der Markt und die Technologie für Wasserstoffmobilität noch nicht ausgereift" seien und die Tankstellen bis zum Ende des Jahres geschlossen werden. Aus der Mitteilung des Unternehmens lässt sich auch herauslesen, dass man im Grunde keine Hoffnung hat, dass Wasserstoff im PKW-Bereich irgendwann eine nennenswerte Rolle spielen wird.
Daher soll der Vertriebszweig für den Verkehr umstrukturiert werden. "Zukünftig wird sich Everfuel auf schwere Nutzfahrzeuge konzentrieren, um ein Wasserstofftankstellennetz zu schaffen, das mit der Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) konform ist", hieß es.
Nutzer stehen im Regen
Das entspricht auch den Signalen, die aus der Automobilindustrie zu vernehmen sind. Selbst bei größeren Sattelschleppern wird hier auf batterieelektrische Modelle gesetzt. Wasserstoff und E-Fuels sieht man hingegen nur in Nischenbereichen des Schwerlasttransports als sinnvolle Alternative an.Durch die Schließung der Everfuel-Tankstellen in Dänemark wird es für die wenigen Besitzer eines PKW mit Wasserstoff-Antrieb schwer, überhaupt noch eine Tankstelle zu finden, die privaten Kunden offensteht. Everfuel schließt aber auch die drei Standorte in Norwegen und stoppt den Aufbau von Filialen in Schweden.
Zusammenfassung
- Wasserstoff als Alternative für PKWs nicht ausgereift
- Everfuel schließt gesamtes Wasserstoff-Tankstellennetz
- Unternehmens-Umstrukturierung: Fokus auf Nutzfahrzeuge
- Wasserstoffproduktion aus Überschüssen dänischer Windkraftanlagen
- Schließung macht Tankstellensuche für Wasserstoff-PKW schwierig
- Schließung betrifft auch Standorte in Norwegen und Schweden
- Automobilindustrie setzt auf batterieelektrische Modelle
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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