Trümmer der Asteroiden-Beschuss-Mission DART werden Erde treffen
Die NASA konnte mit dem Double Asteroids Redirect Test (DART) beweisen: Es ist mit einem gezielten Einschlag möglich, gefährliche Himmelskörper abzulenken. Wie sich jetzt zeigt, werden Trümmer dieses Versuchs die Erde erreichen. Gefährlich ist das aber nicht.
Die neuen Erkenntnisse nahmen mit Daten des "Light Italian CubeSat for Imaging of Asteroids" (LICIACube) ihren Anfang, eine kleine Sonde, die den DART-Einschlag direkt beobachtet hatte. Mithilfe des NASA-Supercomputers der Navigation and Ancillary Information Facility war es dann möglich, die Flugbahnen und Geschwindigkeit von insgesamt 3 Millionen Partikeln, die bei dem Auswurf entstanden waren, zu simulieren.
Das Ergebnis: die ersten ausgeworfenen Bruchstücke werden die Umlaufbahn der Erde und auch des Mars in 10 Jahren erreichen, andere werden für diese Reise mehrere Jahrzehnte benötigen. Während viele der Teile für eine visuelle Sichtung zu klein sind, könnten andere für ein neues Phänomen sorgen: den ersten vom Menschen geschaffenen Meteorschauer: "die Dimorphiden", so das Team.
"Wenn diese ausgeworfenen Dimorphos-Fragmente die Erde erreichen, stellen sie keine Gefahr dar. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer hohen Geschwindigkeit werden sie in der Atmosphäre zerfallen und einen schönen leuchtenden Streifen am Himmel erzeugen", so die Voraussage des Projekt-Leiters Dr. Eloy Peña-Asensio vom Polytechnischen Institut von Mailand laut Universe Today.
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Nachwirkung des DART-Asteroiden-Einschlags
Die Geschichte rund um DART wirkt wie aus einem Hollywood-Film, die Idee war klar und einfach: mit dem Einschlag einer Sonde sollte bewiesen werden, dass die Menschheit im Notfall den Kurs eines Asteroiden verändern kann. Dieser Nachweis ist geglückt, doch die Nachwirkungen faszinieren weiter die Wissenschaft. In einer neuen Studie kommt ein internationales Team zu dem Schluss, dass Trümmer des Einschlags die Erde und den Mars als Meteoriten erreichen könnten.Die neuen Erkenntnisse nahmen mit Daten des "Light Italian CubeSat for Imaging of Asteroids" (LICIACube) ihren Anfang, eine kleine Sonde, die den DART-Einschlag direkt beobachtet hatte. Mithilfe des NASA-Supercomputers der Navigation and Ancillary Information Facility war es dann möglich, die Flugbahnen und Geschwindigkeit von insgesamt 3 Millionen Partikeln, die bei dem Auswurf entstanden waren, zu simulieren.
Die LICIACube-Mission erfasst den DART-Einschlag
Das Ergebnis: die ersten ausgeworfenen Bruchstücke werden die Umlaufbahn der Erde und auch des Mars in 10 Jahren erreichen, andere werden für diese Reise mehrere Jahrzehnte benötigen. Während viele der Teile für eine visuelle Sichtung zu klein sind, könnten andere für ein neues Phänomen sorgen: den ersten vom Menschen geschaffenen Meteorschauer: "die Dimorphiden", so das Team.
"Wenn diese ausgeworfenen Dimorphos-Fragmente die Erde erreichen, stellen sie keine Gefahr dar. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer hohen Geschwindigkeit werden sie in der Atmosphäre zerfallen und einen schönen leuchtenden Streifen am Himmel erzeugen", so die Voraussage des Projekt-Leiters Dr. Eloy Peña-Asensio vom Polytechnischen Institut von Mailand laut Universe Today.
Zusammenfassung
- NASA-DART-Mission 2022 zeigt: Asteroidenablenkung möglich
- Trümmer des DART-Einschlags könnten als Meteoriten auf Erde treffen
- Studie untersucht Trümmerflugbahnen zu Erde und Mars
- Daten von LICIACube und NASA-Supercomputer simulieren Trümmerbewegungen
- Erste Trümmer erreichen Erd- und Marsbahn in 10 Jahren
- Mögliche Folge: von Menschen verursachter Meteorschauer, die Dimorphiden
- Trümmer stellen wegen geringer Größe keine Gefahr dar
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