DART: Test der planetaren Verteidigung der Erde war voller Erfolg
Die DART-Mission der US-Raumfahrtbehörde NASA, bei der ein Asteroid per Kollision auf einen neuen Kurs gebracht wurde, war ein voller Erfolg. Das haben die Daten der letzten beiden Wochen über die Bewegung des Objekts jetzt bestätigt.
"Wir alle haben die Verantwortung, unseren Heimatplaneten zu schützen. Schließlich ist er der einzige, den wir haben", sagte NASA-Chef Bill Nelson. "Diese Mission zeigt, dass die NASA versucht, für alles gerüstet zu sein, was das Universum uns entgegenwirft. Die NASA hat bewiesen, dass wir es als Verteidiger unseres Planeten ernst meinen. Dies ist ein Wendepunkt für die Planetenverteidigung und die gesamte Menschheit, der das Engagement des außergewöhnlichen NASA-Teams und von Partnern aus der ganzen Welt unter Beweis stellt."
Bisher gab es verschiedene Konzepte, wie man einen Asteroiden, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, ablenken könnte. Eines davon wurde nun mit der DART-Sonde getestet. Diese hatte zum Ziel, eine Sonde auf einen Asteroiden einschlagen zu lassen und über die kinetische Energie für eine kleine Bahnänderung zu sorgen. Das dürfte im Zweifelsfall ausreichen, um solch ein Objekt letztlich an der Erde vorbeizulenken.
"Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen des Einschlags von DART auf den Zielasteroiden in vollem Umfang zu verstehen", sagte Lori Glaze, Direktorin der NASA-Abteilung Planetenforschung. "Mit den täglich neu eintreffenden Daten können die Astronomen besser einschätzen, ob und wie eine Mission wie DART in Zukunft eingesetzt werden könnte, um die Erde vor einer Kollision mit einem Asteroiden zu schützen, falls wir jemals einen in unserer Richtung entdecken sollten."
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Bisher gab es verschiedene Konzepte, wie man einen Asteroiden, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, ablenken könnte. Eines davon wurde nun mit der DART-Sonde getestet. Diese hatte zum Ziel, eine Sonde auf einen Asteroiden einschlagen zu lassen und über die kinetische Energie für eine kleine Bahnänderung zu sorgen. Das dürfte im Zweifelsfall ausreichen, um solch ein Objekt letztlich an der Erde vorbeizulenken.
Klares Ergebnis
Vor dem Einschlag von DART benötigte das Zielobjekt Dimorphos 11 Stunden und 55 Minuten, um seinen größeren Mutterasteroiden Didymos zu umkreisen. Seit der absichtlichen Kollision am 26. September haben Astronomen mit Teleskopen auf der Erde gemessen, wie stark sich diese Zeit verändert hat. Jetzt hat das Untersuchungsteam bestätigt, dass der Einschlag des Raumschiffs die Umlaufbahn von Dimorphos um Didymos um 32 Minuten verändert hat. Sie wurde auf 11 Stunden und 23 Minuten verkürzt. Diese Messung hat eine Unsicherheitsspanne von ungefähr 2 Minuten."Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Schritt, um die Auswirkungen des Einschlags von DART auf den Zielasteroiden in vollem Umfang zu verstehen", sagte Lori Glaze, Direktorin der NASA-Abteilung Planetenforschung. "Mit den täglich neu eintreffenden Daten können die Astronomen besser einschätzen, ob und wie eine Mission wie DART in Zukunft eingesetzt werden könnte, um die Erde vor einer Kollision mit einem Asteroiden zu schützen, falls wir jemals einen in unserer Richtung entdecken sollten."
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