Aldi Gaming macht dicht: Discounter schließt Shop für Spiele-Keys

Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd stellen ihren gemeinsamen Shop für Spiele-Downloads und Guthaben-Codes ein. Kunden haben bis Ende August Zeit, ihre Keys zu sichern und herunterzuladen. Als Marke soll "Aldi Gaming" allerdings weiterhin erhalten bleiben.
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Aldi

Harte Konkurrenz unter "Keysellern"

Neben dem Verkauf von Medion Gaming-PCs und Zubehör, vorrangig über den Aldi Online-Shop, versuchte die Handelskette unter der Marke "Aldi Gaming" im Bereich der Spiele-Downloads bzw. dem Geschäft mit Spiele-Keys und Guthaben-Codes Fuß zu fassen. Scheinbar mit mäßigem Erfolg: Nach nur zwei Jahren wird die Plattform jetzt geschlossen.

Auf der offiziellen Webseite heißt es: "Der Verkauf im Aldi Gaming Shop wurde eingestellt. Du hast die Möglichkeit, deine eingekauften Keys über dein Aldi Gaming-Benutzerkonto bis zum 31.08.2023 zu sichern und herunterzuladen."

Nutzerberichten zufolge werden Aldi-Gaming-Kunden seit Mitte August per E-Mail über die Schließung informiert und müssen so mit einer Frist von nur zwei Wochen reagieren, um ihre eventuell bisher nicht eingelösten Keys bzw. Belege zu sichern. Danach endet der Zugang zur Plattform. Aldi GamingDie Aldi-Gaming-Webseite informiert über die Schließung der Plattform

Gültigkeit der Codes, Weiterleben der Marke

Was die Gültigkeit der Spiele-Keys und Guthaben-Codes betrifft, dürften sich Kunden sehr wahrscheinlich nur wenig Gedanken machen müssen. Aldi Nord und Aldi Süd bzw. im Speziellen der zuständige Partner Medion traten mit Aldi Gaming nur als Reseller auf. Die Seriennummern an sich mussten im Nachgang bei Spieleplattformen wie Steam, EA Origin, Ubisoft und Co. eingelöst werden.

Ähnlich geht unter anderem auch Amazon vor, das, neben dem Direktkauf bei Steam und einer Vielzahl von mehr oder weniger seriösen "Keyseller"-Webseiten, als Marktführer in diesem Segment gilt. Auch wenn die Gründe der Aldi-Gaming-Schließung bisher unbekannt sind, dürfte gerade dieser Konkurrenzkampf dem Discounter zu schaffen gemacht haben.

Die Marke "Aldi Gaming" soll über den Shop für Spiele-Downloads hinaus weiterhin am Markt erhalten bleiben. Unter anderem tritt die Handelskette mit ihr als Sponsor des E-Sport-Teams NNO (No Need Orga) auf und beschäftigt Gaming-Influencer wie Frederik "NoWay4u" Hinteregger für den eigenen Auftritt und das Streaming auf YouTube und Twitch.

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Zusammenfassung
  • Aldi Nord und Süd stellen gemeinsamen Gaming-Shop ein
  • Kunden können bis Ende August Keys und Codes sichern
  • Marke "Aldi Gaming" bleibt trotz Schließung bestehen
  • Aldi trat als Reseller für Spieleplattformen auf
  • Gründe für Schließung unbekannt, möglicherweise Konkurrenzkampf
  • Aldi Gaming weiterhin Sponsor von E-Sport-Teams und Influencern
  • Verkauf von Gaming-PCs und Zubehör über Aldi Online-Shop weiter möglich

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