Aldi plant Aufbau eines eigenen Online-Lieferdienstes für Lebensmittel
Lebensmittel-Lieferdienste sind längst nichts Ungewöhnliches mehr, bisher ist dieses Geschäft aber in der Hand großer Ketten sowie Schnell-Liefer-Angeboten. Discounter sind hier noch nicht tätig, doch das könnte sich demnächst ändern, denn Aldi Süd plant einen Einstieg.
In Deutschland haben die Aldi-Märkte nach wie vor einen angestaubten Ruf, in den USA konnten sich sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord ein Stück weit neu erfinden. Aldi Nord hat vor Jahrzehnten die heutzutage landesweit enorm populäre Kette Trader Joe's gekauft, Aldi Süd ist in den Vereinigten Staaten direkt tätig und setzt etablierte Größen wie Walmart bereits ordentlich unter Druck.
Von diesem Test wird auch abhängen, ob Aldi Süd auch für den deutschen Markt derartige Pläne weiterverfolgt. Derzeit ist aber angedacht, im ersten Halbjahr von 2023 das Angebot auch auf Deutschland auszuweiten. In den USA führt das Handelsunternehmen den Test nicht alleine durch, sondern wird von einem Anbieter namens Instacart unterstützt. Instacart hat sich auf die logistische Verbindung von teils kleineren Lebensmittelhändlern und Kunden spezialisiert und übernimmt auch für Aldi die Lieferung.
Das ist auch entscheidend, denn der Aufbau einer Lieferlogistik ist teuer, vor allem dann, wenn ein Händler das eigenständig umsetzt. Für ein Unternehmen wie Aldi Süd wird die Investitionssumme auf einen hohen dreistelligen Euro-Betrag geschätzt.
Eine solche Investition ist auch eine durchaus riskante Zukunftswette, denn bisher ist auf dem Online-Lebensmittelmarkt nicht viel zu holen, wenn überhaupt. Allerdings rechnen Wirtschaftsexperten, dass sich das schon in naher Zukunft ändern wird, da sich die Umsätze in der Branche in den nächsten paar Jahren in etwa verdoppeln bis verdreifachen werden.
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Erste Online-Schritte bei Aldi USA
Aldi USA, wie die Aldi Süd-Tochter heißt, hat nun ein Projekt gestartet, das möglicherweise auch Folgen für Deutschland haben könnte. Denn laut Handelsblatt versucht sich der Discounter an einem Online-Lieferdienst. Das bestätigte Aldi USA-Einkaufsleiter Scott Patton der Wirtschaftszeitung: "Wir testen das jetzt mit einer kleinen Gruppe von Konsumenten und beabsichtigen es dann schrittweise landesweit auszurollen."Von diesem Test wird auch abhängen, ob Aldi Süd auch für den deutschen Markt derartige Pläne weiterverfolgt. Derzeit ist aber angedacht, im ersten Halbjahr von 2023 das Angebot auch auf Deutschland auszuweiten. In den USA führt das Handelsunternehmen den Test nicht alleine durch, sondern wird von einem Anbieter namens Instacart unterstützt. Instacart hat sich auf die logistische Verbindung von teils kleineren Lebensmittelhändlern und Kunden spezialisiert und übernimmt auch für Aldi die Lieferung.
Das ist auch entscheidend, denn der Aufbau einer Lieferlogistik ist teuer, vor allem dann, wenn ein Händler das eigenständig umsetzt. Für ein Unternehmen wie Aldi Süd wird die Investitionssumme auf einen hohen dreistelligen Euro-Betrag geschätzt.
Eine solche Investition ist auch eine durchaus riskante Zukunftswette, denn bisher ist auf dem Online-Lebensmittelmarkt nicht viel zu holen, wenn überhaupt. Allerdings rechnen Wirtschaftsexperten, dass sich das schon in naher Zukunft ändern wird, da sich die Umsätze in der Branche in den nächsten paar Jahren in etwa verdoppeln bis verdreifachen werden.
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