Video zeigt, wie ein Autopilot-Tesla in einen Polizeiwagen kracht
Unfälle, an denen Teslas Autopilot in der einen oder anderen Form beteiligt ist, gab es bereits viele und stets stellt sich die Frage, ob das System oder der Fahrer schuld ist. Ein Dashcam-Video gibt nun einen Hinweis, wie es zu einem Vorfall dieser Art kommen konnte.
Die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unfalls betrug 54 Meilen pro Stunde, das sind umgerechnet rund 87 km/h. Bei dem Unfall wurden fünf Polizisten verletzt, der Fahrer des angehaltenen Pkw landete auf der Intensivstation. Dieser Unfall und 15 weitere mehr werden aktuell von einer der beiden US-amerikanischen Verkehrsbehörden, der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), untersucht.
Auf YouTube ansehen
Aktuell werden dem Autopiloten seit 2019 mehr als 700 Kollisionen zugeschrieben, dabei gab es zumindest 17 Todesfälle. Die Ursache ist dabei selten eindeutig feststellbar, da diese Tesla-Lösung nur ein Assistenzsystem ist und eigentlich die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert bzw. vorschreibt.
Derzeit läuft im konkreten Fall noch die Untersuchung, aber die vom WSJ gezeigten Dashcam-Aufnahmen geben Hinweise darauf, wie es dazu kommen konnte. So sind die Bedingungen trübe und das Polizeifahrzeug hat die Einsatzlichter an. Letzteres konnte bereits mehrfach beobachtet werden, weshalb Experten vermuten, dass die Tesla-Sensoren durch diese Warnlichter "verwirrt" werden.
Freilich trägt im konkreten Fall in erster Linie der Fahrer die Schuld, da sich nach dem Unfall herausstellte, dass dieser unter Einfluss von Alkohol oder Drogen fuhr. Die Dashcam-Aufnahmen zeigen dabei außerdem, dass er vor dem Unfall wiederholt die Hände vom Lenkrad nahm.
Siehe auch:
- Unfall mit Tesla Autopilot: Dashcam-Video zeigt mögliche Ursache
- Unfall in Texas: 5 Polizisten verletzt, eine Person auf Intensivstation
- 700 Kollisionen und 17 Todesfälle seit 2019
- Autopilot nur Assistenzsystem, erfordert volle Aufmerksamkeit
- Untersuchung läuft noch, aber: trübe Bedingungen + Einsatzlichter
- Fahrer trägt Schuld: Alkohol oder Drogen + Hände vom Lenkrad
Fast ungebremst in stehenden Streifenwagen gerast
Das Videomaterial, das das Wall Street Journal (WSJ) veröffentlicht hat, stammt aus einer Klage von fünf Polizeibeamten aus Texas. Der dazugehörige Unfall ereignete sich im Zuge einer Verkehrskontrolle im Februar 2021. Dabei sprach der Beamte gerade mit dem Fahrer eines Fahrzeugs, als ein Tesla Model X, Baujahr 2019, von hinten nahezu ungebremst auf das hinter dem kontrollierten Fahrzeug stehende Polizeiauto krachte.Die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unfalls betrug 54 Meilen pro Stunde, das sind umgerechnet rund 87 km/h. Bei dem Unfall wurden fünf Polizisten verletzt, der Fahrer des angehaltenen Pkw landete auf der Intensivstation. Dieser Unfall und 15 weitere mehr werden aktuell von einer der beiden US-amerikanischen Verkehrsbehörden, der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), untersucht.
Auf YouTube ansehenAktuell werden dem Autopiloten seit 2019 mehr als 700 Kollisionen zugeschrieben, dabei gab es zumindest 17 Todesfälle. Die Ursache ist dabei selten eindeutig feststellbar, da diese Tesla-Lösung nur ein Assistenzsystem ist und eigentlich die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert bzw. vorschreibt.
Derzeit läuft im konkreten Fall noch die Untersuchung, aber die vom WSJ gezeigten Dashcam-Aufnahmen geben Hinweise darauf, wie es dazu kommen konnte. So sind die Bedingungen trübe und das Polizeifahrzeug hat die Einsatzlichter an. Letzteres konnte bereits mehrfach beobachtet werden, weshalb Experten vermuten, dass die Tesla-Sensoren durch diese Warnlichter "verwirrt" werden.
Freilich trägt im konkreten Fall in erster Linie der Fahrer die Schuld, da sich nach dem Unfall herausstellte, dass dieser unter Einfluss von Alkohol oder Drogen fuhr. Die Dashcam-Aufnahmen zeigen dabei außerdem, dass er vor dem Unfall wiederholt die Hände vom Lenkrad nahm.
Siehe auch:
- Tesla-Technik in fremden Autos: Anderer Hersteller will den "Autopilot"
- Teslas Autopilot und FSD sollen einen "geheimen Elon-Modus" haben
- Teslas neue Autopilot-Hardware bietet nur eingeschränkte Funktionen
- Tesla rüstet Model Y nun auch mit neuer Autopilot-Hardware aus
- Tesla-Mitgründer schimpft über Autopilot, Elon Musk und dessen Stil
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Unser Sonnensystem fällt früher auseinander, als gedacht
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- Nach 78 Jahren: Citroën 2CV vor dem Comeback - Erste Bilder der E-Ente
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen