Tablet-Apps für Android: Jetzt will Google Entwickler einfach zwingen
Die Platzierung im Play Store ist für Apps von großer Bedeutung. Jetzt will Google dieses Mittel nutzen, um Entwickler zu einer Optimierung für Android-Tablets zu zwingen. Wer seine Anwendung nicht bald anpasst, wird in Zukunft einfach schlechter platziert.
Jahre der Stagnation folgten, bis 2019 die Hardware-Abteilung des Konzerns die vollständige Abkehr von Tablets verkündete. Mit dem jüngst veröffentlichten Pixel Tablet will Google jetzt die Wiedergeburt der Android-Tablets schaffen. Entwickler bekommt man aber wohl nur mit etwas Zwang dazu, die Jahre der Vernachlässigung vergessen zu machen.
Wie in einem Blog-Beitrag von Google zu lesen ist, wird man ab Ende August 2023 die Art anpassen, wie Apps im Play Store angezeigt werden, die nicht für Tablets optimiert sind. Google stellt an Anwendungen "technische Qualitätsanforderungen", die sich bis jetzt auf Smartphones beschränkt hatten. Nach dem Stichtag werden die Anforderungen auch auf eine Optimierung für große Bildschirme hin erweitert. Wenn Apps diesen technischen Voraussetzungen nicht entsprechen, werden sie ab dann in der App-Liste mit einem "Warnhinweis versehen" und sind "weniger sichtbar".
Im Umkehrschluss will das Unternehmen Entwickler dafür belohnen, wenn ihre Apps den "Richtlinien zur App-Qualität für große Bildschirme" entsprechen. Für die Optimierung für Tablets erhalten Apps und Spiele ein höheres Ranking in der Suche, außerdem werden diese prominenter in den jeweiligen Kategorien platziert. Die von Google kuratierten Sammlungen "werden diese Kriterien in Zukunft ebenfalls berücksichtigen", so der Konzern.
Tablet-Apps für Android: Das ewige Dilemma
Vor mehr als 12 Jahren hatte Google mit Android 3.0 Honeycomb sein Betriebssystem erstmals für größere Touchscreens fit gemacht. Auf große Versprechen, Entwickler mit Tools für die Optimierung ihrer Apps zu versorgen, folgte schnell die Abkehr von jeglichen Ambitionen.Jahre der Stagnation folgten, bis 2019 die Hardware-Abteilung des Konzerns die vollständige Abkehr von Tablets verkündete. Mit dem jüngst veröffentlichten Pixel Tablet will Google jetzt die Wiedergeburt der Android-Tablets schaffen. Entwickler bekommt man aber wohl nur mit etwas Zwang dazu, die Jahre der Vernachlässigung vergessen zu machen.
Wie in einem Blog-Beitrag von Google zu lesen ist, wird man ab Ende August 2023 die Art anpassen, wie Apps im Play Store angezeigt werden, die nicht für Tablets optimiert sind. Google stellt an Anwendungen "technische Qualitätsanforderungen", die sich bis jetzt auf Smartphones beschränkt hatten. Nach dem Stichtag werden die Anforderungen auch auf eine Optimierung für große Bildschirme hin erweitert. Wenn Apps diesen technischen Voraussetzungen nicht entsprechen, werden sie ab dann in der App-Liste mit einem "Warnhinweis versehen" und sind "weniger sichtbar".
Im Umkehrschluss will das Unternehmen Entwickler dafür belohnen, wenn ihre Apps den "Richtlinien zur App-Qualität für große Bildschirme" entsprechen. Für die Optimierung für Tablets erhalten Apps und Spiele ein höheres Ranking in der Suche, außerdem werden diese prominenter in den jeweiligen Kategorien platziert. Die von Google kuratierten Sammlungen "werden diese Kriterien in Zukunft ebenfalls berücksichtigen", so der Konzern.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Google will Entwickler zur Optimierung für Android-Tablets zwingen.
- Ende Aug. 2023 werden Apps ohne Tablet-Optimierung weniger sichtbar.
- Entwickler, die die Richtlinien erfüllen, werden belohnt.
- Dazu gehören höheres Ranking in der Suche & prominente Platzierungen.
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