Breaking Bad-Star Bryan Cranston schimpft über Disney-Chef Iger
Seit Anfang Mai streiken die Hollywood-Autoren, Mitte Juli haben sich dieser Arbeitsniederlegung auch die Schauspieler angeschlossen. Damit ist das Film- und Seriengeschäft lahmgelegt. Den Bossen der Studios ist das alles andere als recht, doch einlenken wollen sie nicht.
Auf einer Veranstaltung der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA (Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists) sagte "Breaking Bad"-Star Bryan Cranston, dass er an "Herrn Iger eine Nachricht" habe, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
"Ich weiß, Sir, dass Sie die Dinge durch eine andere Brille sehen", sagte Cranston. "Wir erwarten nicht, dass Sie verstehen, wer wir sind, aber wir bitten Sie, uns zuzuhören. Und darüber hinaus bitten wir Sie, uns zuzuhören, wenn wir Ihnen sagen, dass wir nicht wollen, dass unsere Jobs von Robotern übernommen werden."
Hintergrund sind Befürchtungen der Schauspieler (und auch durchaus konkrete Pläne), dass Studios digitalisierte Abbilder von Schauspielern ohne Erlaubnis und ohne zusätzliches Honorar verwenden.
Cranston wurde später auch noch deutlicher und sprach den Disney-Boss direkt an: "Wir werden nicht zulassen, dass Sie uns das Recht nehmen zu arbeiten und einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen", so Cranston weiter. "Und vor allem werden wir nicht zulassen, dass Sie uns unsere Würde wegnehmen."
Ein baldiges Ende des Streiks ist nicht abzusehen, Folgen hat er bereits viele. Denn zahlreiche Film- und Serien-Produktion wurden bereits verschoben, da die Drehbücher nicht fertig sind bzw. Dreharbeiten unterbrochen wurden.
Siehe auch:
Disney-CEO Iger gegen Schauspieler
Eine Art Sprecher-Rolle hat zuletzt der bekannteste Hollywood-Studio-Boss, Disney-Chef Bob Iger, eingenommen. Dabei verwundert es nicht, dass Iger den Streik nicht befürwortet. Allerdings hat sich der CEO von The Walt Disney Company ziemlich abfällig über die Anliegen der Autoren und Schauspieler geäußert und meinte auch, dass deren Forderungen "unvernünftig" seien - was bei denen alles andere als gut ankommt.Auf einer Veranstaltung der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA (Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists) sagte "Breaking Bad"-Star Bryan Cranston, dass er an "Herrn Iger eine Nachricht" habe, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
"Ich weiß, Sir, dass Sie die Dinge durch eine andere Brille sehen", sagte Cranston. "Wir erwarten nicht, dass Sie verstehen, wer wir sind, aber wir bitten Sie, uns zuzuhören. Und darüber hinaus bitten wir Sie, uns zuzuhören, wenn wir Ihnen sagen, dass wir nicht wollen, dass unsere Jobs von Robotern übernommen werden."
Hintergrund sind Befürchtungen der Schauspieler (und auch durchaus konkrete Pläne), dass Studios digitalisierte Abbilder von Schauspielern ohne Erlaubnis und ohne zusätzliches Honorar verwenden.
Cranston wurde später auch noch deutlicher und sprach den Disney-Boss direkt an: "Wir werden nicht zulassen, dass Sie uns das Recht nehmen zu arbeiten und einen angemessenen Lebensunterhalt zu verdienen", so Cranston weiter. "Und vor allem werden wir nicht zulassen, dass Sie uns unsere Würde wegnehmen."
Ein baldiges Ende des Streiks ist nicht abzusehen, Folgen hat er bereits viele. Denn zahlreiche Film- und Serien-Produktion wurden bereits verschoben, da die Drehbücher nicht fertig sind bzw. Dreharbeiten unterbrochen wurden.
Zusammenfassung
- Autoren und Schauspieler streiken seit Mai/Juli, Geschäft lahmgelegt
- Disney-Chef Bob Iger äußert sich abfällig über Forderungen
- Bryan Cranston spricht Iger an, fordert angemessenen Lebensunterhalt
- Befürchtung: digitale Abbilder verwenden ohne Erlaubnis/Honorar
- Streik hat Folgen: Produktionen verschoben/Dreharbeiten unterbrochen
- Ende des Streiks nicht absehbar
Siehe auch:
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