Durchbruch: Erste Smartphones mit Li-Fi statt Wi-Fi in wenigen Jahren

Visible-Light-Communication soll der Durchbruch bei der Da­ten­über­tra­gung werden. Wir hatten schon einige Male über Light-Fi­de­li­ty, kurz Li-Fi, berichtet, das Wi-Fi ablösen könnte. Nun mel­det sich der Er­fin­der mit ei­nem Zeitplan.
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Der Erfinder Harald Haas ist der große Vorreiter für Li-Fi. Haas hat einen Lehrstuhl für mobile Kommunikation an der Universität Edinburgh und schon vor rund 20 Jahren das Thema Visible-Light-Communication für sich entdeckt. Nun hat er in einem Interview mit Tagesschau.de einen interessanten Einblick in die Sache Zukunft von Li-Fi gegeben.

Light Fidelity nutzt Lichtwellen für die Datenübertragung und nicht mehr Funkwellen, erklärt Haas: "Die Bandbreite, die das Licht bietet, ist dreitausendmal größer als das gesamte Funkspektrum. Und die Bandbreite ist auch nicht irgendwelchen Regulierungen unterworfen."


Das sind die Vorteile

Das ist ein weiterer großer Vorteil, der die Übertragung auch ganz auf andere Art gestalten lässt, als das bei funkbasierten Mobildaten ist - zudem werden keine Lizenzen benötigt und damit keine weiteren Kosten für die Nutzer der Technik.

Perfekt für neue Technologie

"Eine unendliche Ressource, die wir nutzen wollen, um kommunizieren zu können, mit unseren Smartphones, mit unseren Virtual-Reality-Headsets, mit unseren 3D-Brillen", schwärmt Haas im Interview mit Tagesschau.de. "Die Innovatoren im Mobil- und Smartphone-Bereich, mit denen wir momentan reden, die integrieren das hoffentlich in ihr Telefon. Das ist ein wichtiger Schritt", erklärt Haas. Er rechnet damit, dass schon in zwei bis drei Jahren die ersten Li-Fi-fähigen Smartphones auf den Markt kommen.

Tagesschau.de hatte das Interview mit Haas eigentlich geführt, da er mit Li-Fi als vielversprechender Anwärter für den Europäischen Erfinderpreis galt. Doch in diesem Jahr hat er den "Tech-Oscar" dann doch nicht erhalten.

Zusammenfassung
  • Erfinder vin Li-Fi gibt Einblick in die "Zukunft der Technik".
  • Keine Lizenzen nötig, keine Kosten für Nutzer.
  • Li-Fi für Smartphones, VR-Headsets und 3D-Brillen.
  • Erste Smartphones mit Li-Fi in 2-3 Jahren.

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