BASF: Zwei neue Fabriken komplettieren die deutsche Batterieindustrie
Der Chemiekonzern BASF hat heute gleich zwei neue Werke offiziell eröffnet, mit denen derzeit noch bestehende Lücken zu einer vollständigen Batterie-Industrie in Deutschland geschlossen werden. Beide Anlagen stehen im brandenburgischen Schwarzheide.
Die erste Anlage, an der die BASF bereits seit geraumer Zeit arbeitete, ist die neue Produktionsanlage für Kathodenmaterial - es handelt sich um die erste in Europa. Bisher mussten die Zellfertiger im Grunde allesamt in China einkaufen. Entsprechend groß ist das Interesse: Die Anlage ist für die nächsten Jahre ausverkauft und wird Produkte liefern, die auf die spezifischen Anforderungen von Zell- und Automobilherstellern in Europa zugeschnitten sind, teilte die BASF mit.
Dabei hat die neue Fertigungsanlage neben den kürzeren Lieferwegen auch noch einen weiteren Vorteil: An dem Standort kann sie zu einem hohen Anteil aus erneuerbaren Energieträgern versorgt werden. Auf diese Weise wird der CO₂-Fußabdruck der Batterieproduktion bereits reduziert, sodass ein Elektroauto weniger vorbelastet in seinen Betrieb starten kann.
"Die Kombination einer hochmodernen Batterie-Kathodenmaterialproduktion und einer Recyclinganlage fügt Deutschlands wachsendem Batterie-Ökosystem ein zentrales Puzzlestück hinzu", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf der Eröffnungsfeier. "Das Projekt steht auch mustergültig für die laufende Transformation: Dort, wo lange Zeit Kohle zu Benzin verflüssigt wurde, soll künftig das Aktivmaterial für Elektroauto-Batterien produziert werden."
Mit den beiden neuen Anlagen wächst das südliche Brandenburg weiter zu einem Zentrum der Batterieproduktion heran. In der näheren Umgebung sind bereits diverse große Hersteller aus aller Welt mit eigenen Standorten vertreten. Und Schwarzheide soll sogar selbst noch eine Zellfabrik bekommen - wer diese aber bauen und betreiben soll, ist noch nicht bekannt.
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Dabei hat die neue Fertigungsanlage neben den kürzeren Lieferwegen auch noch einen weiteren Vorteil: An dem Standort kann sie zu einem hohen Anteil aus erneuerbaren Energieträgern versorgt werden. Auf diese Weise wird der CO₂-Fußabdruck der Batterieproduktion bereits reduziert, sodass ein Elektroauto weniger vorbelastet in seinen Betrieb starten kann.
Recycling startet auch
Die zweite neu eingeweihte Anlage beschäftigt sich mit dem Recycling von Lithium-Ionen-Akkus. Ausgediente Stromspeicher werden hier zur sogenannten schwarzen Masse verarbeitet, aus der sich dann in weiteren Arbeitsschritten wertvolle Materialien für die Herstellung neuer Batteriezellen gewinnen lassen."Die Kombination einer hochmodernen Batterie-Kathodenmaterialproduktion und einer Recyclinganlage fügt Deutschlands wachsendem Batterie-Ökosystem ein zentrales Puzzlestück hinzu", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf der Eröffnungsfeier. "Das Projekt steht auch mustergültig für die laufende Transformation: Dort, wo lange Zeit Kohle zu Benzin verflüssigt wurde, soll künftig das Aktivmaterial für Elektroauto-Batterien produziert werden."
Mit den beiden neuen Anlagen wächst das südliche Brandenburg weiter zu einem Zentrum der Batterieproduktion heran. In der näheren Umgebung sind bereits diverse große Hersteller aus aller Welt mit eigenen Standorten vertreten. Und Schwarzheide soll sogar selbst noch eine Zellfabrik bekommen - wer diese aber bauen und betreiben soll, ist noch nicht bekannt.
Zusammenfassung
- BASF eröffnet zwei neue Anlagen in Schwarzheide.
- Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern.
- Erste Anlage produziert Kathodenmaterial.
- Zweite Anlage recycelt Lithium-Ionen-Akkus.
- "Zentrales Puzzlestück" für Batterie-Ökosystem.
- Schwarzheide wächst zu Zentrum der Batterieproduktion.
- Zellfabrik soll ebenfalls entstehen.
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