Porsche: Gigafabrik für Batteriezellen in Brandenburg im Gespräch
Im südlichen Brandenburg bahnt sich das nächste große Batterieprojekt an: In der Strukturwandel-Region, die bisher vom Braunkohlebergbau dominiert wurde, will nun wohl auch Porsche eine Gigafabrik für die Produktion von Batteriezellen bauen.
Weitergehende Recherchen zeigten dann auf Porsche, der mit Cellforce über eine eigene Tochterfirma für die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen Batteriezellen für Elektroautos verfügt. Dieser baut bereits eine Fabrik in der Nähe des süddeutschen Standortes Reutlingen, eine zweite, deutlich größere Anlage soll aber schon in Planung sein.
Porsche-Finanzchef Lutz Meschke hatte hier vor einiger Zeit noch erklärt, dass man sich bei der Standortsuche in Europa, den USA und sogar auch Kanada umschaue. Das genannte Gelände in der Lausitz würde aber aus mehreren Gründen heraus durchaus nachvollziehbar für eine Auswahl in Betracht kommen.
In der Landeshauptstadt Potsdam will man sich bisher nicht zu dem Thema äußern. Auch Porsche schweigt noch. Der Konzern erklärte lediglich, dass man bis zum Jahresende die Entscheidung treffen will, wo das neue Werk gebaut wird, in dem pro Jahr Zellkapazitäten von bis zu 20 Gigawattstunden produziert werden sollen.
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Nächste Mega-Investition im Kohlerevier
Wie die Lokalzeitung Lausitzer Rundschau berichtet, wird hinter den Kulissen an einer entsprechenden Ansiedlung auf dem Gelände des Flugplatzes Schwarzheide/Schipkau gearbeitet. Insider aus der Kommunal- und Landespolitik hätten hierfür ins Spiel gebracht, dass ein "sehr bekannter Name aus der Autobranche" kommen will.Weitergehende Recherchen zeigten dann auf Porsche, der mit Cellforce über eine eigene Tochterfirma für die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen Batteriezellen für Elektroautos verfügt. Dieser baut bereits eine Fabrik in der Nähe des süddeutschen Standortes Reutlingen, eine zweite, deutlich größere Anlage soll aber schon in Planung sein.
Porsche-Finanzchef Lutz Meschke hatte hier vor einiger Zeit noch erklärt, dass man sich bei der Standortsuche in Europa, den USA und sogar auch Kanada umschaue. Das genannte Gelände in der Lausitz würde aber aus mehreren Gründen heraus durchaus nachvollziehbar für eine Auswahl in Betracht kommen.
Beste Nachbarschaft
Denn in der Region wächst eine vollständige Batterie-Industrie heran. In direkter Nachbarschaft befindet sich das BASF-Werk, in dem moderne Batteriekomponenten vorgefertigt werden. Hinzu kommt die ebenfalls in der Region entstehende erste Lithium-Veredelung Europas, die mit mehreren Fabriken für das Akku-Recycling die Rohstoffe für die Zellproduktion liefern können. Und diverse internationale Schwergewichte in der Batterie-Branche - vom japanischen Altech bis zum chinesischen CATL - sind ebenfalls mit Niederlassungen präsent.In der Landeshauptstadt Potsdam will man sich bisher nicht zu dem Thema äußern. Auch Porsche schweigt noch. Der Konzern erklärte lediglich, dass man bis zum Jahresende die Entscheidung treffen will, wo das neue Werk gebaut wird, in dem pro Jahr Zellkapazitäten von bis zu 20 Gigawattstunden produziert werden sollen.
Zusammenfassung
- Porsche plant möglicherweise Gigafabrik für Batterien in Brandenburg
- Standort könnte Flugplatz Schwarzheide/Schipkau sein
- Tochterfirma Cellforce entwickelt und produziert Batteriezellen
- Das Unternehmen sucht Standorte in Europa, USA und Kanada
- Region Brandenburg entwickelt sich zur Batterie-Industrie
- BASF-Werk und Lithium-Veredelung in direkter Nachbarschaft
- Entscheidung über Standort des Werkes bis Jahresende geplant
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