Tesla feuert in Grünheide hunderte Leiharbeiter, reduziert Schichten
Die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide hat im vergangenen Jahr den Betrieb aufgenommen und hat seither auch für diverse Schlagzeilen gesorgt. Wie die Geschäfte und die Produktion laufen, ist derzeit unklar, denn einem Bericht zufolge werden hunderte Stellen gekürzt.
Die Gigafactory in Grünheide bei Berlin ist die erste europäische Produktionsstätte des Elektroautobauers und hat von Anfang an für Kontroversen und Diskussionen gesorgt. Mittlerweile hat sich dort aber Normalbetrieb etabliert, zumindest ist das das Bild, das das Unternehmen von Elon Musk nach außen präsentiert.
Wie es hinter den Kulissen aussieht, ist allerdings unklar. Denn wie Business Insider berichtet, hat Tesla in jüngster Vergangenheit mehrere hundert Leiharbeiter entlassen. Außerdem sollen Schichten gestrichen worden sein, beides lässt vermuten, dass die Geschäfte nicht ganz so gut laufen wie erhofft.
Als Hochlauf bezeichnet man die Phase zwischen dem Anlaufen der Fabrik und dem vollen Betrieb, so das Unternehmen. Dabei werden branchenüblich Leiharbeiter eingesetzt, so Tesla: "Diese Dienstleistung wird zukünftig weiterhin benötigt, jedoch in einem geringeren Umfang."
Der Bericht von Business Insider spricht allerdings auch von der Streichung von Schichten: Sonderschichten wurden laut einer internen Mail gestrichen, reguläre Schichten wurden von drei auf zweieinhalb zurückgefahren.
Seitens der Gewerkschaft gab es erwartungsgemäß Kritik, wie Dirk Schulze von der IG Metall sagte: "Jeder Stellenabbau ist schmerzlich. Der Arbeitsdruck in der Fabrik in Grünheide ist ohnehin sehr hoch. Tesla sollte einen Rückgang der Produktion nutzen, um die Beschäftigten zu entlasten."
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Wie es hinter den Kulissen aussieht, ist allerdings unklar. Denn wie Business Insider berichtet, hat Tesla in jüngster Vergangenheit mehrere hundert Leiharbeiter entlassen. Außerdem sollen Schichten gestrichen worden sein, beides lässt vermuten, dass die Geschäfte nicht ganz so gut laufen wie erhofft.
Tesla: Kein Einfluss auf Produktionsziele
Offiziell will Tesla nichts davon wissen und ließ ausrichten, dass man an seinen Produktionszielen festhalte. Demnach würden rund 10.000 Beschäftigte rund 5.000 Autos pro Woche fertigen, zusammengerechnet ergibt das jährlich rund eine Viertelmillion Autos. Tesla teilte außerdem mit (via rbb): "Die Gigafactory Berlin-Brandenburg befindet sich weiterhin erfolgreich im Hochlauf."Als Hochlauf bezeichnet man die Phase zwischen dem Anlaufen der Fabrik und dem vollen Betrieb, so das Unternehmen. Dabei werden branchenüblich Leiharbeiter eingesetzt, so Tesla: "Diese Dienstleistung wird zukünftig weiterhin benötigt, jedoch in einem geringeren Umfang."
Der Bericht von Business Insider spricht allerdings auch von der Streichung von Schichten: Sonderschichten wurden laut einer internen Mail gestrichen, reguläre Schichten wurden von drei auf zweieinhalb zurückgefahren.
Seitens der Gewerkschaft gab es erwartungsgemäß Kritik, wie Dirk Schulze von der IG Metall sagte: "Jeder Stellenabbau ist schmerzlich. Der Arbeitsdruck in der Fabrik in Grünheide ist ohnehin sehr hoch. Tesla sollte einen Rückgang der Produktion nutzen, um die Beschäftigten zu entlasten."
Zusammenfassung
- Tesla Grünheide: Offiziell Normalbetrieb, hinter den Kulissen unklar.
- Hunderte Leiharbeiter entlassen, Schichten gestrichen.
- Tesla: 10.000 Beschäftigte fertigen 5.000 Autos/Woche.
- Hochlaufphase: Leiharbeiter benötigt, aber in geringerem Umfang.
- Sonderschichten gestrichen, reguläre Schichten reduziert.
- Kritik von Gewerkschaft: Arbeitsdruck in Fabrik hoch.
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