Fast fünf Meter hohe "Solar-Bäume" sollen bald Elektroautos laden
Die Elektro-Revolution des Straßenverkehrs ist nicht mehr aufzuhalten, das bedeutet aber nicht, dass bereits jetzt alles perfekt ist. Vor allem bei der Ladeinfrastruktur hapert es noch vielerorts. Ein britisches Startup will hier aber keine normalen Ladesäulen bauen, sondern "Solar-Bäume".
In Großstädten wie Berlin, Hamburg und München sind öffentliche Ladesäulen in vielen Gegenden keine Seltenheit mehr, mit der steigenden Popularität sind sie aber vielfach dauerbesetzt. In kleineren Orten hingegen sind Möglichkeiten zum Laden eines Elektroautos hingegen grundsätzlich eher rar. In jedem Fall: Um die Nachfrage befriedigen zu können, müssen deutlich mehr Ladepunkte her.
Ein britisches Startup namens SolarBotanic Trees will das ändern, und zwar auf eine "optisch ansprechende Weise". Wie CNN berichtet, will das Unternehmen baumförmige Ladesäulen bauen. Dabei besteht die Baumkrone aus Solarzellen, der Akku ist im Stamm integriert. Der auf diese Weise gewonnene Strom soll dann direkt zum Aufladen von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden.
"Es gibt ein massives Defizit an Ladeinfrastruktur in diesem Land, daher wollen wir mit den Anbietern von Elektro-Infrastruktur zusammenarbeiten", sagt Chris Shelley, CEO des britischen Unternehmens. Er verweist darauf, dass die Raw Charging Group bereits 200 derartiger Bäume bestellt hat und diese in Großbritannien und Kontinentaleuropa aufstellen will.
Laut Shelley ist die Idee grundsätzlich nicht neu, denn es gibt bereits Carports und Ähnliches, die mit Solarpanels arbeiten. Diese sind aber alles andere als ästhetisch, meint der SolarBotanic Trees-Chef. Die Kosten für einen solchen Solar-Baum werden sich auf 21.000 bis 29.000 Euro belaufen, sie haben eine Stromerzeugungskapazität von fünf Kilowatt. Dabei würde sich diese Ladesäule sicherlich nicht ausschließlich auf die Solarkraft verlassen, sondern auf einen herkömmlichen Stromanschluss zurückgreifen, wenn der Solar-Akku einmal leer ist.
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Ein britisches Startup namens SolarBotanic Trees will das ändern, und zwar auf eine "optisch ansprechende Weise". Wie CNN berichtet, will das Unternehmen baumförmige Ladesäulen bauen. Dabei besteht die Baumkrone aus Solarzellen, der Akku ist im Stamm integriert. Der auf diese Weise gewonnene Strom soll dann direkt zum Aufladen von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden.
SolarBotanic Trees erklärt, wie die "Solar-Bäume" funktionieren
Produktion startet Ende 2023
Das Unternehmen ist noch in der Aufbauphase, denn man hat vor Kurzem einen Prototyp des Solar-Baumes in halbem Maßstab fertiggestellt. Demnächst will man eine Version in voller Größe von rund 4,5 Metern bauen und testen, die kommerzielle Produktion soll dann Ende dieses Jahres starten."Es gibt ein massives Defizit an Ladeinfrastruktur in diesem Land, daher wollen wir mit den Anbietern von Elektro-Infrastruktur zusammenarbeiten", sagt Chris Shelley, CEO des britischen Unternehmens. Er verweist darauf, dass die Raw Charging Group bereits 200 derartiger Bäume bestellt hat und diese in Großbritannien und Kontinentaleuropa aufstellen will.
Laut Shelley ist die Idee grundsätzlich nicht neu, denn es gibt bereits Carports und Ähnliches, die mit Solarpanels arbeiten. Diese sind aber alles andere als ästhetisch, meint der SolarBotanic Trees-Chef. Die Kosten für einen solchen Solar-Baum werden sich auf 21.000 bis 29.000 Euro belaufen, sie haben eine Stromerzeugungskapazität von fünf Kilowatt. Dabei würde sich diese Ladesäule sicherlich nicht ausschließlich auf die Solarkraft verlassen, sondern auf einen herkömmlichen Stromanschluss zurückgreifen, wenn der Solar-Akku einmal leer ist.
Zusammenfassung
- Elektro-Revolution im Straßenverkehr: Ladeinfrastruktur noch nicht überall ausgereift.
- Britisches Startup baut baumförmige Ladesäulen mit Solarzellen-Krone.
- Kommerzielle Produktion Ende 2023.
- Raw Charging Group hat 200 Bäume bestellt.
- Kosten: 21.000-29.000 Euro, Stromerzeugungskapazität 5 kW.
Siehe auch:
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