Bodyscan und 3D-Druck: Ikea bietet individualisiertes Gamer-Zubehör

Keyboard, Ikea, Tasten, Keycaps Bildquelle: Ikea
Gamer wurden von vielen Unternehmen schon eine ganze Weile als lukrative Zielgruppe für eigene Produktkategorien ausgemacht. Jetzt hat Ikea bekannt gegeben, dass man sich mit der neuen Uppkoppla-Kollektion genau diesem verspielten Kundenstamm widmen will. Dabei sollen Bodyscans und 3D-Druck individualisierte Produkte möglich machen. Neben ergonomischen Key-Caps und Co. soll es aber auch traditionelle Produkte wie Stühle und Tische geben.

Ikea entdeckt die Gamer als neue Zielgruppe für individuelle Produkte

"Body-Scan, 3D-Druck, Biometrie, individuell": Ikea hat in seiner offiziellen Ankündigung zur neuen Gamer-Kollektion "Uppkoppla" so einige Schlagwörter zu bieten, das Unternehmen scheint bei den Produkten nach eigener Schilderung aber tatsächlich einen deutlich anderen Weg gehen zu wollen, als man das von dem Möbelhaus gewohnt ist. In Zusammenarbeit mit UNYQ, einem Design-Unternehmen, das auf 3D-gedruckte Wearables im Medienbereich spezialisiert ist und der Area Academy, die als Spezialisten für eSport-Programme bekannt sind, sollen Produkte entstehen, die "das Leben von Gamern verbessern".
Ikea-Gaming-Kollektion UppkopplaUppkoppla-Key-Caps und... Ikea-Gaming-Kollektion Uppkoppla...Maus-Bungees sind erst der Anfang
Zunächst müsse man dabei die "vielen Mythen und Missverständnisse" rund um Gamer ausräumen. Demnach können aktuell rund 2 Milliarden Menschen weltweit zu dieser Gruppe gezählt werden, "für Einige ist Gaming sogar ein Vollzeitjob", so Michael Nikolic, Creative Leader bei IKEA of Sweden. Aus der Zusammenarbeit seien im letzten Jahr erste Produkt-Prototypen entstanden, zu denen "Stühle, Tische und Tischbeine" sowie Accessoires wie "Armbänder, Key-Caps und ein Maus-Bungee" zählen. Anfang Juni werde man die Produkte und "eine App zur Messung der Biometrie" bei einem Event in Schweden vorstellen.

Individualisiert für Gamer

Dabei formuliert der Konzern ganz klar auch die Absicht, bestimmte Produkte mit modernen Verfahren für Kunden individualisierbar zu machen. Demnach werde es in Zukunft möglich sein, auf Basis eines Körper-Scans und mithilfe von 3D-Drucktechniken Produkte auf "unterschiedliche körperliche Bedürfnisse und Geschmäcker" abzustimmen. Auf lange Sicht wolle man die Erkenntnisse auch auf andere Bereiche und Käufergruppen übertragen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob solche Techniken dafür sorgen, dass individualisierte Produkte bei Unternehmen wie Ikea in den nächsten Jahren eine große Rolle spielen werden. Keyboard, Ikea, Tasten, Keycaps Keyboard, Ikea, Tasten, Keycaps Ikea
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