Windows 10: Weg frei für Anmeldung per Iris-Scanner & 3D-Kamera
Microsoft hat im Zuge der Entwicklerkonferenz BUILD 2015 die baldige Einführung der ersten Geräte mit Iris-Lesegeräten als Sicherheits-Feature in Aussicht gestellt. Zusammen mit der neuen Identitätsplattform Windows Hello sollen die Geräte helfen, die Nutzer künftig eindeutig zu identifizieren.
Wie aus der zu einem während der BUILD 2015 in San Francisco stattfindenden Vortrag veröffentlichten Präsentation hervorgeht, will man in Kooperation mit diversen Hardware-Herstellern die baldige Integration von Iris-Scannern in Endgeräten vorantreiben. Dabei werden wohl nicht etwa nur PCs betroffen sein, sondern auch Notebooks, Tablets und vor allem auch Smartphones.
Diese Identifikationstechnologien will Microsoft mit Windows 10 unterstützen
Microsofts Präsentation zufolge wird innerhalb von 12 Monaten eine "Auswahl von Geräten" im Markt erhältlich sein, die mit dem Iris-Scanner als zusätzliche Sicherheitsfunktion ausgerüstet sein werden. Die Technologie nutzt hochauflösende Kameraaufnahmen der Iris des menschlichen Auges, um den Anwender bei der Entsperrung des jeweiligen Geräts oder bei der Anmeldung bei Diensten sowie Zahlungen im Internet zu identifizieren.
Allgemeines zu Windows Hello...
...und seiner Zuverlässigkeit
Siehe auch: Windows Hello: Microsoft zeigt neues Login-Tool für Windows 10
Offenbar ist man in Redmond der Meinung, dass die Zuverlässigkeit von Iris-Scannern mittlerweile auf einem ausreichenden Niveau liegt, wobei Machine-Learning-Technologien einen entscheidenden Beitrag geleistet haben sollen. Laut Microsoft hat die hauseigene Plattform für die Identifikation des Nutzers per Iris-Scan inzwischen durch Machine Learning eine sehr niedrige Fehlerrate erzielt, so dass sie auch im Unternehmenseinsatz verwendet werden kann.
Der Anteil der fälschlicherweise positiven Erkennungen liegt bei 1:100.000, während der richtige User nur in 2-4 Prozent der Fälle abgelehnt wird. Diese Werte beziehen sich allerdings auf alle neuen Identifikationsweisen. Microsoft will neben der Iris-Erkennung nämlich auch weiterhin auf Fingerabdruckleser und zusätzlich auch auf die Gesichtserkennung setzen. Bei letzterem sollen unter anderem die von Intel entwickelten RealSense-Kameras mit ihrer Fähigkeit zu 3D-Aufnahmen und andere Kameras mit bestimmten Fähigkeiten oder bestimmte Arten von Infrarot-Sensoren zum Einsatz kommen.
Die Ankündigung der Integration von Iris-Scannern in neuen Windows-Geräten ist vor allem deshalb interessant, weil es schon seit geraumer Zeit Gerüchte gibt, wonach Microsoft ein neues Flaggschiff-Smartphone mit der entsprechenden Fähigkeit auf den Markt bringen will. Die technische Umsetzung ist mittlerweile auch bei Smartphones möglich geworden, wobei schon seit mindestems einem Jahrzehnt entsprechende Ansätze für die mobile Verwendung bestehen. Mit der Einführung immer höher auflösender Kameras auf der Front von Smartphones ist die Verwendung von Aufnahmen der Iris des Nutzers eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Download Windows 10 - ISO-Dateien zur Neuinstallation
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Microsofts Präsentation zufolge wird innerhalb von 12 Monaten eine "Auswahl von Geräten" im Markt erhältlich sein, die mit dem Iris-Scanner als zusätzliche Sicherheitsfunktion ausgerüstet sein werden. Die Technologie nutzt hochauflösende Kameraaufnahmen der Iris des menschlichen Auges, um den Anwender bei der Entsperrung des jeweiligen Geräts oder bei der Anmeldung bei Diensten sowie Zahlungen im Internet zu identifizieren.
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Offenbar ist man in Redmond der Meinung, dass die Zuverlässigkeit von Iris-Scannern mittlerweile auf einem ausreichenden Niveau liegt, wobei Machine-Learning-Technologien einen entscheidenden Beitrag geleistet haben sollen. Laut Microsoft hat die hauseigene Plattform für die Identifikation des Nutzers per Iris-Scan inzwischen durch Machine Learning eine sehr niedrige Fehlerrate erzielt, so dass sie auch im Unternehmenseinsatz verwendet werden kann.
Der Anteil der fälschlicherweise positiven Erkennungen liegt bei 1:100.000, während der richtige User nur in 2-4 Prozent der Fälle abgelehnt wird. Diese Werte beziehen sich allerdings auf alle neuen Identifikationsweisen. Microsoft will neben der Iris-Erkennung nämlich auch weiterhin auf Fingerabdruckleser und zusätzlich auch auf die Gesichtserkennung setzen. Bei letzterem sollen unter anderem die von Intel entwickelten RealSense-Kameras mit ihrer Fähigkeit zu 3D-Aufnahmen und andere Kameras mit bestimmten Fähigkeiten oder bestimmte Arten von Infrarot-Sensoren zum Einsatz kommen.
Die Ankündigung der Integration von Iris-Scannern in neuen Windows-Geräten ist vor allem deshalb interessant, weil es schon seit geraumer Zeit Gerüchte gibt, wonach Microsoft ein neues Flaggschiff-Smartphone mit der entsprechenden Fähigkeit auf den Markt bringen will. Die technische Umsetzung ist mittlerweile auch bei Smartphones möglich geworden, wobei schon seit mindestems einem Jahrzehnt entsprechende Ansätze für die mobile Verwendung bestehen. Mit der Einführung immer höher auflösender Kameras auf der Front von Smartphones ist die Verwendung von Aufnahmen der Iris des Nutzers eigentlich nur eine Frage der Zeit.
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