Huawei: Mit erfolgreichen faltbaren Smartphones zurück zu altem Glanz?
Huawei kann sich offenbar über ordentliche Verkaufszahlen seiner Smartphones mit faltbaren Display freuen. Gerade das Huawei Mate X3 kommt mit seiner ultradünnen Bauweise so gut an, dass man die geplanten Stückzahlen angeblich mehr als verdoppelt hat.
Laut einem Bericht das taiwanischen Branchendiensts DigiTimes hat Huawei die Bestellmengen für Bauteile bei seinen Zulieferern zuletzt stark angehoben, weil das Unternehmen sein jüngstes Smartphone mit faltbarem Bildschirm häufiger verkauft als man zunächst erwartet hatte. Das Mate X3 wird seit dem im März erfolgten Start in China gut angenommen und kommt in diesen Tagen auch international auf den Markt.
Unterdessen sehen die Zulieferer von Huawei offenbar auch viel Potenzial in der nächsten Ausgabe der Reihe von vertikal aufklappbaren Smartphone-Modellen mit Faltdisplay, die im weiteren Jahresverlauf erwartet wird. Noch soll Huawei aber keine internen Prognosen für die erwarteten Stückzahlen des Nachfolgers des Huawei P50 Pocket an seine Zulieferer weitergegeben haben.
Im Vergleich zu dem größeren und teureren, horizontal aufklappbaren Modell Huawei Mate X3 dürfte das vertikal aufklappbare neue Gerät aber deutlich höhere Stückzahlen erreichen, da es wesentlich günstiger zu haben sein wird und mit seinem Formfaktor für mehr Menschen attraktiv ist.
Für Huawei entwickeln sich die Foldable-Smartphones somit zu einem lukrativen Geschäft, bei dem die Stückzahlen deutlich zunehmen. Das Unternehmen leidet seit Mitte 2019 unter dem US-Embargo, das unter anderem verhindert, dass der einst auf Platz 2 der weltweit größten Smartphone-Anbieter geführte Hersteller seine Geräte mit 5G-Unterstützung anbieten kann.
Auch fehlt es an offizieller Unterstützung für die Google Mobile Services und damit auch den Google Play-Store, was die aktuellen Huawei-Smartphones für Kunden außerhalb Chinas deutlich weniger attraktiv macht. Dieses Problem versucht Huawei zu lösen, indem man zuletzt verstärkt darauf setzt, zumindest die wichtigsten Google-Apps mithilfe von Tools wie Gbox und Gspace auf den eigenen Geräten zugänglich zu machen.
Huawei soll Komponenten-Bestellungen für Foldables mehr als verdoppelt haben
Hatte Huawei laut den Quellen des Berichts zunächst mit 1,47 Millionen verkauften Einheiten gerechnet, korrigierte seine Planungen jetzt aber deutlich nach oben. Tatsächlich geht der chinesische Hersteller inzwischen von mehr als drei Millionen Einheiten aus, was eine mehr als verdoppelte Menge wäre.Unterdessen sehen die Zulieferer von Huawei offenbar auch viel Potenzial in der nächsten Ausgabe der Reihe von vertikal aufklappbaren Smartphone-Modellen mit Faltdisplay, die im weiteren Jahresverlauf erwartet wird. Noch soll Huawei aber keine internen Prognosen für die erwarteten Stückzahlen des Nachfolgers des Huawei P50 Pocket an seine Zulieferer weitergegeben haben.
Im Vergleich zu dem größeren und teureren, horizontal aufklappbaren Modell Huawei Mate X3 dürfte das vertikal aufklappbare neue Gerät aber deutlich höhere Stückzahlen erreichen, da es wesentlich günstiger zu haben sein wird und mit seinem Formfaktor für mehr Menschen attraktiv ist.
Für Huawei entwickeln sich die Foldable-Smartphones somit zu einem lukrativen Geschäft, bei dem die Stückzahlen deutlich zunehmen. Das Unternehmen leidet seit Mitte 2019 unter dem US-Embargo, das unter anderem verhindert, dass der einst auf Platz 2 der weltweit größten Smartphone-Anbieter geführte Hersteller seine Geräte mit 5G-Unterstützung anbieten kann.
Auch fehlt es an offizieller Unterstützung für die Google Mobile Services und damit auch den Google Play-Store, was die aktuellen Huawei-Smartphones für Kunden außerhalb Chinas deutlich weniger attraktiv macht. Dieses Problem versucht Huawei zu lösen, indem man zuletzt verstärkt darauf setzt, zumindest die wichtigsten Google-Apps mithilfe von Tools wie Gbox und Gspace auf den eigenen Geräten zugänglich zu machen.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Mate X3 erfreut sich großer Beliebtheit, Bestellmengen verdoppelt.
- Nächstes Modell: vertikal aufklappbar, deutlich günstiger.
- Huawei seit 2019 durch US-Embargo eingeschränkt.
- Kein offizieller Google Play Store-Support.
- Foldable-Smartphones erweisen sich für Huawei als lukrativ.
- Huawei kann trotz Einschränkungen auf höhere Verkaufszahlen setzen.
- Huawei Mate X3 startet jetzt auch international.
- Chips made in China: Huawei hat jetzt Design-Tools für 14-nm-Fertigung
- Alles drin: Neue Huawei Watch Ultimate kostet mehr als ein Smartphone
- Geheimpakt: Telekom und Huawei wollten US-Sanktionen umgehen
- Bundesregierung will Huawei-Technik aus 5G-Netzen entfernen lassen
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