Bericht: Microsoft bietet der EU die Entkopplung von Teams & Office an
Microsoft hat gegenüber der EU-Kommission angeboten, für die verschiedenen Versionen von Office unterschiedliche Preise zu verlangen, abhängig davon, ob die Gruppen-Kommunikationssoftware Teams enthalten ist oder nicht. Man will so einer möglichen Strafe wegen Wettbewerbsverzerrung vorbeugen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Microsoft und den EU-Wettbewerbshütern berichtet, soll der US-Softwaregigant angeboten haben, rund um sein Büropaket Office künftig unterschiedliche Preise zu verlangen, die sich nach der Integration von Teams richten. Schon im April gab es Gerüchte, laut denen Microsoft entsprechende Pläne schmieden würde.
Microsoft will der EU-Kommission mit Eingeständnissen entgegenkommen, um zu verhindern, dass diese tiefergehende Ermittlungen einleitet. Sollte die EU eine Untersuchung starten, könnten weitere Kritikpunkte auftauchen, die letztlich zu einer Strafe beitragen und deren Höhe beeinflussen könnten. Offiziell wollten sich weder die europäischen Behörden, noch Microsoft zu dem Thema äußern.
Slack hat bereits 2020 eine Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission eingereicht, in der man Microsoft vorwirft, durch die Bündelung Teams in Office-Produkten eine Benachteiligung der konkurrierenden Anbieter ähnlicher Software zu verursachen. Teams wurde von Microsoft 2017 als Antwort auf Slack eingeführt, um dem mit großem Erfolg gestarteten Anbieter von Kommunikationslösungen für Arbeitsplätze etwas entgegenzusetzen.
Laut der EU gibt es neben Slack auch noch einige andere Anbieter, die Beschwerde wegen der Teams-Bündelung eingereicht haben. Diese werden derzeit weiterhin geprüft. Teams wird in der Grundversion kostenlos angeboten, will man aber erweiterte Funktionen nutzen, muss ein Abonnement abgeschlossen werden. Gerade Firmenkunden bietet Microsoft Teams vor allem als Teil ihrer vorhandenen kommerziell nutzbaren Lösungen an.
Siehe auch:
Microsoft will Office künftig mit und ohne Teams anbieten
Im Grunde will man also eine neue Preisstruktur rund um Office anbieten, bei der die Kunden unterschiedliche Preise zahlen, abhängig davon, ob Teams Teil des Pakets ist oder nicht. Ob dies nicht im Grunde eine Entkopplung von Teams bedeutet, ist derzeit noch nicht ganz klar. Hintergrund sind natürlich die Beschwerden von Wettbewerbern wie Slack, laut denen Microsoft sich mit Teams einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft, indem man die Software als Teil der Office-Suite vermarktet.Microsoft will der EU-Kommission mit Eingeständnissen entgegenkommen, um zu verhindern, dass diese tiefergehende Ermittlungen einleitet. Sollte die EU eine Untersuchung starten, könnten weitere Kritikpunkte auftauchen, die letztlich zu einer Strafe beitragen und deren Höhe beeinflussen könnten. Offiziell wollten sich weder die europäischen Behörden, noch Microsoft zu dem Thema äußern.
Slack hat bereits 2020 eine Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission eingereicht, in der man Microsoft vorwirft, durch die Bündelung Teams in Office-Produkten eine Benachteiligung der konkurrierenden Anbieter ähnlicher Software zu verursachen. Teams wurde von Microsoft 2017 als Antwort auf Slack eingeführt, um dem mit großem Erfolg gestarteten Anbieter von Kommunikationslösungen für Arbeitsplätze etwas entgegenzusetzen.
Laut der EU gibt es neben Slack auch noch einige andere Anbieter, die Beschwerde wegen der Teams-Bündelung eingereicht haben. Diese werden derzeit weiterhin geprüft. Teams wird in der Grundversion kostenlos angeboten, will man aber erweiterte Funktionen nutzen, muss ein Abonnement abgeschlossen werden. Gerade Firmenkunden bietet Microsoft Teams vor allem als Teil ihrer vorhandenen kommerziell nutzbaren Lösungen an.
Zusammenfassung
- Microsoft will EU-Kommission mit Preisstruktur rund um Office entgegenkommen.
- Slack reichte 2020 Beschwerde gegen Microsoft ein.
- Teams wurde 2017 als Antwort auf Slack eingeführt.
- Teams wird in Grundversion kostenlos angeboten, mit Abonnement erweiterte Funktionen.
- Firmenkunden wird Teams als Teil kommerziell nutzbarer Lösungen angeboten.
- EU prüft Beschwerden anderer Anbieter wegen Teams-Bündelung.
- Microsoft will möglicher Strafe wegen Wettbewerbsverzerrung vorbeugen.
Siehe auch:
- Outlook- und Teams-Nutzer werden zu Microsoft Edge gezwungen
- Microsoft will Teams von Office trennen, um Untersuchung zu entgehen
- Microsoft schaltet bisheriges kostenloses Teams ab - aber keine Panik
- Meetings mit Katzenohren: Microsoft Teams erhält Snapchat-Filter
- Microsoft Teams erhält Greenscreen-Funktion für Videokonferenzen
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