Gesetzeslücke: Robotaxis zahlen in Kalifornien keine Verkehrsstrafen
Kalifornien ist schon lange das wichtigste Pflaster für den Test von selbstfahrenden Autos bzw. Robotaxis. Doch zuletzt gab es einen schweren Unfall in San Francisco und seither steht der gesamte Bereich auf dem Prüfstand - und es kommen brisante Details ans Licht.
Seither steht die gesamte Branche, die sich mit selbstfahrenden Autos beschäftigt, auf dem Prüfstand. Nun hat sich NBC News die Sache angesehen und hat dabei herausgefunden, dass autonome Autos in Kalifornien derzeit keine Verkehrsstrafen bezahlen. Das liegt daran, dass kalifornische Behörden derzeit Strafen nur an Menschen aussprechen können und nicht an Roboter. Ausnahme sind hier nur Parkverstöße, da in diesem Fall das Fahrzeug steht und bei einem Knöllchen keine Rolle spielt, ob ein Fahrer am Lenkrad sitzt oder nicht.
Dabei ist es durchaus relevant, ob ein Robotaxi verwarnt werden darf oder nicht: Denn SFGate hat im vergangenen Sommer herausgefunden, dass alleine die Feuerwehr von San Francisco rund 60 Fälle von autonomen Fahrzeugen registriert und gemeldet hat, die die Aktivitäten der Einsatzkräfte gestört haben.
Das Argument, das autonome Fahrzeuge weniger Fehler machen, ist auch ein Mythos: "Ich denke, wir alle kämpfen noch darum zu verstehen, ob fahrerlose Autos wirklich sicherer sind als menschliche Fahrer und inwiefern sie es vielleicht nicht sind", erklärt die Ethik-Forscherin Irina Raicu. "Es scheint, dass sie zwar weniger Fehler machen, die wir von menschlichen Fahrern kennen, dafür aber interessante neue Arten von Fehlern begehen." Allerdings muss man hier auch anmerken, dass erste Bundesstaaten bereits die Gesetzgebung angepasst haben, darunter Texas.
Siehe auch:
Cruise nach Unfall am Ende
Ende des vergangenen Jahres kam es in San Francisco zu einem schweren Unfall, bei dem eine Frau unter ein Fahrzeug des Robotaxi-Anbieters Cruise geriet. In weiterer Folge wurde bekannt, dass die Tochter des US-Autobauers General Motors (GM) auch noch andere Probleme hatte und diese verschwieg. Das hat Cruise im Wesentlichen das sprichwörtliche Genick gebrochen, denn das Unternehmen musste den Betrieb weitgehend einstellen.Seither steht die gesamte Branche, die sich mit selbstfahrenden Autos beschäftigt, auf dem Prüfstand. Nun hat sich NBC News die Sache angesehen und hat dabei herausgefunden, dass autonome Autos in Kalifornien derzeit keine Verkehrsstrafen bezahlen. Das liegt daran, dass kalifornische Behörden derzeit Strafen nur an Menschen aussprechen können und nicht an Roboter. Ausnahme sind hier nur Parkverstöße, da in diesem Fall das Fahrzeug steht und bei einem Knöllchen keine Rolle spielt, ob ein Fahrer am Lenkrad sitzt oder nicht.
Dabei ist es durchaus relevant, ob ein Robotaxi verwarnt werden darf oder nicht: Denn SFGate hat im vergangenen Sommer herausgefunden, dass alleine die Feuerwehr von San Francisco rund 60 Fälle von autonomen Fahrzeugen registriert und gemeldet hat, die die Aktivitäten der Einsatzkräfte gestört haben.
Das Argument, das autonome Fahrzeuge weniger Fehler machen, ist auch ein Mythos: "Ich denke, wir alle kämpfen noch darum zu verstehen, ob fahrerlose Autos wirklich sicherer sind als menschliche Fahrer und inwiefern sie es vielleicht nicht sind", erklärt die Ethik-Forscherin Irina Raicu. "Es scheint, dass sie zwar weniger Fehler machen, die wir von menschlichen Fahrern kennen, dafür aber interessante neue Arten von Fehlern begehen." Allerdings muss man hier auch anmerken, dass erste Bundesstaaten bereits die Gesetzgebung angepasst haben, darunter Texas.
Zusammenfassung
- Kalifornien testet intensiv selbstfahrende Autos
- Schwerer Unfall mit Robotaxi von Cruise in San Francisco
- Cruise musste Betrieb nach Unfall einstellen
- Selbstfahrende Autos in Kalifornien zahlen keine Verkehrsstrafen
- Ausnahme bei Parkverstößen, da Fahrzeug steht
- Feuerwehr San Francisco meldete 60 Störungen durch autonome Fahrzeuge
- Autonome Autos machen neue Fehlerarten, Sicherheit unklar
Siehe auch:
- Kuriose Panne: Selbstfahrendes Auto bleibt in nassem Zement stecken
- Uber-Selbstfahr-Todesfall: Aufsichts-Beifahrerin bekennt sich schuldig
- Tesla: 100 GB Daten zu Unfällen & Fehlern beim Selbstfahren geleakt
- Selbstfahrende Autos bleiben im Nebel stehen, lösen Verkehrschaos aus
- Tesla-Software-Chef gibt vor Gericht zu: Selbstfahr-Video war ein Fake
Thema:
Videos zum Thema autonomes Fahren
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
- Nuro: Kleinwagen-großer Liefer-Roboter hat einen Außen-Airbag
- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
- Daimler und Bosch: So funktioniert das komplett fahrerlose Parken
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- Sommerreifen:
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